*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau

Datenbasis: 1.567 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.929 € 5.346 € 10.228 €
Baden-Württemberg 3.275 € 5.596 € 10.461 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Bayern 2.748 € 5.241 € 9.905 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Berlin 2.465 € 5.520 € 10.497 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Brandenburg 1.985 € 3.727 € 6.882 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Bremen 2.814 € 5.137 € 9.828 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Hamburg 2.710 € 5.579 € 10.578 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Hessen 3.341 € 6.158 € 12.241 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Mecklenburg-Vorpommern 2.457 € 3.661 € 6.438 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Niedersachsen 2.852 € 4.589 € 9.154 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Nordrhein-Westfalen 3.225 € 5.580 € 10.239 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Rheinland-Pfalz 3.159 € 5.818 € 11.089 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Saarland 2.690 € 4.431 € 7.607 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Sachsen 2.339 € 3.621 € 10.212 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Sachsen-Anhalt 2.136 € 3.719 € 21.696 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Schleswig-Holstein 2.994 € 4.101 € 9.235 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau
Thüringen 3.030 € 4.060 € 7.326 € Jobs Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau

Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau:

1. Gehalt

Ein Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau verdient in Deutschland durchschnittlich 5.346 €, basierend auf 1.567 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.929 € und können teilweise bis zu 10.228 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 4.101 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 5.596 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Produktionsleiter Maschinenbau / Fahrzeugbau Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.339 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.056 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.266 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.632 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.654 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.057 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.202 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 6.384 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 7.559 Euro brutto

Das individuelle Gehalt kann konkret abhängig vom Einsatzgebiet und Verantwortungsbereich sein.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer eine leitende Position anstrebt, muss in aller Regel eine Aus- und eine Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben oder alternativ einen Studienabschluss nachweisen können. Zwei klassische Einstiegsmöglichkeiten im Bereich Produktionstechnik sind die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in oder die Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in, die ebenfalls dreieinhalb Jahre dauert. Im Fokus beider Ausbildungen stehen Werkstoffe sowie deren Beurteilung, Handhabung und Auswahl. Daneben werden Werkstücke und Bauteile gefertigt, inspiziert, gepflegt, gewartet und deren Zustand dokumentiert. Ziel ist es, die störungsfreie Funktionsfähigkeit von Geräten, Maschinen und Anlagen zu gewährleisten, denn jeder ungewollte Maschinenstillstand bedeutet Kosten für einen Betrieb.

Industriemechaniker können über die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Metall den Weg zum/zur Produktionsleiter/-in gehen. Ausbildungsalternativen sind die Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/-in, zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in, zum/zur Mechatroniker/-in, zum/zur Werkzeugmechaniker/-in und zum/zur Feinwerkmechaniker/-in. Auch Zerspanungsmechaniker haben wie eingangs erwähnt die Möglichkeit, sich zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Metall weiterzubilden. All die genannten Ausbildungen sind eine verlässliche Basis, um später eine Fachspezialisierung im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme zu erlangen.

Wer sich stärker Richtung Fahrzeugbau orientieren möchte, der sollte auch die Ausbildung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in in Betracht ziehen. Diese wird unter anderem mit dem Schwerpunkt Karosserie und Fahrzeugbauten angeboten. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem diese Inhalte:

  • wie Fahrzeugbau- und Karosserieteile hergestellt werden,
  • wie Systeme fachgerecht demontiert, gesäubert und anschließend wieder montiert werden,
  • wie man Anschlüsse herstellt und den Korrosionsschutz erneuert,
  • wie man Werkstoffe aus Glas, Kunststoff und Leichtmetall bearbeitet und einbaut,
  • wie Schäden festgestellt werden können,
  • wie Systeme der Fahrzeugtechnik geprüft werden,
  • was im Hinblick auf Vorschriften und Vorgaben zu beachten ist,
  • wie Karosserieteile hergestellt und nachgerüstet werden können,
  • wie Bremsanlagen eingestellt werden.

Hier heißt die Weiterbildungsoption, die Meisterschule zu besuchen und die Prüfung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbaumeister/-in abzulegen. Eine Ausbildungsalternative sind die weiteren Ausbildungsschwerpunkte des Berufs: Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosserietechnik, Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Hochvolttechnik, Motorradtechnik oder Nutzfahrzeugbau.

3. Studium

Ein abgeschlossenes Studium ist heute längst kein Garant mehr dafür, dass es später auch mit einer Führungsposition in einem Unternehmen klappt. Gerade in Zeiten, in denen Fachkräfte gesucht werden, zählt die Kombination aus Theorie und Praxis am meisten, deswegen sind Facharbeiter mit Ausbildungsabschluss gern an Hochschulen gesehen. Eine moderne Form der Verbindung aus Theorie und Praxis ist heute das duale Studium.

Neben der Theorie aus dem grundständigen Studium der Produktionstechnik wird praktisches Wissen vermittelt, das an die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in, zum/zur Mechatroniker/-in und zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in erinnert. Das steht beispielsweise beim grundständigen Studium der Produktionstechnik auf dem Studienplan:

  • Energielehre, Konstruktionslehre, Antriebslehre,
  • Automatisierungstechnik, Elektrotechnik,
  • Fabrikplanung und -betrieb, Fertigung, Werkzeugmaschinen, Werkstoffkunde,
  • Informatik, Mathematik, Physik,
  • betriebswirtschaftliche Fächer wie Kommunikation und Projektmanagement.

Eine Alternative ist das Studium der Verfahrenstechnik mit diesen Fächern im grundständigen Studium:

  • BWL, Fremdsprachen, Informatik, Mathematik, Physik,
  • Elektrotechnik, Energietechnik, Umwelttechnik, Messtechnik, Regelungstechnik, Werkstofftechnik, Prozesstechnik, Anlagentechnik, Sicherheitstechnik,
  • Spezialfelder wie Bioverfahrenstechnik, Prozessleittechnik, Energietechnik, (Brennstoffzellentechnik), Rührtechnik, Versorgungstechnik, Strömungsfördertechnik.

Wer auf ein duales Studium der Verfahrenstechnik setzt, kann neben diesen theoretischen Inhalten zeitgleich eine Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/-in aufnehmen oder alternativ eine Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in, Produktdesigner/-in oder Chemikant/-in machen.

Eine weitere Option ist es, ein Studium der Fahrzeugtechnik zu wählen und sich mit diesen Studieninhalten auseinanderzusetzen:

  • Elektrotechnik, Messtechnik, Fahrzeugtechnik, Antriebssystemtechnik,
  • CAD, Informatik, Physik, Mathematik, Physik,
  • Festigkeitslehre, Mechanik, Maschinenelemente, Wärmetechnik, Werkstoffe, Fertigung.

Auch dieses Studium wird in der dualen Variante angeboten, was bedeutet, dass die Studenten neben der Theorie auch die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in oder zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/-in abschließen können.

Wer ein duales Studium in der beschriebenen Form durchläuft, kann eine Anstellung als Produktionsleiter/-in finden. In der Regel handelt es sich dabei um eine Einstiegsstelle, um erstmals Fach- und Führungserfahrung zeigen zu können. Meist beginnt hier erst die Karriereleiter, die bis zum Abteilungsleiterposten führen kann. Oft haben Produktionsleiter allerdings auch eine Ausbildung absolviert und eine entsprechende Weiterbildung angeschlossen.

4. Tätigkeit

Ein/eine Produktionsleiter/-in ist im Betrieb für die Steuerung und Koordination der Fertigung zuständig. Der prüfende Blick richtet sich auf Qualität, Quantität, Effizienz und Termintreue. Weicht ein Wert ab, werden Maßnahmen eingeleitet, die diesen wieder korrigieren. Oft arbeiten Produktionsleiter mit den entsprechenden Fachabteilungen zusammen. Mit Entwicklung und Produktmanagement planen und bauen sie Anlagen, die der Automatisierung von Betriebsteilen dienen. Das bedeutet Roh- und Hilfsstoffe festzulegen, sich für ein Verfahrenskonzept zu entscheiden und Testläufe sowie die ersten Praxistage einer neuen Anlage zu begleiten.

Kontinuierliche Optimierungen stellen einen weiteren, großen Teil des Aufgabenbereiches eines/einer Produktionsleiter/-in dar. Zudem tragen sie die Verantwortung für die Arbeitsvorbereitung, die Personaldisposition innerhalb der Abteilung und die Einhaltung von Sicherheits- und Rechtbestimmungen (Arbeitssicherheit, Produktion, Umweltschutz). Sind sie im Maschinen- oder Fahrzeugbau tätig, arbeiten sie in branchenspezifischen Betrieben und übernehmen dort Führungsaufgaben für einen Teilbereich der Produktion.

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