*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Datenbankadministration

Datenbasis: 411 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.374 € 3.837 € 6.002 €
Baden-Württemberg 2.875 € 4.511 € 6.508 € Jobs Datenbankadministration
Bayern 2.634 € 4.020 € 6.388 € Jobs Datenbankadministration
Berlin 1.916 € 3.099 € 4.159 € Jobs Datenbankadministration
Brandenburg 1.808 € 2.923 € 4.572 € Jobs Datenbankadministration
Bremen 2.281 € 3.687 € 5.767 € Jobs Datenbankadministration
Hamburg 2.137 € 3.797 € 5.710 € Jobs Datenbankadministration
Hessen 2.347 € 4.504 € 6.140 € Jobs Datenbankadministration
Mecklenburg-Vorpommern 1.745 € 2.821 € 4.413 € Jobs Datenbankadministration
Niedersachsen 2.441 € 4.069 € 6.533 € Jobs Datenbankadministration
Nordrhein-Westfalen 2.400 € 3.803 € 6.132 € Jobs Datenbankadministration
Rheinland-Pfalz 2.524 € 4.394 € 6.607 € Jobs Datenbankadministration
Saarland 2.258 € 3.649 € 5.708 € Jobs Datenbankadministration
Sachsen 2.021 € 3.266 € 5.109 € Jobs Datenbankadministration
Sachsen-Anhalt 1.940 € 3.135 € 4.904 € Jobs Datenbankadministration
Schleswig-Holstein 2.007 € 3.309 € 5.607 € Jobs Datenbankadministration
Thüringen 1.855 € 2.998 € 4.690 € Jobs Datenbankadministration

Datenbankadministrator / Datenbankadministratorin:

1. Gehalt

Als Datenbankadministrator liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.837 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 411 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.374 € beginnen, Datenbankadministratoren in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.002 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.309 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.511 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Datenbankadministrator in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.382 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.434 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.669 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.925 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.486 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.653 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.027 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.011 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.396 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Datenbankadministrator /-in ist ein anerkannter IT-Weiterbildungsberuf, der mittlerweile als IT-Administrator bezeichnet wird. Im Jahr 2010 wurde die berufliche IT-Fortbildungsverordnung verändert und Berufsprofile, die existierten, aufgehoben oder mit anderen Profilen zusammengelegt.

Die Weiterbildung zum/zur Datenbankadministrator /-in erfolgt abwechselnd im Betrieb und in Schulungsräumen sowie im Selbststudium. Die Teilnehmer werden von fachlichen Beratern und Lehrern in Weiterbildungseinrichtungen sowie am Arbeitsplatz ausgebildet. Eine zeitlich festgeschriebene Dauer der Weiterbildung gibt es nicht. Die Voraussetzungen, die der Teilnehmer für die arbeitsprozessorientierte Weiterbildung erfüllen muss, sind Berufspraxis und/oder eine abgeschlossene Ausbildung im IT-Bereich sowie ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Abstraktes Denken und technische Fähigkeiten werden ebenso vorausgesetzt. Zudem sollte die Person belastbar sein und Pflichtbewusstsein besitzen.

In der Weiterbildung zum Datenbankadministrator lernt der Teilnehmer, den Systembetrieb zu überwachen, Reportings durchzuführen, Dokumentationen zu erstellen, Störungen zu analysieren und diese eigenständig zu lösen. Weiterhin befasst er sich mit der Umsetzung von technischen Sicherheitsmaßnahmen und den Tests von Prozessen und Datenbanken.

Wichtige Schulfächer und Inhalte der Datenbankadministration-Weiterbildung sind:

  • Informatik,
  • Fremdsprachen,
  • Grundlagen der Telekommunikation,
  • Datenbanksysteme,
  • Rechnernetze,
  • Verwaltung von IT-Systemen,
  • Datenübertragung,
  • Datenbankentwicklung,
  • Datenbankoptimierung,
  • Programmierung,
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen.

Die Weiterbildungen zum/zur Datenbankadministrator /-in werden von Kammern, privaten Bildungseinrichtungen und Software-Herstellern angeboten. Am Ende der Weiterbildung erhält der Teilnehmer ein Zertifikat, das in der Regel von der Industrie- und Handelskammer ausgestellt wird. Ausgewiesene Datenbankadministratoren haben gute berufliche Chancen.

Da sich die Informations- und Kommunikationstechnik ständig weiterentwickelt und verändert, muss sich der/die Datenbankadministrator /-in regelmäßig neuen technischen Herausforderungen stellen. Deshalb ist es wichtig, in Anpassungsweiterbildungen die fachlichen Kenntnisse auszubauen.

Personen, die bereits als Datenbankadministrator /-in tätig sind, können sich in einem Bereich der über die Administration von Datenbanken hinausgeht, wie zum Beispiel Kundendienst, Datenschutz, Vertrieb oder Projektbetreuung spezialisieren, um beruflich voranzukommen.

3. Studium

Anstatt einer beruflichen Weiterbildung können IT-Interessierte eine akademische Ausbildung wählen und Informatik mit Schwerpunkt Datenbanken und Informationssysteme studieren. Der Bachelorstudiengang geht über sechs Semester und setzt in der Regel eine allgemeine Hochschulreife voraus.

Das Studium vermittelt theoretische Grundlagen der Informatik, mathematische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten mit Werkzeugen der Informatik. Der Studierende wirkt bei der Gestaltung von rechnergestützten Informations- und Steuerungssystemen mit und lernt Systeme zu konzipieren, zu entwickeln, in Betrieb zu nehmen und zu warten. Das Informatikstudium vermittelt Programmiersprachen und Methoden zur Systemanalyse. Abgerundet wird das Studium durch interne und externe Praktika und Projektarbeiten. Die Unterrichtsfächer gliedern sich in verschiedene Module. Diese werden in Form von Übungen, Seminaren und Vorlesungen angeboten.

Im Schwerpunktfach Datenbanken und Informatik erhält der Studierende Grundlagen- und Methodenwissen zur Anwendung von Datenbanksystemen und erwirbt Fähigkeiten, die ihn für die spätere Tätigkeit als Datenbankadministrator qualifizieren. Das umfasst den Entwurf und den Aufbau von Datenbanken sowie die Programmierung und Übersetzung von Datenbankprogrammen. Zudem wird dem Studenten die Funktionalität und Realisierung von Anwendungssystemen vermittelt.

Die wichtigsten Studienfächer im Informatikstudium sind:

  • Grundlagen Informatik,
  • Mathematik und Rechnerarchitektur,
  • Algorithmen und Datenstrukturen,
  • Betriebssysteme und Informationssysteme,
  • Datenbanken und Datenbankmodelle,
  • Programmiersprachen,
  • Rechnernetze,
  • Softwaredesign und Softwareengineering,
  • Datensicherheit,
  • Kryptographie,
  • Soft Skills und Projektmanagement.

Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Diese kann der Student schreiben, wenn er mindestens 180 Leistungspunkte erreicht hat. Nach dem erfolgreichen Abschluss qualifiziert sich der Absolvent in einem Masterstudium oder einem Trainee weiter.

Der viersemestrige Masterstudiengang in Informatik vertieft das Wissen und vermittelt forschungsbasierte Kenntnisse im Bereich der Entwicklung und Entwurfsplanung von komplexen Informatiksystemen. Der Student erarbeitet sich das Fachwissen hauptsächlich durch selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten. Der Stundenplan und die einzelnen Module können zum großen Teil selbst zusammengestellt werden. Insgesamt muss der Studierende 120 Leistungspunkte erreichen, um den Master erfolgreich abzuschließen.

4. Tätigkeit

Der Datenbankadministrator /- in ist für die Verwaltung von Datenbanken und IT-Systemen zuständig. In seinen Aufgabenbereich fällt das Überwachen und Sicherstellen des Systembetriebs sowie das Betreiben von Informationssystemen. Bei Fehlermeldungen lokalisiert der Datenbankadministrator den Störfall und behebt ihn. Weiterhin kümmert er sich um die Konfiguration und Installation von neuen Datenbanken. Bevor er sie in Betrieb nimmt, testet er sie und führt eine Analyse durch.
Bestehende Datenbanken optimiert der/die Datenbankadministrator /-in unter anderem mit Releasewechseln. Zudem erstellt er Back-ups und entwickelt Konzepte für die Datensicherheit, die er auch technisch umsetzt. Er kümmert sich um die Verwaltung der Zugriffsrechte und den Schutz von internen Daten. Neben technischen Aufgaben arbeitet der/die Datenbankadministrator /-in auch mit Kunden zusammen, informiert diese über neue Techniken und hilft bei möglichen Problemen.

Datenbankadministratoren finden in der IT-Branche, in Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige und der öffentlichen Verwaltung eine Anstellung. Je nach den Erfordernissen arbeitet sie als Spezialist allein oder zusammen mit anderen Fachleuten.
Ein guter Datenbankadministrator sollte Kreativität und andauernde Lernbereitschaft besitzen, da sich die Informationstechnik ständig weiterentwickelt.

Ein angestellter Datenbankadministrator erhält ein Einstiegsgehalt von ca. 2.400 Euro. Das Gehalt kann auf 2.800 Euro steigen. Die Einkommen sind meist abhängig von der Unternehmensgröße und der Branche.