*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie

Datenbasis: 98 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.702 € 2.387 € 3.492 €
Baden-Württemberg 1.873 € 2.627 € 3.843 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Bayern 1.491 € 2.394 € 3.615 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Berlin 1.438 € 2.017 € 2.951 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Brandenburg 1.152 € 1.616 € 2.364 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Bremen 1.636 € 2.294 € 3.356 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Hamburg 1.559 € 2.187 € 3.199 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Hessen 1.754 € 2.460 € 3.599 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Mecklenburg-Vorpommern 1.251 € 1.755 € 2.567 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Niedersachsen 1.553 € 2.178 € 3.186 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Nordrhein-Westfalen 1.731 € 2.323 € 3.296 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Rheinland-Pfalz 1.673 € 2.347 € 3.433 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Saarland 1.619 € 2.270 € 3.321 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Sachsen 1.374 € 1.927 € 2.819 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Sachsen-Anhalt 1.283 € 1.799 € 2.632 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Schleswig-Holstein 1.495 € 2.096 € 3.066 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie
Thüringen 1.330 € 1.865 € 2.728 € Jobs Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie

Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie:

1. Gehalt

Als Fachmann für Systemgastronomie liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.387 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 98 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.702 € beginnen, Systemgastronome in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.492 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.096 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.627 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fachmann für Systemgastronomie in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.000 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.276 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.413 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.679 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.185 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.184 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.377 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.411 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.710 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Fachmann /-frau für Systemgastronomie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Dieser dauert drei Jahre und endet mit einer IHK-Prüfung. Eine eventuelle vorherige Ausbildung zur Fachkraft in der Gastronomie kann auf die Lehrzeit zum/zur Fachmann /-frau für Systemgastronomie angerechnet werden.

In ihrer Ausbildung lernen die Fachmänner /-frauen Systemgastronomie nachstehende Inhalte:

  • Das korrekte Verhalten als Gastgeber gegenüber Gästen, inklusive Empfang, Betreuung und Vorstellung der angebotenen Dienstleistungen und Produkte.
  • Den optimalen Einsatz, die Reinigung und Wartung von Geräten, Küchenmaschinen und Gebrauchsgegenständen
  • .
  • Die Zubereitung und appetitliche Präsentation der Speisen mit Berücksichtigung der vorgegebenen Rezepturen und unter Beachtung der Ernährungslehre sowie Wirtschaftlichkeit.
  • Die Entgegennahme von Warenlieferungen, einschließlich der notwendigen Überprüfung auf Gewicht, Menge oder Schäden und eventueller betriebsüblicher Konsequenzen.
  • Die sorgfältige Bearbeitung von Reklamationen und Lösungen.
  • Die Reinigung, Pflege und Herrichtung von Gasträumen.
  • Die Unterscheidung des Gastronomiekonzeptes im eigenen Ausbildungsbetrieb von anderen Konzepten.
  • Die allgemeine Planung und Organisation von Abläufen in der Systemgastronomie.
  • Die gültigen arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmung inbegriffen der tariflichen und betrieblichen Regelungen für die Personalabteilung.
  • Die Steuerung und Kontrolle betrieblicher Leistungen / Kostenkontrolle.

Im begleitenden Unterricht in der Berufsschule erhalten angehende Fachkräfte der Systemgastronomie nähere Kenntnisse über berufsspezifische Fächer. Dazu zählen die Beratung und der Verkauf im Restaurant sowie Grundlagen der Systemorganisation. Allgemeinbildende Fächer in der Berufsschule sind Deutsch und Wirtschafts- sowie Sozialkunde.

Schulabgänger /-innen, die sich für eine anschließende Lehre im Bereich Systemgastronomie interessieren, sollten mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Einige Ausbildungsbetriebe bevorzugen einen mittleren Schulabschluss (Realschule).

Geprüfte Fachkräfte Systemgastronomie kommen mit Aufstiegsweiterbildungen beruflich voran. Eine weiterführende Prüfung bringt den Titel Betriebswirt/in für Catering/Systemverpflegung. Wer berechtigt ist, eine Hochschule zu besuchen, kann anschließend einen Bachelor im Studiengang Hotel- und Tourismusmanagement erlangen. In der Systemgastronomie ist der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Systemgastronomiebetrieb denkbar und – wie die Praxis zeigt – auch realistisch.

3. Studium

Um als Fachkraft Systemgastronomie zu arbeiten, ist kein direkter Studiengang vorgegeben. Es ist jedoch möglich, durch ein Fernstudium die Berufsbezeichnung „Betriebswirt für Systemgastronomie“ zu erreichen. Dieses Fernstudium müssen Interessenten /-innen selbst finanzieren. Die Studieninhalte liegen schwerpunktmäßig auf dem Thema Personalmanagement, insbesondere inklusive Personalentwicklung, Mitarbeiterführung und interkulturelle Kommunikation. Die Dozenten vermitteln praxisbezogenes Wissen, um den künftigen Betriebswirten die Fähigkeit zu geben, in der systemischen Gastronomie professionell zu organisieren und wirtschaften.

Das moderne Fernstudium dauert 18 Monate und läuft für zahlreiche Studenten /-innen nebenberuflich. Der Studiengang besteht aus Lehrbriefen, Präsenzunterricht und Webinaren. Wer an einer Hochschule studieren möchte, um als Fachmann /-frau Systemgastronomie beruflich aufzusteigen, wählt zum Beispiel das Fach Ernährungswissenschaften. Hier streben Studenten /-innen einen Bachelor-Abschluss an. Das Thema Ernährungswissenschaften umfasst alle Aspekte der menschlichen Ernährung. Im Studium geht es um ökonomische, technische und physiologische Ernährungsgrundlagen. Diese Wissenschaft ist eng verbunden mit Biologie, Chemie und Medizin. Der Studiengang vermittelt auch Kenntnisse über die Produktion von Lebensmitteln sowie dem Aspekt, wie die menschliche Leistungsfähigkeit durch richtige Ernährung weiter optimiert werden kann.

Studenten /-innen der Ernährungswissenschaften, die in die Systemgastronomie einsteigen möchten, erlangen fundiertes Grundwissen in diesen Studienfächern:

  • Biologie und funktionelle Biologie,
  • Mathematik und Physik,
  • Chemie und anorganische Chemie,
  • Biochemie,
  • Genetik.

Zumeist ist es sinnvoll, im Laufe des Studiums eine Spezialisierung auf einen Teilbereich zu wählen. Denkbar sind die Themen:

  • Lebensmittelchemie,
  • Lebensmittelrecht,
  • Ernährungsphysiologie,
  • Ernährungsmedizin.

Ernährungswissenschaftler/innen sind im Einsatz, wo die Entwicklung, Zusammensetzung, Verarbeitung und Kontrolle von Lebensmitteln im Mittelpunkt steht.
Im Hinblick auf eine Arbeit in der Systemgastronomie ist auch der Bereich Produktionstechnik im Studiengang Ernährungswissenschaft für eine Spezialisierung empfehlenswert. Laborübungen während des Studiums bereiten angehende Fachkräfte der Systemgastronomie auf künftige Handhabungen vor.

4. Tätigkeit

Nach der erfolgreichen Ausbildung oder dem Studienabschluss finden Fachmänner /-frauen Systemgastronomie Arbeit in Gaststätten oder Restaurants, bei Fast-Food-Ketten und in Selbstbedienungsrestaurants oder bei Cateringservices. Sie sind überall dort beschäftigt, wo Betriebe ein standardisiertes Gastronomiekonzept verwirklichen. Fachkräfte für Systemgastronomie verkaufen als Hauptaufgabe Speisen und Getränke an die Gäste. Mit etwas Berufserfahrung steigen sie möglicherweise innerbetrieblich zum/zur Schichtleiter /-in auf. Freundliches und sicheres Auftreten den Kunden und Kollegen gegenüber ist für Fachleute Systemgastronomie eine zwingende Notwendigkeit. Sie bedienen darüber hinaus die vorhandenen Küchengeräte und stehen an der Kasse. Auch die Reinigung und Pflege der Betriebs- und Gasträume fällt in den Verantwortungsbereich von Fachleuten in der Systemgastronomie. Sie sollten daher fit und körperlich belastbar sein.

Fachmänner und /-frauen in der Systemgastronomie kennen die Produkte und Preise, die sie anbieten, genau. Sie haben außerdem Kenntnisse im Jugendschutzgesetz und in Hygienevorschriften. Für die Aufnahme einer Tätigkeit ist in vielen Bundesländern die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses vorgeschrieben. Zubereitung und Verkauf von Speisen erfolgt für Fachleute Systemgastronomie häufig im Schichtsystem. Arbeitseinsätze nachts und am Wochenende sind üblich.

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