*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Datenbankentwickler

Datenbasis: 309 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.714 € 4.046 € 6.235 €
Baden-Württemberg 2.762 € 4.333 € 7.229 € Jobs Datenbankentwickler
Bayern 2.822 € 4.540 € 6.859 € Jobs Datenbankentwickler
Berlin 2.447 € 3.290 € 4.377 € Jobs Datenbankentwickler
Brandenburg 2.185 € 3.141 € 6.334 € Jobs Datenbankentwickler
Bremen 2.608 € 3.888 € 5.992 € Jobs Datenbankentwickler
Hamburg 3.193 € 4.537 € 5.807 € Jobs Datenbankentwickler
Hessen 2.914 € 4.025 € 6.748 € Jobs Datenbankentwickler
Mecklenburg-Vorpommern 2.100 € 3.131 € 4.825 € Jobs Datenbankentwickler
Niedersachsen 2.971 € 4.497 € 6.288 € Jobs Datenbankentwickler
Nordrhein-Westfalen 2.766 € 4.034 € 5.689 € Jobs Datenbankentwickler
Rheinland-Pfalz 2.669 € 3.979 € 6.132 € Jobs Datenbankentwickler
Saarland 2.631 € 3.438 € 4.740 € Jobs Datenbankentwickler
Sachsen 2.267 € 3.380 € 5.209 € Jobs Datenbankentwickler
Sachsen-Anhalt 2.046 € 3.050 € 4.700 € Jobs Datenbankentwickler
Schleswig-Holstein 2.354 € 3.509 € 5.407 € Jobs Datenbankentwickler
Thüringen 2.121 € 3.162 € 4.873 € Jobs Datenbankentwickler

Datenbankentwickler / Datenbankentwicklerin:

1. Gehalt

Als Datenbankentwickler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.046 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 309 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.714 € beginnen, Datenbankentwickler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.235 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.509 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.333 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Datenbankentwickler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.255 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.774 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.284 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.586 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.780 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.435 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.742 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.088 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.549 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Datenbankentwickler /-in ist ein anerkannter Weiterbildungsberuf der IT-Branche. Dieser wird - seitdem die berufliche IT-Fortbildungsverordnung verändert wurde - als IT-Entwickler bezeichnet wird.

Wie in der Fortbildungsordnung festgelegt, findet die arbeitsplatzorientierte Weiterbildung zum/zur Datenbankentwickler /-in im Betrieb und in Schulungsräumen statt. Das Durcharbeiten der Inhalte erfolgt hauptsächlich im Selbststudium und bei eigener Zeiteinteilung, sodass die Dauer der Weiterbildung vom Teilnehmer abhängt. Die ausbildungsbegleitenden Lehrgänge werden abends oder am Wochenende absolviert. Zugangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung im IT-Bereich sowie Berufspraxis. Auch Quereinsteiger können sich für die Weiterbildung qualifizieren. Der Teilnehmer sollte in jeden Fall Vorkenntnisse in Informatik und Wirtschaft besitzen und Interesse an theoretischen, abstrakten Tätigkeiten haben. Auf Wunsch kann die Weiterbildung auch im Ausland belegt werden.

Während der Weiterbildung lernt der Teilnehmer IT-Prozesse und Technologien zu designen und Benutzeranforderungen zu analysieren, zu bewerten und umzusetzen. Zudem beschäftigt er sich mit der der Architektur von Datenbanken und erlernt Programmiersprachen und die Quellcodeverwaltung kennen. Weiterhin lernt er Testverfahren durchzuführen und erhält Kenntnisse in der Mitarbeiterführung und dem Personalmanagement.

Da Datenbankentwickler den ständigen Veränderungen der IT-Branche und Technologie unterliegen, benötigen sie eine andauernde Lernbereitschaft, um beruflich und fachlich auf dem Laufenden zu bleiben.

Mögliche Weiterbildungen für Datenbankentwickler sind:

  • Datenbankentwicklung,
  • Datenbankmodellierung,
  • System- und Netzwerkadministration,
  • Software-Entwicklung und Analyse,
  • Programmierung,
  • Netzwerksicherheit,
  • Datensicherung,
  • Datenbankmanagementsysteme,
  • EDV-Organisation,
  • Anwendungsberatung und Support,
  • Informationsmanagement,
  • Nachrichtentechnik,
  • Informations- und Computertechnik,
  • Projektmanagement,
  • Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement,
  • Arbeitssysteme und Terminwirtschaft,
  • Betriebswirtschaft,
  • Fremdsprachen.

Die Weiterbildungen zum/zur Datenbankentwickler /-in werden von den Kammern sowie von privaten Bildungseinrichtungen und Herstellern von Hard- und Software angeboten.

Um beruflich aufzusteigen, kann der/die Datenbankentwickler /-in einen Meister als geprüfter IT-Entwickler oder IT-Projektleiter bei der Industrie- und Handelskammer ablegen und sich anschließend selbstständig machen.

3. Studium
Datenbankentwickler können mit einem Informatikstudium neue Karrierewege einschlagen. Studiengänge, die infrage kommen, sind angewandte Informatik, allgemeine Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Softwareinformatik mit Schwerpunkt Informationssysteme und/oder Datenbanken. Die Bachelorstudiengänge gehen über sechs bis acht Semester und können an Hochschulen und Berufsakademien studiert werden. Die Zulassungsvoraussetzung ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife.

Das Informatikstudium vermittelt die Wissenschaft der allgemeinen, angewandten und technischen Informatik und mathematische Grundlagen. Dieses Wissen erhält der Studierende vorwiegend in Vorlesungen und Übungen. Praktika gehören ebenso zum Ausbildungsprogramm. Die Studieninhalte gliedern sich in verschiedene Module.

Im Hauptstudium vertieft der Student sein Informatikwissen und setzt einen Schwerpunkt wie zum Beispiel in Datenbanken und Informatik. Der Studierende erlernt Grundlagen zur Entwicklung und dem Design von Datenbanksystemen, erhält Kenntnisse der Programmierung, lernt Sprachen für Datenbanksysteme und eignet sich praktische Fähigkeiten an, die ihn als Datenbankentwickler qualifizieren. Zudem befasst sich der Student mit der Datenintegrität, der Transaktionsverwaltung und der Implementierung.

Die wichtigsten Studienfächer im Informatikstudium sind:

  • Grundlagen Informatik,
  • Mathematik und Stochastik,
  • Lineare Algebra und Algorithmen,
  • Datenstrukturen und formale Sprachen,
  • Objektorientierung und Informationssysteme,
  • Datenbanksysteme,
  • Programmiersprachen,
  • Rechnernetze und Systemarchitektur,
  • Datensicherheit und Kryptographie,
  • Elektrotechnik und Netzwerktechnik,
  • Soft Skills und Projektmanagement.

Wenn der Student 180 Leistungspunkte erreicht hat, wird er für die Bachelorarbeit zugelassen, die aus einer wissenschaftlichen Bearbeitung eines selbst gewählten Themas besteht.

Ein anschließender Masterstudiengang ist sinnvoll, vor allem für diejenigen, die anwendungsorientiert oder forschungsorientiert tätig werden möchten. Der Student kann im Master seinen Schwerpunkt vertiefen oder einen weiteren Schwerpunkt wählen. Nach dem Master bietet es sich an, zu promovieren. Die Promotion dient als Nachweis für die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit. Sie ist zwar keine Pflicht, allerdings werden promovierte Informatiker von Arbeitgebern bevorzugt. Mit der Promotion steht dem angehenden Datenbankentwickler eine wissenschaftliche Laufbahn oder eine Karriere in der Wirtschaft offen.

4. Tätigkeit

Der/die Datenbankenwickler /-in konzipiert und programmiert wirtschaftliche und bedarfsgerechte Datenbanken und bringt diese zur Anwendung. Dazu behilft er sich mit Methoden, Programmiersprachen, IT-Systemen und Informatikwerkzeugen. Weiterhin optimiert der/die Datenbankentwickler /-in die Leistung von IT-Systemen, verfasst individuelle Datenbankentwürfe, überprüft die Anforderungsmodelle auf Korrektheit und Vollständigkeit und analysiert, ob die Systemanforderungen hinsichtlich Sicherheit realisierbar sind. Nötige Änderungen und Erweiterungen stimmt er mit Spezialisten ab. Zudem führt er Unit- und Integrationstests durch. Der/die Datenbankenwickler hat auch Kontakt zu Kunden und ist für die Sicherung des Produktivbetriebs zuständig. Er nimmt Installationen vor Ort vor und nutzt dazu Handbücher und Installationsanleitungen. Auch übernimmt er die Budgetierung und die Planung des gesamten Geschäftsprozesses. Der/die Datenbankentwickler /-in erstellt regelmäßig Trainingsmaterialien, führt Projektteams und hält Schulungen für Datenbankadministratoren.

Gute Datenbankentwickler sind innovativ, kreativ und pflichtbewusst. Sie besitzen ein großes Interesse an theoretischen und abstrakten Tätigkeiten, technisches Verständnis und kaufmännische Befähigung. Lernbereitschaft ist in dem Beruf notwendig, da sich die IT-Branche ständig weiterentwickelt.

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