*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fleischer / Metzger

Datenbasis: 626 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.709 € 2.242 € 3.311 €
Baden-Württemberg 1.765 € 2.419 € 3.507 € Jobs Fleischer / Metzger
Bayern 1.650 € 2.282 € 3.340 € Jobs Fleischer / Metzger
Berlin 1.758 € 2.056 € 2.187 € Jobs Fleischer / Metzger
Brandenburg 1.302 € 1.708 € 2.522 € Jobs Fleischer / Metzger
Bremen 1.713 € 2.352 € 2.730 € Jobs Fleischer / Metzger
Hamburg 1.901 € 2.402 € 3.659 € Jobs Fleischer / Metzger
Hessen 1.705 € 2.271 € 3.251 € Jobs Fleischer / Metzger
Mecklenburg-Vorpommern 1.256 € 1.648 € 2.434 € Jobs Fleischer / Metzger
Niedersachsen 1.716 € 2.145 € 3.095 € Jobs Fleischer / Metzger
Nordrhein-Westfalen 1.769 € 2.334 € 3.567 € Jobs Fleischer / Metzger
Rheinland-Pfalz 1.557 € 2.129 € 3.525 € Jobs Fleischer / Metzger
Saarland 1.935 € 2.311 € 2.654 € Jobs Fleischer / Metzger
Sachsen 1.723 € 1.824 € 2.405 € Jobs Fleischer / Metzger
Sachsen-Anhalt 1.288 € 1.690 € 2.496 € Jobs Fleischer / Metzger
Schleswig-Holstein 1.758 € 2.294 € 3.237 € Jobs Fleischer / Metzger
Thüringen 1.650 € 1.678 € 1.988 € Jobs Fleischer / Metzger

Fleischer / Metzger:

1. Gehalt

Als Fleischer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.242 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 626 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.709 € beginnen, Fleischer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.311 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.294 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.419 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fleischer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.082 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.168 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.246 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.244 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.284 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.323 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.118 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.517 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.689 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Fleischer / Fleischerin (in Süddeutschland: Metzger / Metzgerin) erfolgt durch eine Lehre. Deren Inhalt schreibt das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung vor. Die Dauer liegt im Fall eines Hauptschülers standardmäßig bei drei Jahren. Für Absolventen einer Berufsfach-, Realschule oder Gymnasium sowie bei besonderen Leistungen ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich.

Neben der praktischen Ausbildung im Ausbildungsbetrieb besucht der angehende Schlachter (Norddeutschland) im Zuge der dualen Ausbildung die Berufsschule. Überbetriebliche Ausbildungsstätten vermitteln besondere Unterweisungen und Ausbildungsinhalte, die manche Ausbildungsbetriebe nicht abdecken.

Neben den örtlichen Betrieben des Fleischerhandwerks eignen sich Großbetriebe der Fleisch- und Wurstwaren-Industrie zu geeigneten Arbeitgebern. Die tägliche Arbeit findet in einer Wurstküche, in Räucher- oder Kühlräumen oder im Verkaufsraum statt. Zur eigenen Sicherheit trägt jeder Fleischfachmann (Schweiz) schwere Schutzkleidung. Er hält die Bestimmungen der Hygienevorschriften, des Lebensmittelrechts, des Infektionsschutz-Gesetzes sowie anderer gesetzliche Vorgaben peinlich genau ein.

Neben den traditionellen Kernkompetenzen eines Fleischhauers (Österreich) wie Zerlegen des geschlachteten Tieres, Herstellen verschiedener Wurstkategorien, Pökelware und Hackfleisch erwirbt der Auszubildende folgende Fähigkeiten:

  • qualitative Beurteilung der Rohwaren und (Halb-)Fertig-Erzeugnisse,
  • Kontrolle und angemessene Lagerung,
  • Verpacken der Produkte,
  • Herstellen von Gerichten und
  • Partyservice.

Der Lehrling nimmt eventuell eine Qualifizierung auf bestimmte Teilgebiete vor.

Nach zwei Jahren erfolgt eine Zwischen-, nach drei Jahren die Gesellenprüfung, die aus drei Teilen (praktisch, mündlich, schriftlich) besteht. Bei erfolgreichem Abschluss bietet sich eine Weiterbildung zum Fleischermeister / -meisterin an. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist eine weitere Option.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fleischer/-in.

3. Studium

Fleischergesellen / -gesellinnen und Fleischermeister / -meisterinnen mit einer Hochschul-Zugangsberechtigung überlegen sich, im Anschluss an die Ausbildung ein Studium zu beginnen. Folgende verwandte Studienfächer stehen bevorzugt zur Auswahl:

  • Die Lebensmittel-Technologie ist eine technische Wissenschaft, die sich mit dem Produktionsprozess von Lebensmitteln. befasst. Dies kann biologischer, thermischer, chemischer oder physikalischer Natur sein.
  • Die Ernährungs-Wissenschaften beschäftigen sich mit Ernährungsberatung, Produktentwicklung in Lebensmittel-Betrieben und biochemischer Grundlagenforschung.
  • Im Studiengang Lebensmittel-Management (Food Management) und der anschließenden Berufsausübung behandeln Absolventen die Wertschöpfungs-Kette von der Agrarproduktion über die Verarbeitung bis hin zur Ernährung.
  • Die Lebensmittelchemie wird hauptsächlich im Labor ausgeführt. Schwerpunkt ist die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln und deren Veränderung bei der Herstellung, Zubereitung und Lagerung.
  • Oecotrophologie ist das Studium der naturwissenschaftlich-medizinischen, ökonomischen und psycho-soziologischen Zusammenhänge der Ernährung.
  • Das Studium des Handwerksmanagements vereinigt Module der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Innovationsmanagement, Wirtschaftsrecht, Marketing und Leistungserstellungs-Prozesse.
  • In der Fachrichtung Handwerk des Studiums der Betriebswirtschaftslehre erwerben die Studenten die Fähigkeit, speziell mittelständige Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe aufzubauen und zu führen.
  • Ein Veterinärmediziner überwacht die Tiergesundheit, den Tierschutz und die Sicherheit von Lebensmitteln tierischer Herkunft. Durch vorbeugende Maßnahmen (Impfungen, Kontroll-Untersuchungen) bekämpft und verhindert er das Auftreten von Tierkrankheiten und -seuchen.

4. Tätigkeit

Als Fleischer/Fleischerin hat man die Aufgabe Tiere zu schlachten und deren Fleisch weiter zu verarbeiten. Nach fachgerechter Verarbeitung werden aus dem Fleisch zum Beispiel Bratenstücke, Hackfleisch, Schnitzel oder Wurst gemacht. Fleischer und Fleischerinnen findet man in Fleischerfach- und Einzelhandelsgeschäften auf Fleischgroßmärkten, in Schlacht,- Fleischzerlegebetrieben und auch in der Gastronomie. Das Töten mit den Bolzenschußgerät gehört genauso zur Arbeit eines Fleischer/Fleischerin wie auch die Weiterverarbeitung durch enthaaren, abbrühen und zerkleinern, das teilweise mit Maschinen, Elektrosägen, Messer und Spezialwerkzeug durchgeführt wird. Um Verletzungen durch diese Werkzeuge zu vermeiden, sind in jedem Betrieb Schutzkleidung wie Metallhandschuhe und Schürzen Pflicht.

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