*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt IT-Sicherheitstechniker

Datenbasis: 545 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.081 € 4.839 € 7.466 €
Baden-Württemberg 3.130 € 4.778 € 7.605 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Bayern 3.274 € 5.467 € 8.560 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Berlin 2.220 € 4.415 € 7.284 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Brandenburg 2.442 € 3.836 € 5.918 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Bremen 3.596 € 5.330 € 5.937 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Hamburg 2.719 € 4.683 € 7.022 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Hessen 3.914 € 5.716 € 8.274 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Mecklenburg-Vorpommern 2.265 € 3.557 € 5.488 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Niedersachsen 2.626 € 3.895 € 6.770 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Nordrhein-Westfalen 2.974 € 4.763 € 7.126 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Rheinland-Pfalz 2.505 € 4.389 € 6.169 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Saarland 2.929 € 4.601 € 7.099 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Sachsen 2.693 € 3.727 € 5.134 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Sachsen-Anhalt 2.638 € 4.143 € 6.392 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Schleswig-Holstein 3.847 € 4.394 € 5.682 € Jobs IT-Sicherheitstechniker
Thüringen 2.872 € 3.418 € 4.817 € Jobs IT-Sicherheitstechniker

IT-Sicherheitstechniker / in:

1. Gehalt

Als IT-Sicherheitstechniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.839 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 545 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.081 € beginnen, IT-Sicherheitstechniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.466 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.394 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.778 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als IT-Sicherheitstechniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.791 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.344 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.836 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.402 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.809 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.858 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.942 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.719 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.555 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

IT-Sicherheitstechniker bzw. IT-Sicherheitstechnikerin wird man nach einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme oder einem entsprechenden Studium. Um eine berufliche Weiterbildung absolvieren zu können, muss in der Regel ein Berufsabschluss nachgewiesen werden. Dabei ist die Bandbreite gerade im IT-Bereich vergleichsweise groß.

Interessierte können eine klassische Ausbildung zum /zur Informatikkaufmann /-frau machen, Informatiker /-in für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration lernen oder zunächst eine Ausbildung zum /zur Assistent /-in für Automatisierungs- und Computertechnik, für Medieninformatik, für Softwaretechnik, für Wirtschaftsinformatik oder für (technische) Informatik absolvieren. Auch der /die technische -/r Systeminformatiker /-in ist ein ebenso spannendender Ausbildungsberuf im Bereich der IT wie der /die IT-System-Elektroniker /-in.

Die Weiterbildung zum /zur Sicherheitstechniker /-in im Bereich der IT passiert in aller Regel direkt am Arbeitsplatz sowie im Selbststudium zuhause. In der Begleitung des Lernprozesses, in Fachgesprächen und Workshops werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Entwurf eines Sicherheitskonzepts nach Bedarfsermittlung,
  • IT-Lösung konzipieren, Schnittstellen definieren und installieren,
  • Projektmanagement: Planung, Abstimmung, Umsetzung,
  • Projektdurchführung: Material- und Komponentenbeschaffung, Zugang zum Einsatzort klären, Installationen durchführen und überwachen,
  • Sicherheitsanlagen mit bestehenden Systemen verbinden, in Betrieb nehmen und Funktionsprüfung durchführen,
  • Dokumentation in Form von Handbüchern erstellen, Schulung der Nutzer, Projektübergabe (Abnahme),
  • ggf. Mängelbeseitigung, Projektabschluss.

Alternativ zur Weiterbildung zum /zur Sicherheitstechniker /-in (IT) gibt es auch die Möglichkeit, die Fortbildung zum /zur IT-Sicherheitskoordinator /-in zu machen. Die Parallele der beiden Weiterbildungen ist in jedem Fall der Sicherheitsaspekt. Wer seinen künftigen beruflichen Fokus eher auf die Entwicklung von Hard- und Softwarekomponenten legen möchte, sollte die Weiterbildung zum /zur Industriesystemtechniker /-in oder zum /zur Komponentenentwickler /-in ins Kalkül ziehen. Hierbei zeigt sich die Entwicklung und Integration von neu entwickelten Komponenten und Lösungen als Parallele der Ausbildungsberufe.

Wer in einem IT-Aus- oder Weiterbildungsberuf erfolgreich sein möchte, der sollte neben technischem Verständnis auch abstrakt denken können. In Informatik und Englisch müssen gute Schulnoten nachgewiesen werden und auch Mathematik ist für ein erfolgreiches Studium unerlässlich.

3. Studium

Wer explizit nach einem Studiengang im Bereich Sicherheitstechnik sucht, wird meist zunächst auf das gleichnamige, weiterführende Studium stoßen, welches allerdings nicht zwingend den IT-Bereich in den Fokus rückt. Vielmehr ist die IT nur kleiner Teilbereich des Studiums der Sicherheitstechnik. Auf dem Stundenplan des Masterstudiengangs steht hierbei nämlich BWL, Management, Mathematik /Chemie /Physik für Sicherheitsingenieure, Methoden der Datenerhebung /-auswertung und daneben werden Grundlagen und Methoden der Sicherheitstechnik beleuchtet.

Das weiterführende Studium der Sicherheitstechnik kann auch in einem bestimmten Arbeitsbereich qualifizieren, wie beispielsweise im Bereich Arbeitssicherheit, Organisation, Bevölkerungsschutz und Brandschutz sowie Umweltschutz und Arbeitsmedizin. Um eine praktische IT-Installation geht es hierbei allerdings nicht.

Näher am Weiterbildungsberuf des /der IT-Sicherheitstechniker /-in liegt hingegen das weiterführende Studium der IT-Sicherheit. Auf dem Stundenplan stehen hier Datenschutz, Ethik, Stochastik, Internet-Sicherheit, Programmiermethodik sowie intelligente Systeme. Darüber hinaus können Wahlmodule wie betriebliche Informationssysteme, intelligente Systementwicklung, Numerik, virtuelle Welten und Übersetzerbau belegt werden.

Alternativ gibt es natürlich die Möglichkeit eines klassischen IT-Studiengangs. Informatiker /-innen haben die folgenden Themen auf ihrem Stundenplan:

  • klassische Schulfächer mit IT-Fokus: Mathematik, Statistik, Algorithmen, Physik
  • Software-Themen: Software-Engineering, Datenstrukturen, Datenbanken, Betriebssysteme, Informationssysteme, Programmierung
  • Hardware-Themen: Rechnerarchitektur

Nach dem Bachelorstudiengang der Informatik, kann sich der /die Informatiker /-in entscheiden: Soll der Weg in eine Spezialrichtung gehen oder sollen die IT-Kenntnisse noch einmal vertieft werden. Mögliche Spezialrichtungen sind beispielsweise die Bioinformatik, die Fahrzeuginformatik, die Ingenieurinformatik, die Medieninformatik, die Umweltinformatik, die Verwaltungsinformatik oder die Wirtschaftsinformatik.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Verknüpfung von Fachkenntnissen mit Spezialwissen besonders attraktiv auf künftige Arbeitgeber wirkt. Das heißt, wer sich nach einer klassischen Ausbildung in einem Spezialgebiet weiterqualifiziert, kann ebenso Karriere machen wie ein Absolvent eines IT-Studiums, der anschließend sein Master-Studium in einem speziellen Fachgebiet absolviert. Nur der Sprung ins Management gelingt Absolventen mit akademischem Grad in aller Regel besser, denn sie werden bereits mit BWL-, Management- und Führungsmodulen auf ihre spätere Leitungsposition vorbereitet.

4. Tätigkeit

IT-Sicherheitstechniker /-innen sind für die Erstellung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten für IT-Systeme verantwortlich. Sie wissen, was das Bundesamt für Sicherheit in der IT vorschreibt – und prüfen zunächst einmal im Betrieb, ob die dort festgelegten Richtlinien auch eingehalten werden. Das heißt, dass die Bestandsaufnahme der technischen, aber auch räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten zu Beginn eines jeden IT-Sicherheitstechnikeinsatzes steht. In der Regel zeigen sich schon bei der Bestandsaufnahme Schwachstellen, die es später zu beheben gilt. Dabei ist wichtig, dass sich neue Komponenten später reibungslos in bestehende Prozesse einfügen können.

In der Regel werden die Sicherheitsmaßnahmen mit dem Bereich Facility-Management verknüpft. Mit verschiedenen am IT-System eines Unternehmens beteiligten Mitarbeitern muss während der Projektphase und der Inbetriebnahme ein reger Austausch herrschen, um zu gewährleisten, dass die IT-Sicherheitstechnik auch praxistauglich ist. Die Techniker prüfen die allgemeine Funktion und übernehmen Einstellungen nach Kundenwünschen. Auch die Klassifizierung von Anlagen nach Sicherheitsnormen und -vorschriften gehört zu den Aufgaben von IT-Sicherheitstechnikern.

Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.