*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Producer

Datenbasis: 314 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.148 € 3.271 € 5.708 €
Baden-Württemberg 2.219 € 3.239 € 4.931 € Jobs Producer
Bayern 2.204 € 3.489 € 7.327 € Jobs Producer
Berlin 1.892 € 3.090 € 5.039 € Jobs Producer
Brandenburg 1.636 € 2.492 € 4.349 € Jobs Producer
Bremen 2.055 € 3.129 € 5.460 € Jobs Producer
Hamburg 2.317 € 3.451 € 6.479 € Jobs Producer
Hessen 1.874 € 3.188 € 5.030 € Jobs Producer
Mecklenburg-Vorpommern 1.579 € 2.405 € 4.197 € Jobs Producer
Niedersachsen 2.289 € 2.764 € 4.124 € Jobs Producer
Nordrhein-Westfalen 2.355 € 3.172 € 6.823 € Jobs Producer
Rheinland-Pfalz 2.113 € 3.217 € 5.614 € Jobs Producer
Saarland 2.042 € 3.110 € 5.427 € Jobs Producer
Sachsen 1.652 € 2.516 € 4.391 € Jobs Producer
Sachsen-Anhalt 1.491 € 2.270 € 3.961 € Jobs Producer
Schleswig-Holstein 1.887 € 2.873 € 5.013 € Jobs Producer
Thüringen 2.046 € 2.393 € 3.165 € Jobs Producer

Producer:

1. Gehalt

Als Producer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.271 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 314 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.148 € beginnen, Producer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.708 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.873 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.239 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Producer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.436 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.947 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.342 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.916 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.124 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.754 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.255 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.342 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.311 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Das Aufgabenfeld eines /r Producer /-in liegt in der Produktion von Film und Musik. Direkte Vorbereitungskurse für die Prüfung zum/zur Producer /-in setzen häufig eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Hochschulstudium voraus.

Eine fundierte Berufsausbildung um als Producer /-in zu wirken ist der Abschluss als Mediengestalter /-in Bild und Ton. Die Lehre dauert drei Jahre und ist ein anerkannter Lehrberuf in der Medienbranche. Unternehmen aus Industrie und Handel bieten die duale Ausbildung an.

Schulabgänger /-innen, die sich zum/zur Mediengestalter /-in ausbilden lassen möchten, bringen die nachstehenden Interessen mit. Sie sind zur Erlernung und Ausübung des Berufes unerlässlich:

  • Bild- und Tonmischungen aufnehmen und weiter bearbeiten,
  • Skizzieren anhand gestalterischer Gesichtspunkte,
  • Ton- und Bildproduktionen ideenreich gestalten,
  • Kameras und Mikrofone aufbauen und einsetzen,
  • Kundenwünsche berücksichtigen und umsetzen,
  • Produkte geduldig und erfolgreich präsentieren,
  • Produktionskosten berechnen.

Abhängig vom Ausbildungsbetrieb gestalten sich die Schwerpunkte der Ausbildung. Sie können folgende sein:

  • Studioproduktion,
  • Außenübertragung,
  • Szenische oder dokumentarische Produktion,
  • Elektronische Berichterstattung,
  • Bildmontage, Grafikeffekte,
  • Tonaufnahmen,
  • Radioprogrammproduktion, Radiosendung
  • Fernsehsendungen,
  • Herstellung von Bild- und Tonmaterial bei crossmedialen Produkten.

Nachstehende Kernkompetenzen erlernen Auszubildende zum/zur Mediengestalterin:

  • Aufnahmetechnik und digitale Bildbearbeitung,
  • Bildschnitt und Fernsehtechnik,
  • Unterschiede in den Produktionen für Bühne, Fernsehen, Film, Video, Audio,
  • Videobearbeitung und Computeranimation,
  • Kameratechnik,
  • Lichttechnik und Beleuchtung,
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Medienintegration,
  • Qualitätsprüfung und –sicherung.

Producer /-innen bilden sich für höherqualifizierte Jobangebote durch Seminare und Prüfungen weiter. Eine mögliche Fortbildung führt zum Abschluss „Medienfachwirt /-in“. Wer über eine Hochschulqualifikation verfügt, kann als Producer /-in einen Bachelortitel durch das Studium Medien- und Multimediatechnik erlangen. Alternativ denkbar ist die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, beispielsweise mit einem eigenen Dienstleistungsangebot im Bereich Bild- und Tontechnik.

3. Studium

Wer als Producer /-in in der Medienwelt tätig sein möchte, kann vorher durch ein Studium einen Bachelor of Arts (BA) Titel erlangen. Verschiedene Bildungsträger bieten Studiengänge zum BA an. Hierbei sind zahlreiche Spezialisierungen möglich. So etwa können Interessenten /-innen bei der Medienakademie die jeweils nächstgenannten Fächer belegen, um einen BA-Abschluss zu absolvieren:

  • Regie,
  • Kamera,
  • Fernsehjournalismus,
  • Sportjournalismus,
  • Schnitt und Schauspielerei.

Für jedes Fach dauert die Studienzeit sechs Semester. Praktischer Unterricht, bei dem die Studierenden ihre eigenen Präferenzen entdecken und ausbauen können, steht bei jedem Studiengang im Vordergrund. Dieser Bildungsweg ist gebührenpflichtig. Die Zulassungsvoraussetzung ist das erfolgreiche Bestehen eines mehrstufigen Bewerbungsverfahrens.

Mit folgenden Studieninhalten beschäftigen sich die Studenten /-innen unter anderen:

  • Filmgeschichte,
  • Filmanalyse,
  • Recherche/Stoffentwicklung,
  • Produktionssysteme für Audio, Video und Multimedia,
  • Aufnahmetechnik (Kamera),
  • Nachbearbeitung (Bild-/Filmschnitt),
  • Medien und Gesellschaft,
  • Medienbetriebswirtschaft,
  • Medienrecht,
  • Dramaturgie,
  • Filmsprache,
  • Filmmontage,
  • Film- und TV-Technik,
  • Bildsprache,
  • Internationale Mediensprachen.

Im Anschluss können Studienabsolventen /-innen in ihrer Eigenschaft als Bildgestalter /-in einen Posten als Kameramann /-frau annehmen.

Ein alternatives staatlich und international anerkanntes Studienfach ist Medientechnik. Bei diesem Studium ist nach dem Bachelor eine Weiterführung zum Masterabschluss „Digitale Medientechnologien“ naheliegend. Den Bachelorabschluss erreichen Studenten /-innen nach sechs Semestern. Wählbare Schwerpunkte sind Audio/Video oder Interaktive Medien. Das aufbauende Masterstudium dauert vier weitere Semester. Hier gibt es diese Spezialgebiete:

  • Audio Design,
  • Experimentelle Medien,
  • Grafik Design,
  • Media Computing,
  • Mobiles Internet,
  • Postproduktion,
  • Video- und Fernsehproduktionen.

Producer /-innen, die musikalisch sehr begabt und interessiert sind, wählen den Bachelor of Arts im Studiengang „Musikproduktion“. Das sieben Semester umfassende Studium richtet sich an alle, die gerne singen oder mindestens ein Instrument spielen. Die Hauptfächer dieser Fortbildung sind:

  • Gesang,
  • Instrumentalspiel,
  • Komposition,
  • Musikübertragung.

Ebenso erlernen die Studierenden die für Producer /-innen wichtigen Themen Tontechnik, besonders im Hinblick auf Studiotechnik, die Mischung und das Mastering von Musik sowie allgemeine Projektorganisation.

4. Tätigkeit

Producer /-innen betätigen sich vorrangig in Betrieben der Filmwirtschaft. Dazu gehören Fernsehproduktionsgesellschaften. Sie arbeiten bei Fernseh- und Hörfunkanstalten oder in Ton- und Musikstudios. In ihren Aufgabenbereich fallen die technische, organisatorische und wirtschaftliche Vorbereitung und anschließende Realisierung von Produktionen. Je nach Arbeitgeber sind die Produktionen für Film, Fernsehen oder Radio. Producer /-innen verantworten Tonaufnahmen. Sie schneiden, synchronisieren und mischen sie, teils bis hin zur fertigen Radiosendung.

Administrative Tätigkeiten sind Bestandteil der täglichen Aufgaben von Producer /-innen. Sie kalkulieren Produktionskosten, erstellen Angebote, schreiben Drehpläne und beschaffen Dekorationsmaterial. Producer /-innen besichtigen Drehorte und organisieren Aufnahmegenehmigungen. Sie wählen Künstler zielgruppengerecht aus und begleiten die Logistik beim Live-Auftritt oder der Aufnahme im Studio. Manchmal übernehmen Producer /-innen Öffentlichkeitsarbeit und entwickeln Marketingstrategien. Sie analysieren außerdem Marktforschungsergebnisse im Hinblick auf Einschaltquoten und recherchieren nach neuen Programmformaten. Dazu gehören Verhandlungen über Lizenzen und Ankäufe von Programmen.

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