*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Elektroinstallation

Datenbasis: 144 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.714 € 2.421 € 3.247 €
Baden-Württemberg 1.791 € 2.473 € 3.240 € Jobs Elektroinstallation
Bayern 1.795 € 2.547 € 3.982 € Jobs Elektroinstallation
Berlin 1.715 € 2.205 € 3.232 € Jobs Elektroinstallation
Brandenburg 1.245 € 1.759 € 2.359 € Jobs Elektroinstallation
Bremen 1.661 € 2.346 € 3.146 € Jobs Elektroinstallation
Hamburg 1.752 € 2.227 € 2.665 € Jobs Elektroinstallation
Hessen 1.782 € 2.477 € 2.667 € Jobs Elektroinstallation
Mecklenburg-Vorpommern 1.556 € 1.776 € 1.807 € Jobs Elektroinstallation
Niedersachsen 1.746 € 2.212 € 2.773 € Jobs Elektroinstallation
Nordrhein-Westfalen 1.636 € 2.461 € 3.135 € Jobs Elektroinstallation
Rheinland-Pfalz 1.447 € 2.044 € 2.741 € Jobs Elektroinstallation
Saarland 1.630 € 2.302 € 3.087 € Jobs Elektroinstallation
Sachsen 1.318 € 1.862 € 2.497 € Jobs Elektroinstallation
Sachsen-Anhalt 1.204 € 1.700 € 2.280 € Jobs Elektroinstallation
Schleswig-Holstein 1.505 € 2.126 € 2.851 € Jobs Elektroinstallation
Thüringen 1.245 € 1.759 € 2.359 € Jobs Elektroinstallation

Elektroinstallation:

1. Gehalt

Als Elektroinstallateur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.421 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 144 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.714 € beginnen, Elektroinstallateure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.247 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.126 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.473 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Elektroinstallateur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.310 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.463 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.561 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.246 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.378 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.929 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.233 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

In Deutschland ist die Ausbildung zum Elektro-Installateur seit 2004 nicht mehr möglich. Stattdessen entscheiden sich Interessierte für eine Lehre zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Diese erstreckt sich über dreieinhalb Jahre und erfolgt dual in der Berufsschule und in einem Ausbildungsbetrieb. Während die Auszubildenden zu Beginn wesentliche Grundkenntnisse erwerben, spezialisieren sie sich später auf einen ausgewählten Bereich.

Die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik gilt in Deutschland als Nachfolgeberuf des Elektro-Installateurs. Aufgrund des dualen Aufbaus absolvieren die Auszubildenden Theorie- und Praxiseinheiten. Letztere finden in einem Betrieb statt. Aufgabe der angehenden Elektroniker ist es, ihr erworbenes Wissen praktisch anzuwenden und mit neuen Erfahrungen zu ergänzen. Im Umgang mit den Kollegen erlernen die Auszubildenden wichtige Schlüssel-Qualifikationen. Hierzu zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Sorgfalt. Im Zuge der Praktika gelingt es, wichtige Einblicke in das zukünftige Berufsfeld des Elektronikers zu erhalten. Nicht zuletzt knüpfen die Auszubildenden erste Kontakte zu den Fachkräften. Sie erhalten während der Praxiseinheiten Hilfe und Unterstützung durch einen zuständigen Mentor.

Eine Lehre zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik umfasst folgende Lehrinhalte:

  • Energieversorgungs-Einrichtungen,
  • Installation von Datennetzen,
  • Planung und Installation elektrotechnischer Anlagen,
  • technische Anlagen prüfen und warten,
  • Kundenberatung.

Die Ausbildung endet mit den Abschlussprüfungen. Nach der erfolgreichen Teilnahme tragen die Absolventen die Berufsbezeichnung "Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik". Wer über eine Hochschulzugangs-Berechtigung verfügt, kann das im Zuge der Lehre erworbene Wissen durch ein Studium erweitern.

3. Studium

Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik empfiehlt es sich, ein Studium der Elektrotechnik anzuschließen. Dieses erstreckt sich in der Regel über sechs Semester. Universitäten, Berufsakademien und Fachhochschulen verfügen über den besagten Studiengang. Während das Bachelor-Studium wichtige Grundlagen der Elektrotechnik beinhaltet, besteht im Zuge des Master-Studiums die Möglichkeit, sich auf einen Fachbereich zu spezialisieren. Hierfür benötigen die Studierenden vier Semester. An einigen Hochschulen beinhaltet das Studium ein Praxis-Semester.

Das Studium der Elektrotechnik vermittelt wesentliche Grundkenntnisse aus folgenden Bereichen

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Nachrichtentechnik,
  • Systemtheorie,
  • Regelungstechnik,
  • Informatik.

Je nach Art und Ort der Hochschule variieren die Gewichtungen der einzelnen Fächer. Teilweise besteht für die Studierenden die Möglichkeit, eines oder mehrere Wahlmodule zu absolvieren. Damit gelingt es, diejenigen Bereiche zu vertiefen, die dem eigenen Interesse entsprechen. Mehrere Projekte und Exkursionen sind ebenfalls Teil des Elektrotechnik-Studiums.

Während des Studiums der Elektrotechnik absolvieren die Studierenden eines oder mehrere Praktika. Dabei besuchen sie verschiedene Betriebe und wenden dort ihr erworbenes Wissen an. Gute Kenntnisse in den Bereichen Mathematik und Physik gelten als Voraussetzung für das besagte Studium. Darüber hinaus erweisen sich technische Fähigkeiten und vorausgegangene Erfahrungen im Umgang mit technischen Systemen als vorteilhaft. Je nach Art der Hochschule gilt ein bestimmter Notendurchschnitt als Zulassungs-Voraussetzung. Einige Hochschulen fordern darüber hinaus ein Vorpraktikum. Das Studium endet mit der Bachelor- oder der Masterprüfung. Anschließend stehen den Absolventen breit gefächerte Einsatzgebiete offen.

4. Tätigkeit

Der Elektroinstallateur ist ein Beruf im Elektrohandwerk. Es gibt nicht nur männliche Elektroinstallateuren, sondern auch weibliche Elektroinstallateuren. Sie werden dann natürlich Elektroinstallateurin genannt. In englischer Sprache wird dieser Beruf als Electrician übersetzt. Heute wird der Beruf Elektroinstallateur als Elektroniker mit Fachrichtung Gebäude- und Energietechnik bezeichnet. Was machten eigentlich diese Leute? Sie installieren beispielsweise elektrische Anlagen: Telefonanlagen, irgend welche EDV Anlagen oder es könnten auch Antenneanlagen sein. Sie müssen auch elektrische Geräte bei einem Betrieb warten und reparieren können. Das könnten Maschinen, Steckdosen, Lampen, Leuchten und anderen Geräte sein.