*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Ingenieurinformatiker

Datenbasis: 5 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 4.600 € 4.996 € 6.065 €
Baden-Württemberg 4.600 € 4.996 € 6.065 € Jobs Ingenieurinformatiker
Bayern 4.896 € 5.317 € 6.455 € Jobs Ingenieurinformatiker
Berlin 4.304 € 4.675 € 5.675 € Jobs Ingenieurinformatiker
Brandenburg 3.504 € 3.806 € 4.620 € Jobs Ingenieurinformatiker
Bremen 4.420 € 4.801 € 5.828 € Jobs Ingenieurinformatiker
Hamburg 4.880 € 5.300 € 6.434 € Jobs Ingenieurinformatiker
Hessen 5.325 € 5.783 € 7.020 € Jobs Ingenieurinformatiker
Mecklenburg-Vorpommern 3.382 € 3.673 € 4.459 € Jobs Ingenieurinformatiker
Niedersachsen 4.197 € 4.558 € 5.533 € Jobs Ingenieurinformatiker
Nordrhein-Westfalen 4.874 € 5.294 € 6.427 € Jobs Ingenieurinformatiker
Rheinland-Pfalz 4.524 € 4.913 € 5.964 € Jobs Ingenieurinformatiker
Saarland 4.374 € 4.751 € 5.768 € Jobs Ingenieurinformatiker
Sachsen 3.538 € 3.843 € 4.665 € Jobs Ingenieurinformatiker
Sachsen-Anhalt 3.467 € 3.766 € 4.572 € Jobs Ingenieurinformatiker
Schleswig-Holstein 4.039 € 4.387 € 5.326 € Jobs Ingenieurinformatiker
Thüringen 3.595 € 3.904 € 4.739 € Jobs Ingenieurinformatiker

Informatiker / Informatikerin - Ingenieurinformatik:

1. Gehalt

Als Informatiker - Ingenieurinformatik liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.996 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 5 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 4.600 € beginnen, Informatiker - Ingenieurinformatik in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.065 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.387 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.996 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Informatiker - Ingenieurinformatik in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.757 Euro brutto
  • 30 Jahre = 5.639 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.720 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.145 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.266 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.144 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.145 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.199 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.757 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Bei dem Beruf Dipl.-Informatiker /-in (FH) – Ingenieurinformatik handelt es sich um einen Beruf, der auf einem entsprechenden Studiengang an der Fachhochschule basiert. Er kann also nicht im Rahmen einer klassischen Ausbildung erlernt werden. Nicht selten wird jedoch vor Beginn des Studiums zunächst eine fachnahe Ausbildung abgeschlossen, was in Bezug auf die hier gesammelte Praxiserfahrung von Vorteil ist.

Eine mögliche Ausbildung ist die zum / zur Fachinformatiker /-in. Dies ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Hierbei unterscheidet man zwei Gruppen von Fachinformatikern: Nach den ersten zwei Jahren der Ausbildung erfolgt im dritten Ausbildungsjahr die Spezialisierung entweder auf die Anwendungsentwicklung oder auf die Systemintegration. Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt üblicherweise im dualen System.

Folgende Lerninhalte sind Teil der betrieblichen Ausbildung:

  • Grundlagen verschiedener Betriebssysteme, deren Anwendungsbereiche und Konfiguration
  • Testen der Systeme.
  • Programmierlogik, verschiedene Programmiermethoden sowie deren Anwendung.
  • Kundenberatung und kundengerechte Dokumentation von ermittelten Lösungen.
  • Auswertung der Ergebnisse der Abrechnungen und Vorbereitung für das Controlling.
  • Entwurf von Datenmodellen,
  • Unterscheidung von Netzwerkaufbauten,
  • Einpassung von Hard- und Softwarekomponenten in bestehende Systeme sowie Inbetriebnahme,
  • Integration von Software in Unternehmensnetze,
  • Steuerung von Systemen bei Berücksichtigung der vorherrschenden Betriebsabläufe,
  • Konfiguration von Benutzeroberflächen und -dialogen.

Grundsätzlich gibt es für diesen Ausbildungsgang keine Zulassungsbeschränkung. Die meisten ausbildenden Betriebe erwarten jedoch die (Fach-) Hochschulreife als schulische Grundlage. Persönliche Voraussetzungen, die für den Fachinformatiker /-in unerlässlich sind:

  • Technisches Verständnis,
  • Räumlichen Vorstellungsvermögen,
  • Kunden- und Serviceorientierung,
  • Kreativität,
  • Handwerkliches Geschick,
  • Sprachverständnis,
  • hohe Lernbereitschaft.

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sollte man berücksichtigen, dass nicht nur Unternehmen der IT-Branche Ausbildungsstellen für Fachinformatiker /-innen anbieten, sondern auch zahlreiche andere größere Betriebe aus Industrie, Wirtschaft und Handel, die eigene IT-Abteilungen unterhalten.

3. Studium

Das Studium der Ingenieurinformatik (FH) ist ein meist sechssemestriges Bachelor-Studium, das an einer Fachhochschule oder an einer Universität belegt werden kann. Neben dieser klassischen Studienmöglichkeit bieten Berufsakademien zudem duale Studiengänge an, die berufsbegleitend absolviert werden können. Über Fernuniversitäten kann die Ingenieurinformatik als Fernstudiengang belegt werden, was ebenso berufsbegleitend erfolgen kann. Die Zugangsvoraussetzungen sind hierbei abhängig von der jeweiligen Universität. Das Studium an einigen Fernuniversitäten ist sogar ohne erlangte Hochschulreife möglich. Darüber hinaus kann das Diplom auch im Rahmen einer Weiterbildung aufbauend auf einen verwandten Beruf erfolgen. Dies kann beispielsweise der Beruf des Fachinformatikers / der Fachinformatikerin sein.

Das klassische Bachelor-Studium an der Fachhochschule besteht aus Pflicht- und Wahlmodulen, die gemeinsam mit den verschiedenen Lehrveranstaltungen Lehreinheiten bilden. Das Grundstudium fokussiert sich größtenteils auf Grundlagen der Mathematik und Physik sowie Grundlagen der Informatik, der Elektrotechnik ebenso wie die des allgemeinen Maschinenbaus. Zusätzlich werden Grundlagen der Bereiche Nachrichtentechnik, Messtechnik und Regelungstechnik vermittelt. Das jeweilige Studienprogramm ist abhängig von der Bildungseinrichtung, an der das Studienfach belegt wird. Einige Fachhochschulen bieten Vertiefungsschwerpunkte an wie beispielsweise in darstellen Numerischer Mathematik, Signal- & Systemtheorie und Datenbanken.

Das Hauptstudium bietet die Möglichkeit, die eigenen Schwerpunkte zu setzen. Mögliche Vertiefungsfächer können hier beispielsweise sein:

  • Telekommunikationstechnik
  • Messtechnik
  • Systemtechnik
  • Automatisierung
  • Softwaretechnik
  • Medizinische Informatik
  • Neuroinformatik
  • Integrierte Hard- und Softwaresysteme
  • Bauinformatik
  • Maschinenbauinformatik
  • Multimediale Informations- und Kommunikationssysteme
  • Produktentwicklung
  • Produktionstechnik
  • Mechatronik
  • Numerische Simulation
  • Softwaretechnik

Da das Studium praxisnah gestaltet werden soll, finden zahlreiche Lehrveranstaltungen in Speziallaboren mit der entsprechenden technischen Ausstattung statt. Ferner wird mindestens eine Praxiseinheit absolviert.

Zum Schluss des Studiums steht die Bachelorarbeit. Mit Erwerb des Bachelors kann der / die Dipl.-Informatiker /-in (FH) – Ingenieurinformatik wahlweise direkt ins Berufsleben einsteigen oder ein 2-jähriges aufbauendes Master-Studium der Ingenieurinformatik absolvieren, an deren Abschluss der Master of Science steht.

4. Tätigkeit

Als Berufsfeld der Zukunft wird auch heute noch die Informatikbranche genannt, was vor allem bei den Ingenieuren zweifelsfrei zutrifft. Der Abschluss und spätere Beruf des Dipl.-Informatikers (FH) - Ingenieurinformatik ist zweifelsfrei ein sehr anspruchsvoller, welcher aber auch dementsprechend gut vergütet wird.

Der Einsatzmöglichkeiten für Ingenieurinformatiker sind vielfältig, abhängig von der Branche und dem Betrieb, in dem sie zum Einsatz kommen. Wer bereits zu Beginn seines Studiums ein bestimmtes Aufgabenfeld im Auge hat, sollte dies bei der Wahl der Universität und der individuellen Schwerpunktsetzung berücksichtigt haben. Die Karrierevoraussetzungen sind grundsätzlich gut, da es sich bei Dipl.-Informatikern /-innen um gesuchtes Fachpersonal handelt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Computer-Netzwerken im Allgemeinen und das gegenseitige Vernetzen von Rechnern im Speziellen. Hinzu kommt das Programmieren und Organisieren von Kommunikationsstrukturen intern und extern sowie der sichere Betrieb von Datennetzwerken. Darüber hinaus sind Dipl.-Informatiker /-innen (FH) für Ingenieurinformatik in der Systemadministration oder im Bereich der Projektleitung tätig. Die Kundenbetreuung kann ebenso ein wesentlicher Bestandteil dieses Berufsbildes sein wie – entsprechende Affinität vorausgesetzt – ein Einsatz im Bereich Vertrieb und Marketing.

Ingenieurinformatiker finden überall dort Beschäftigung, wo Computer- oder Automatisierungssysteme verwendet werden. Sie zeichnen sich verantwortlich für deren Erstellung, Betreuung oder Vertrieb.

Der Vorteil für Absolventen der Ingenieurinformatik ist zweifelsfrei die allgemeine Situation am Arbeitsmarkt, dass genau solche Fachkräfte gesucht werden. Ohne Berufserfahrung kann schon direkt mit über 2000 Euro Gehalt gerechnet werden, nicht selten können erfahrene Informatiker dann später nicht nur die Firma aussuchen, sondern haben auch eine gestärkte Position in den Gehaltsverhandlungen, immerhin werden sie ja benötigt.

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