*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Meister in der Serienproduktion (technisch)

Datenbasis: 3.327 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.182 € 3.511 € 5.294 €
Baden-Württemberg 2.542 € 3.993 € 5.649 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Bayern 2.359 € 3.590 € 5.294 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Berlin 1.686 € 2.829 € 4.615 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Brandenburg 1.598 € 2.419 € 3.968 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Bremen 1.800 € 3.148 € 4.864 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Hamburg 2.103 € 3.370 € 5.075 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Hessen 2.290 € 3.877 € 5.314 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Mecklenburg-Vorpommern 1.698 € 2.305 € 3.870 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Niedersachsen 2.135 € 3.396 € 4.882 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Nordrhein-Westfalen 2.441 € 3.676 € 5.418 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Rheinland-Pfalz 2.638 € 3.592 € 5.715 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Saarland 2.287 € 3.581 € 5.425 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Sachsen 1.671 € 2.450 € 4.484 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Sachsen-Anhalt 1.613 € 2.648 € 3.912 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Schleswig-Holstein 2.262 € 2.920 € 4.577 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)
Thüringen 1.769 € 2.539 € 3.868 € Jobs Meister in der Serienproduktion (technisch)

Meister in der Serienproduktion (technisch):

1. Gehalt

Als Meister in der Serienproduktion (technisch) liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.511 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 3.327 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.182 € beginnen, Meister in der Serienproduktion (technisch) in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.294 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.920 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.993 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Meister in der Serienproduktion (technisch) in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.213 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.581 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.895 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.033 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.019 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.988 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.580 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.264 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Weiterbildung zum/zur Fachwirt /-in und zum/zur Meister /-in sind wohl die bekanntesten Möglichkeiten, um nach einer dualen Ausbildung eine Weiterbildung zu besuchen. Nun soll die Meister-Weiterbildung im Bereich der Serienproduktion im Fokus stehen. Für diese ist keine eindeutige Branche zu benennen, denn Meisterausbildungen gibt es in vielen Branchen. Leidglich die Klassifizierung als Serienproduktion grenzt die Vielzahl an Möglichkeiten geringfügig ein.

Die Serienproduktion ist das Pendant zur Einzelfertigung. Klassische Industrien mit Serienfertigung sind die Automobilindustrie inklusive Zulieferbetrieben, die Modebranche, der Maschinen- und Apparatebau, die Möbelindustrie, die Metallproduktion sowie die Produktion von Pharmaerzeugnissen. Alle haben eines gemeinsam: Sie produzieren in Serie, das heißt in größeren Chargen. Ist eine Produktionsserie beendet, wird die Fertigungslinie auf eine neue Serie umgestellt.

Ein sehr plastisches Beispiel liefert hier die Automobilindustrie: An einer Fertigungsstraße laufen immer dieselben Fahrzeugtypen vom Band. An bestimmten Stellen agieren Roboter und Anlagen, an anderen wird manuell Hand angelegt. Verantwortlich für jeweils einen Teilbereich zeichnen Meister, beispielsweise Kraftfahrzeugtechnikermeister /-innen, die die entsprechende Weiterbildung besucht haben. Aber auch Elektroniker /-innen, die sich auf Automatisierungstechnik spezialisiert haben, können eine entsprechende Meisterfortbildung absolvieren und in der Serienproduktion als Meister fungieren.

3. Studium

Kein Studium führt zum Meistertitel, denn die Weiterbildung zum Meister folgt nach einer dualen Ausbildung und nicht nach einem abgeschlossenen Studium. Wer sich Branchen im Bereich der Serienproduktion erschließen will und keine Weiterbildung machen möchte, der kann auch ein Studium im Bereich der Automobilindustrie, des Maschinenbaus, der Metallproduktion oder im Pharmabereich absolvieren. Grundsätzlich jedoch gilt: Mit steigendem Grad des Berufsabschlusses oder des akademischen Abschlusses, steigt auch der Rang – und ein praktischer Einsatz wird unrealistischer je höher der Uniabschluss ist.

4. Tätigkeit

Meister sind Führungskräfte in der Praxis. Sie verantworten Termine, Budget und die fachgerechte Ausführung der Aufgaben, die sie ihren Mitarbeitern stellen – und das in diesem Fall in der technischen Serienproduktion. Sie sind für die Arbeitsorganisation, die Fertigungssteuerung, die Beschaffung der Betriebsmittel sowie die Kundenbetreuung zuständig. Um die nötige Verlässlichkeit der Serienproduktion zu gewährleisten stimmen sie sich oft auch mit Wartungspersonal ab, um Wartung und Instandsetzung so zu timen, dass möglichst geringe Produktionsausfälle in Kauf genommen werden müssen.

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