*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt ERP-Berater / in | ERP-Consultant

Datenbasis: 65 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.147 € 4.255 € 6.651 €
Baden-Württemberg 2.929 € 4.762 € 8.755 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Bayern 3.122 € 4.300 € 7.060 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Berlin 3.225 € 4.553 € 5.292 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Brandenburg 2.397 € 3.241 € 5.066 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Bremen 3.731 € 3.861 € 6.000 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Hamburg 3.339 € 4.514 € 7.056 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Hessen 3.643 € 4.925 € 7.698 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Mecklenburg-Vorpommern 2.313 € 3.128 € 4.889 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Niedersachsen 2.871 € 3.882 € 6.068 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Nordrhein-Westfalen 3.617 € 4.215 € 5.911 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Rheinland-Pfalz 3.533 € 4.777 € 7.467 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Saarland 2.992 € 4.046 € 6.324 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Sachsen 2.533 € 3.425 € 5.354 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Sachsen-Anhalt 2.372 € 3.207 € 5.013 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Schleswig-Holstein 2.354 € 3.183 € 4.975 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant
Thüringen 2.459 € 3.325 € 5.197 € Jobs ERP-Berater / in | ERP-Consultant

ERP-Berater / Beraterin | ERP-Consultant:

1. Gehalt

Ein ERP-Berater / ERP-Consultant verdient in Deutschland durchschnittlich 4.255 €, basierend auf 65 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 3.147 € und können teilweise bis zu 6.651 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den ERP-Berater / ERP-Consultant bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.183 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 4.762 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

ERP-Berater / ERP-Consultant Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.477 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.922 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.199 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.305 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.179 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.053 Euro brutto

Im Angestelltenverhältnis bekommt ein ERP-Consultant ein Einstiegsgehalt von ca. 3.000 Euro brutto pro Monat. Der Verdienst kann später auf über 5.000 Euro steigen. Das Einkommen ist meist auch von der Projektgröße abhängig.

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.904 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.039 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.963 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Gute Aussichten auf eine Beschäftigung als ERP-Berater /-in bzw. ERP-Consultant hat, wer eine Ausbildung oder gar ein Studium im Bereich der Informatik oder Informationstechnik vorweisen kann. Auch Weiterbildungsmaßnahmen können die nötigen Qualifikationen liefern.

Eine denkbare Vorbildung stellt die Ausbildung zum/zur Assistentin für Informatik mit einer Spezialisierung auf Softwaretechnik dar. Diese wird von Berufsfachschulen angeboten und dauert in der Regel zwei bis zweieinhalb Jahre. Um die Ausbildung aufnehmen zu dürfen, ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss notwendig. In einigen Bundesländern wird sogar das Fachhochschulreifezeugnis verlangt.

Inhaltlich umfasst die Ausbildung folgende Themengebiete:

  • Grundlagen der technischen Informatik,
  • Rechnernetze, Datenschutz, Assembler,
  • Anwendungsentwicklung in ERP-Systemen,
  • Datenbanken,
  • Geschäftsprozesse mit ERP-Systemen,
  • Webanwendungen,
  • Einführung in die Betriebswirtschaft.

Darüber hinaus belegen die Auszubildenden allgemeinbildenden Fächer wie Deutsch oder Sozialkunde. Ein weiterer obligatorischer Bestandteil der Ausbildung sind Praktika. Hier haben die Lernenden die Möglichkeit, sich ein Bild vom Berufsalltag zu machen. Zum Beispiel arbeiten sie an speziellen Softwareprojekten in einem Unternehmen mit.

Wer eine Ausbildung zum/zur Assistenten /-in für Informatik anstrebt, sollte einige Vorkenntnisse mitbringen. Zum einen wirkt es sich sehr positiv auf die Lernleistung auf, wenn bereits Grundlagenwissen in Informatik vorhanden ist. Beim Programmieren spielen Zahlen, Zahlenkombinationen und deren Logiken eine besondere Rolle. Aus diesem Grund sind gewisse mathematische Fertigkeiten empfehlenswert. Außerdem ist die IT-Brache stark international ausgerichtet und gute Englischkenntnisse daher unverzichtbar.

Die Ausbildung zum/zur Assistenten /-in für Informatik im Bereich Softwaretechnik ist nur eine von vielen Möglichkeiten, sich die für die Tätigkeit eines /einer ERP-Beraters /-in relevanten Fertigkeiten anzueignen. Alternativ sind beispielsweise Spezialisierungen auf die allgemeine Informatik, technische Informatik oder Wirtschaftsinformatik denkbar. Zudem können sich Interessierte zum/zur Fachinformatiker /-in mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ausbilden lassen. All diesen Berufen gemeinsam ist, dass das Entwerfen, Testen und Realisieren von Softwareprogrammen im Fokus der Arbeit steht.

3. Studium

Liegt eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung vor, kommt ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule in Betracht. Beispielsweise kann ein grundständiges Studium im Fach Informations- und Kommunikationstechnik aufgenommen werden. Der Studiengang stellt eine Kombination aus Aspekten der Elektrotechnik, der Nachrichtentechnik, der Informationssystemtechnik sowie der Informatik dar. Konkret sind folgende Inhalte zu nennen:

  • Theoretische Grundlagen der Informationstechnik,
  • Einführung in die Programmierung,
  • Höhere Mathematik,
  • Signale und Systeme,
  • Grundlagen der Elektrotechnik,
  • Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung,
  • Kommunikationsnetze,
  • Technische Informatik,
  • Technologie und Strukturen digitaler Schaltungen,
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnik.

All diese Themen werden in Form sogenannter Pflichtmodule behandelt. Zusätzlich besteht noch ein breites Angebot an Wahlpflichtmodulen, aus denen sich die Studenten weitgehend frei ihr Programm zusammenstellen können. Solche Module können sein:

  • Robotik,
  • Mikrocontroller,
  • Hochfrequenztechnik,
  • Grundlagen der Simulation von Kommunikationssystemen,
  • Digitale Signalverarbeitung,
  • Steuerungs- und Regelungstechnik,
  • Signalverarbeitungsarchitekturen.

Damit die Studenten neben ihrer wissenschaftlich orientieren Ausbildung auch einen Einblick in den beruflichen Alltag erhalten, gehören Praktika zum üblichen Studienverlauf. Häufig arbeiten die angehendenden Fachkräfte als Praktikanten in einem Unternehmen der IT- oder Elektronik-Branche mit.

Das Studium baut in erster Linie auf naturwissenschaftlich-technischem Wissen auf. Entsprechende Vorkenntnisse vor allem in Mathematik, Physik und Informatik sind daher von Vorteil. Hinzu kommt, dass Fachliteratur häufig nur in englischer Sprache vorliegt. Gute bis sehr gute Englischkenntnisse gelten daher ebenfalls als Voraussetzung für das Studium. In der Regel nimmt das grundständige Studium sechs bis acht Semester in Anspruch. Um einen erfolgreichen Abschluss zu erlangen, muss letztlich noch eine Bachelor-Thesis verfasst werden.
Zahlreiche Hochschulen bieten Informations- und Kommunikationstechnik auch als weiterführendes Studienfach an, sodass nach Beendigung des Bachelors eine Fortsetzung in genau diesem Fach möglich ist. Wer jedoch im Masterstudium neue Akzente setzen möchte, kann zum Beispiel ein Studium in Elektrotechnik oder Elektromobilität aufnehmen. Ebenfalls eine Option sind die Fächer Mikrotechnik sowie Medien- und Multimediatechnik.

4. Tätigkeit

ERP-Programme werden von Unternehmen auf unterschiedlichste Art und Weise für bestimmte Geschäftsprozesse eingesetzt und sollen einen effizienten Betriebsablauf ermöglichen. Sollen diese Programme neu installiert, ausgebaut oder umgestaltet werden, ist der ERP-Berater der richtige Ansprechpartner. ERP-Berater arbeiten in Software- und IT-Unternehmen, aber auch bei Unternehmensberatungen.

Die Fachleute betreuen das Projekt von der Planung bis hin zum letzten Schritt der Umsetzung. Zunächst gilt es zu untersuchen, welchen Anforderungen das Programm vor Ort gerecht werden soll. Diese können nämlich von Unternehmen zu Unternehmen bzw. sogar von Abteilung zu Abteilung stark variieren. Hat der Berater auf Grundlage dieser Analysen einen Entwurf ausgearbeitet, prüft er, ob dieser in dieser Weise realisierbar ist.
Doch bereits bevor sich eine Unternehmensführung oder eine Projektleitung überhaupt für den Einsatz eines ERP-Programms entscheidet, ist es die Aufgabe des ausgebildeten Consulters, entsprechende Informationen zur Technik zu liefern.

Ist die Analyse der bestehenden Geschäftsprozesse abgeschlossen, werden diese Prozesse entsprechend der ERP-Software neu strukturiert und die Systeme im Unternehmen eingeführt. Wenn das System schlussendlich installiert ist, bieten die ERP-Berater an, das Personal in die Nutzung des Programms einzuweisen.

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