*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter

Datenbasis: 35 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.182 € 3.186 € 4.432 €
Baden-Württemberg 3.056 € 3.593 € 4.514 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Bayern 2.006 € 2.929 € 4.074 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Berlin 2.995 € 3.193 € 3.868 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Brandenburg 1.662 € 2.427 € 3.376 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Bremen 2.096 € 3.061 € 4.258 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Hamburg 2.580 € 3.767 € 5.240 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Hessen 2.362 € 3.449 € 4.798 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Mecklenburg-Vorpommern 1.604 € 2.342 € 3.258 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Niedersachsen 2.006 € 2.929 € 4.074 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Nordrhein-Westfalen 2.811 € 3.546 € 4.398 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Rheinland-Pfalz 2.146 € 3.133 € 4.358 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Saarland 2.075 € 3.030 € 4.215 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Sachsen 1.678 € 2.450 € 3.408 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Sachsen-Anhalt 1.644 € 2.401 € 3.340 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Schleswig-Holstein 1.923 € 2.808 € 3.906 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter
Thüringen 1.510 € 2.205 € 3.067 € Jobs Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter

Kindergartenleiterin / Kindergartenleiter:

1. Gehalt

Als Kindergartenleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.186 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 35 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.182 € beginnen, Kindergartenleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.432 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.808 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.593 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Kindergartenleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.867 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.169 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.237 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.261 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.132 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.455 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.038 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Zugang zur Position Kindergartenleiter bzw. Kindergartenleiterin erfolgt über ein Studium oder eine Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher /-in bzw. zum/zur Fachwirt /-in für Erziehungswesen.

Die Vorrausetzungen für eine Erzieher-Ausbildung sind die mittlere Reife und unter Umständen ein einjähriges Vorpraktikum. Die Ausbildung erfolgt an Fachschulen, Fachakademien, Oberstufenzentren oder Berufsfachschulen und Berufskollegs. Dauer und Art der Ausbildung hängen von dem einzelnen Bundesland ab. Insgesamt muss man für die Ausbildung zwei bis fünf Jahre einplanen. Nach einem zweijährigen Schulbesuch muss der Azubi ein sogenanntes Anerkennungsjahr ableisten, um die zwingend erforderliche staatliche Anerkennung zu erhalten. Die wichtigsten Schulfächer bei einer Ausbildung zum Erzieher sind Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Kinder- und Jugendliteratur, Jugendrecht und Familienrecht, Musikerziehung, Bewegungslehre, medizinische Grundkenntnisse Kunsterziehung, Religionslehre sowie praktische Anleitungen zur altersgerechten Betreuung von Kindern.

Die Ausbildung zum / zur Fachwirt /-in für Erziehungswesen ist grundsätzlich eine Weiterbildung für Erzieher und Sozialpädagogen. Die Zulassungsvoraussetzungen sind eine zweijährige Berufstätigkeit. Die Dauer der Ausbildung beträgt 12-15 Monate. Sie wird in Teilzeit absolviert. Die Person lernt in dieser Zeit Betriebswirtschaft, Organisation und Qualitätsmanagement, Rechtsgrundlagen und Personalwirtschaft.

Absolventen können nach einer Ausbildung verschiedene Lehrgänge und Seminare belegen, die sie auf die Tätigkeit als Kindergartenleiter /-in vorbereiten. Auch Quereinsteiger haben die Möglichkeit, eine Umschulung zu absolvieren. Die Weiterbildungen finden in der Regel berufsbegleitend statt. Sie werden von Verbänden, Vereinen und Akademien angeboten.

Mögliche Weiterbildungen für Kindergartenleiter /-innen können in diesen Bereichen absolviert werden:

  • Sozialmanagement,
  • Konfliktmanagement,
  • Finanz- und Rechnungswesen,
  • Pädagogik,
  • Sozialrecht und Sozialarbeit,
  • Betriebswirtschaft,
  • Personalwesen und Mitarbeiterführung,
  • Kommunikationstraining,
  • Betriebliche Organisation,
  • Betreuung in Kitas,
  • Frühpädagogik.

Die Berufsaussichten sind trotz sinkender Geburtenzahlen sehr gut. Der Bedarf an professionellen Erziehern ist durch die Ausweitung von Kindertagesstätten (Kitas) und Kindergärten groß. In manchen Regionen herrscht sogar ein Mangel an pädagogischen Kräften.

3. Studium

Wer den Beruf des / der Kindergartenleiters /-in ausüben möchte und anstatt einer Ausbildung ein Studium vorzieht, der kann zum Beispiel Erziehungs- und Bildungswissenschaften studieren und über diesen Weg Zugang zu dem Beruf erhalten. In dem Studienfach werden neben Pädagogik und Erziehungswissenschaften auch Psychologie und Sozialwissenschaften vermittelt. Der Bachelor-Studiengang kann in Vollzeit oder im Rahmen eines Fernstudiengangs absolviert werden. Im Hauptstudium gibt es die Möglichkeit, sich auf ein Fach zu spezialisieren. Die Voraussetzungen für das Studium sind eine fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife und gegebenenfalls der Nachweis eines Vorpraktikums. An manchen Universitäten gibt es auch ein internes Auswahlverfahren. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis acht Semester. Abgeschlossen wird mit einer Bachelorarbeit.

Die Studieninhalte sind:

  • Bildungsforschung und Pädagogik,
  • Anthropologie und Ethik,
  • Entwicklungspsychologie,
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen,
  • Erziehungswissenschaftliche Grundlagen,
  • Entwicklungsprozesse und Organisationspsychologie,
  • Erziehungshilfe und Musikpädagogik.

Studenten lernen im Studium verschiedene Lernmethoden und Unterrichtsformen anzuwenden und befassen sich mit den unterschiedlichen Aspekten der Erziehung und Pädagogik. Zudem erhalten sie Fachwissen in Psychologie, Mathematik und Soziologie und entwickelt Konzepte für die Förderung von Kindern. Das erziehungswissenschaftliche Studium vermittelt auch, wie man die Bildung im Kindergarten am besten gestaltet und wie sich diese auf das kindliche Verhalten auswirkt. Studenten lernen, wie das Kinder- und Jugendhilfegesetz geregelt ist und welche gesellschaftlichen und politischen Vorgaben es bei der Kindererziehung gibt.

Ergänzt werden die theoretischen Lerninhalte durch mehrere praktische Arbeiten, Praktika und Praxissemester, die in Einrichtungen des Erziehungs- und Bildungswesens stattfinden. Zudem können der Studenten das Hauptfach mit anderen Fächern wie Germanistik oder Kulturwissenschaft kombinieren. Die Studiengebühren können über das BAföG finanziert werden.

Der Studiengang wird an fast allen Universitäten angeboten. Die beliebtesten Hochschulen sind die LMU München, die Uni Bochum, die Uni Kassel, die Uni Mainz und die Hochschule Münster. Nach dem Bachelor besteht die Möglichkeit, einen Master in Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Erwachsenenbildung oder Medienpädagogik abzulegen.

4. Tätigkeit

Kindergartenleiter übernehmen die wirtschaftliche Führung von Kitas und Kindergärten und sind für die Betreuung der Kinder zuständig. Sie erarbeiten pädagogische Konzepte, damit die Kinder durch soziales Lernen und anhand von Spielen und Bewegung gefördert werden. Diese Konzepte geben sie an die Erzieher /-innen weiter und leiten diese auch an. Weiterhin übernehmen sie die organisatorischen Aufgaben des Kindergartens und kümmern sich um die Ausstattung, Gestaltung und Einrichtung der Räume. Dazu kaufen sie auch die geeigneten Spielmaterialien und Spielzeuge ein.

Der Kindergartenleiter oder die Kindergartenleiterin ist darüber hinaus für die Verwaltung zuständig. Das bedeutet, sie müssen Dienstpläne erstellen, Mitarbeiter einstellen und die Finanzplanung übernehmen. Sie überwachen die monatlichen Zahlungen der Eltern überwachen, erledigen die Buchführung und sorgen für eine effiziente Betriebsführung. Die Auswahl der Kinder hängt von ihrer Entscheidung ab. Ein Kindergartenleiter ist in der Pflicht, für die Einhaltung von Hygienevorschriften zu sorgen und Arbeitssicherheit zu garantieren. Auch das Teilnehmen an Arbeitskreisen und das Führen von Elterngesprächen gehören zum Arbeitsalltag dazu.

Interessenten benötigen für die Ausführung des Berufs neben pädagogischem Wissen, Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent, Motivation, Kommunikationsfähigkeit, und Einfühlungsvermögen. Das Monatsgehalt oder Einkommen wird von den Einrichtungsträgern bestimmt.

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