Jobangebote für Schuhmacher (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Schuhmacher

Datenbasis: 50 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.612 € 2.161 € 3.757 €
Baden-Württemberg 1.479 € 2.128 € 4.049 € Jobs Schuhmacher
Bayern 1.788 € 2.132 € 2.663 € Jobs Schuhmacher
Berlin 1.508 € 2.022 € 3.515 € Jobs Schuhmacher
Brandenburg 1.228 € 1.646 € 2.862 € Jobs Schuhmacher
Bremen 1.549 € 2.077 € 3.611 € Jobs Schuhmacher
Hamburg 1.563 € 2.095 € 3.642 € Jobs Schuhmacher
Hessen 1.602 € 2.148 € 3.734 € Jobs Schuhmacher
Mecklenburg-Vorpommern 1.185 € 1.589 € 2.763 € Jobs Schuhmacher
Niedersachsen 1.471 € 1.972 € 3.428 € Jobs Schuhmacher
Nordrhein-Westfalen 2.158 € 2.330 € 2.909 € Jobs Schuhmacher
Rheinland-Pfalz 1.836 € 2.078 € 2.613 € Jobs Schuhmacher
Saarland 1.533 € 2.055 € 3.573 € Jobs Schuhmacher
Sachsen 1.240 € 1.662 € 2.889 € Jobs Schuhmacher
Sachsen-Anhalt 1.215 € 1.629 € 2.832 € Jobs Schuhmacher
Schleswig-Holstein 1.416 € 1.898 € 3.300 € Jobs Schuhmacher
Thüringen 1.260 € 1.689 € 2.936 € Jobs Schuhmacher

Schuhmacher / Schuhmacherin:

1. Gehalt

Als Schuhmacher liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.161 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 50 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.612 € beginnen, Schuhmacher in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.757 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.898 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.128 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Schuhmacher in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.103 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.221 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.300 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.281 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.999 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.340 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.174 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.008 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.752 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Für die Ausbildung zum/zur Schuhmacher /-in ist kein bestimmter Schulabschluss explizit festgelegt. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die meisten Bewerber einen Hauptschulabschluss oder aber die Hochschulreife vorweisen müssen.

Da das Schuhmacherhandwerk eine gestalterische Tätigkeit ist, sind technisch-handwerkliche Begabungen von Vorteil. Auch ein gewisses Maß an Affinität für Mode und Ästhetik sollte gegeben sein. Ebenso wichtig sind mathematische Grundkenntnisse, um mit Maßen, Materialmengen und Preisen umgehen zu können. Ferner sollte der/die Auszubildende Sorgfalt an den Tag legen, da bei der Arbeit Präzision gefragt ist. Da Schuhmacher häufig im direkten Kontakt mit dem Kunden stehen, sind ein freundliches Auftreten und ein zuvorkommender Service unerlässlich.

Die Ausbildung zum/zur Schuhmacher /-in dauert 3 Jahre. Während dieser Zeit erlernen die Auszubildenden alle für ihre spätere Tätigkeit notwendigen Fähigkeiten, wie z.B.:

  • Das Auswählen geeigneter Materialien,
  • der Umgang mit Werkzeugen und Maschinen,
  • das Reparieren von Sohlen und Absätzen,
  • das Reinigen und Aufpolieren von Schuhen,
  • das kreative Gestalten von Schuhmodellen, das Erstellen von entsprechenden Zeichnungen,
  • verschiedene Nähtechniken,
  • das Anpassen von orthopädischen Schuhen und Einlagen.

Vor allem im Bereich der Orthopädie- und Konfektionsschuhe kommt hinzu, dass der angehende Schuhmacher /-in nach seiner Ausbildung über gewisse medizinisch-anatomischen Kenntnisse hinsichtlich des menschlichen Bewegungsapparats verfügen sollte.

Wie im deutschen dualen Berufsbildungssystem üblich, wird die Ausbildung zum/zur Schuhmacher /-in vom Unterricht an der Berufsschule begleitet. Dort werden sowohl weitere fachspezifische als auch allgemeine Unterrichtsinhalte wie Wirtschaftskunde gelehrt.

Neben der Berufsbezeichnung Schuhmacher /-in ist auch der Name Schuster /-in geläufig, in Österreich außerdem Schuhfertiger /-in. Ein Teilbereich des Schuhmacherhandwerks, der in Form einer separaten Ausbildung erlernt werden kann, ist das Anfertigen von Orthopädieschuhen. Eine weitere Alternative zur Schuhmacherausbildung stellt der Beruf des Sattlers dar. Wer eine Hochschulzulassung vorweisen kann, der kann sich darüber hinaus auch um einen Studienplatz bemühen. Naheliegend ist in diesem Fall der Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik.

Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Schuhmacher/-in.

3. Studium

Nicht immer reicht die allgemeine Hochschulzulassung aus, um ein Bachelorstudium im Bereich Textil- und Bekleidungstechnik aufnehmen zu können. Teilweise veranstalten die Hochschulen eigene interne Auswahlverfahren oder verlangen, dass bereits vor Studienbeginn ein mehrwöchiges Praktikum absolviert worden ist. Der Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik wird in Deutschland sowohl als reines Universität- bzw. Fachhochschulstudium als auch als duales Studienmodell angeboten. Das duale Studium bietet sich hier ganz besonders an, da Studenten auf diese Weise Praxiserfahrung im kreativ-gestalterischen Bereich sammeln können. Von Bedeutung sind hier Farben, Muster und Design, aber vor allem Qualität.

Während des Studiums erlernen die Studenten nicht nur die Gestaltung von Modeartikeln, sondern befassen sich auch mit der technischen Herstellung in all ihren Facetten. Sie erlernen, wie Kunstfasern hergestellt und diese zu Garn gesponnen werden. Außerdem erfahren sie, wie Kleidungsstücke gefärbt, gebleicht oder veredelt werden. Zu den entsprechenden Studienmodulen, die belegt werden müssen gehört unter anderem:

  • Mathematik, Statistik,
  • Chemie,
  • Technischen Zeichnen,
  • Bekleidungskonstruktion, -anfertigung,
  • Textile Werkstoffe und die entsprechende Produktionstechnik,
  • Modellentwicklung,
  • Mechanik, technisches Zeichnen.

Hinzu kommen betriebswirtschaftliche Inhalte wie Prozesssteuerung und Logistik oder Organisation und Marketing.

In diesem Studiengang wird von den Studenten erwartet, dass sie sich über Klausuren und Prüfungen hinaus engagieren. Beliebt ist das Engagement im Rahmen von Projekten oder durch das Absolvieren von Praktika. Textil- und Bekleidungstechnik kann zunächst in Form eines grundständigen Studiums belegt werden. Darauf aufbauend werden weiterführende Studiengänge in diesem Fachbereich angeboten. Alternativ kann aber auch ein Masterstudium in Mode- oder Textildesign angeschlossen werden. Allerdings ist der Master nicht verpflichtend. Bereits der Bachelorabschluss ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss. Ist dieser erreicht, besteht die Möglichkeit, direkt ins Berufsleben einzusteigen. Manche wollen ihren persönlichen Studienschwerpunkt hingegen von Beginn an auf die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen legen. In diesem Fall kann der Studiengang Produktionstechnik oder sogar Maschinenbau eine sinnvolle Option sein.

4. Tätigkeit

Der Schuhmacher und die Schuhmacherin finden ihr Arbeitsumfeld in Unternehmen und Betrieben des Schumacherhandwerks und im Schuheinzelhandel. Weitergehend können sie in Werkstätten von Orthopädiefachgeschäften und Sanitätshäusern sowie bei Schuhreparaturdiensten beschäftigt werden. Ihre Aufgaben umfassen alle berufsbezogenen Tätigkeiten für die Herstellung und Reparatur von Schuhwerk. Das Anfertigen von Maßschuhen zählt ebenso in ihr Aufgabengebiet wie das Umarbeiten von Konfektionsschuhen oder die Reparatur von Schuhen.

Häufig wird der/die örtliche Schuhmacher /-in aufgesucht, wenn am Schuh die Sohle geklebt oder der Absatz ausgetauscht werden soll. Zum Aufgabengebiet der Handwerker gehört aber noch einiges mehr. In erster Linie stellen sie neue Schuhe her. Diese Tätigkeit beginnt mit dem Entwurf eines neuen Modells. Gegebenenfalls wird der Schuh individuell an den Fuß eines Kunden angepasst. Dazu wird dieser zunächst vermessen, bevor ein hölzernes Modell, der sogenannte Leisten angefertigt wird. Nun gilt es entsprechende Schnittmuster zu erstellen und diese mit geeignetem Werkzeug auszuschneiden. Sind die einzelnen Bestandteile des Schuhs letztendlich zusammengesetzt und mit Nähten verbunden, folgt der vorerst letzte Arbeitsschritt. Hierbei wird der Schuh gewachst und poliert, um seine Oberfläche vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.

Ferner gehören auch die Kundenberatung sowie der Verkauf der Waren zum Arbeitsalltag eines /-r Schuhmachers /-in. Die individuellen Vorstellungen und Wünsche von Kunden stehen bei allen Tätigkeiten stets im Vordergrund. Gemäß diesen werden Materialien, Form und Verzierungen ausgewählt.