*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Sportlehrer / Sportlehrerin

Datenbasis: 296 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.719 € 4.220 € 6.177 €
Baden-Württemberg 2.863 € 3.977 € 5.966 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Bayern 2.290 € 4.324 € 6.337 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Berlin 2.889 € 4.783 € 5.618 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Brandenburg 2.365 € 3.923 € 4.713 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Bremen 2.613 € 4.056 € 5.936 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Hamburg 2.885 € 4.477 € 6.553 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Hessen 2.725 € 4.229 € 6.576 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Mecklenburg-Vorpommern 2.566 € 3.921 € 8.223 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Niedersachsen 3.004 € 4.858 € 6.646 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Nordrhein-Westfalen 2.459 € 4.199 € 6.206 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Rheinland-Pfalz 2.749 € 4.983 € 7.435 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Saarland 2.414 € 3.748 € 5.487 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Sachsen 2.685 € 3.599 € 6.983 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Sachsen-Anhalt 2.049 € 3.181 € 4.655 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Schleswig-Holstein 3.259 € 4.210 € 5.990 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin
Thüringen 2.125 € 3.298 € 4.828 € Jobs Sportlehrer / Sportlehrerin

Sportlehrer / Sportlehrerin:

1. Gehalt

Als Sportlehrer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.220 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 296 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.719 € beginnen, Sportlehrer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.177 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.210 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.977 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sportlehrer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.512 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.636 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.827 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.273 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.306 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.615 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.075 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.625 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.626 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung
Ein Lehramt-Studium mit einer Fächerkombination, die Sport beinhaltet, ist nicht der einzige Weg, um Sportlehrer zu werden.

Dies es auch mittels einer Ausbildung möglich. Berufsfachschulen bieten diese Ausbildung an. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss, teilweise zusätzlich eine erste abgeschlossene Berufsausbildung. In jedem Fall muss der Bewerber seine sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zu diesem Zweck werden Eignungsprüfungen durchgeführt, in denen die verschiedenen sportlichen Disziplinen (Schwimmen, Geräteturnen, Leichtathletik, Gymnastik, Ballspiele) auf dem Prüfstand stehen. In einigen Bundesländern fordern Ausbildungsanbieter zusätzlich eine medizinische Bescheinigung über die körperliche und gesundheitliche Eignung der Bewerber. Ebenso können das deutsche Sportabzeichen, das polizeiliche Führungszeugnis, sowie ein gewisses Alter bei der Vergabe der Ausbildungsplätze relevant sein.

Wer denkt, um eine Ausbildung zum /-r Sportlehrer /-in zu absolvieren, reicht es aus, sportlich begabt zu sein, täuscht sich. Auch in den Fächern Biologie und Mathematik sollten zumindest grundlegende Kenntnisse vorhanden sei. Denn sowohl die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers als auch die Berechnung bestimmter Werte, zum Beispiel des Energieverbrauches, sind Teil der Ausbildung.

Grob skizziert gliedert sich die Ausbildung in drei Bestandteile. Zunächst werden in praktischer Form Kenntnisse zu diversen Sportarten vermittelt. Hier hat der Auszubildende die Möglichkeit, aus dem angebotenen Programm nach Interesse bestimmte Disziplinen auszuwählen. Auf diese Weise bildet sich ein individuelles Profil heraus. Wichtig ist, dass Individual- und Spielsportarten in etwa den gleichen Anteil aufweisen. Die zweite bedeutende Säule der Ausbildung ist die Sporttheorie. Zum Stundenplan gehören:

  • Sportbiologie, -medizin,
  • Bewegungslehre,
  • Trainingslehre,
  • Sportpädagogik, -soziologie, -psychologie,
  • Sportverwaltungsrecht.

Abgerundet wird die Ausbildung durch Praktika. In diesen Phasen können die Auszubildende wertvolle Erfahrungen in der beruflichen Praxis sammeln. Beliebt sind zu diesem Zweck Sportverbände, Sportorganisationen, Sportvereine, Sportschulen oder Rehabilitationszentren.

Insgesamt dauert die Ausbildung zum/zur Sportlehrer /-in zwei bis drei Jahre. Am Ende dieser Zeit ist eine staatliche Abschlussprüfung abzulegen.

3. Studium

Um Sportunterricht an allgemeinbildenden Schulen geben zu dürfen, muss in der Regel ein Lehramt-Studium absolviert worden sein. In diesem Fall wird Sport innerhalb des Studiums durch mindestens eine weiter Fachwissenschaft ergänzt. Natürlich nehmen innerhalb des Sportstudiums die praktischen und fachtheoretischen Kompetenzen ähnlich wie in der Ausbildung zum/zur Sportlehrer /-in eine zentrale Rolle ein. Jedoch kommen hier verstärkt pädagogisch-didaktische Komponenten hinzu, wie z.B.:

  • Geschichte der Pädagogik,
  • Theorien der Erziehung, Medienerziehung, Werteerziehung, Bildungstheorien,
  • Pädagogische Anthropologie,
  • Schulpädagogik,
  • Informationspädagogik,
  • Psychologie (Lernprozesse, Lernmerkmale).

Zwischen dem ersten und dem zweiten Staatsexamen ist das sogenannte Referendariat abzuleisten. Hierbei handelt es sich um einen Vorbereitungsdienst. Während dieser Zeit übernimmt der/die angehende Lehrer /-in zunächst unter Anleitung erfahrener Lehrpersonen später eigenständig Unterrichtsstunden. Der Erfolg dieser Tätigkeit wird in Form mehrerer Unterrichtsbesuche durch den/die Seminarleiters /-in verfolgt. Am Ende des Vorbereitungsdienstes findet die zweite Staatsprüfung statt. Diese setzt sich aus einer Lehrprobe, einer mündlichen Prüfung sowie einer Hausarbeit zusammen.

Des Weiteren unterscheidet das Lehramts-Studium zwischen den verschiedenen Schulformen im deutschen Bildungssystem. Bereits vor Studienbeginn muss sich der/die Student /-in festlegen, ob er/sie später an einem Gymnasium, einer Berufs-, Haupt-, Real-, oder Sekundarschule oder doch an einer Grundschule unterrichten möchte. Alternativ zum Lehramt können Studierende einen Studiengang wie Erziehungs- und Bildungswissenschaft belegen. Zwar qualifiziert ein solches Studium nicht für den Schuldienst, jedoch für eine Reihe anderer Tätigkeiten. So lässt sich das erworbene Fachwissen sowie die methodischen Kenntnisse im Bereich der Erwachsenenbildung oder der außerschulischen Ausbildung von Jugendlichen einbringen. Lehramtsanwärter sollten Interessen in verschiedenen Bereichen haben. Zum einen sollten sie in der Lage sein, die Lehrerrolle gegenüber Kindern und Jugendlichen angemessen auszufüllen. Dabei steht die beratende, unterstützende Funktion stets im Vordergrund. Darüber hinaus sollte ein überdurchschnittliches Interesse an den eigenen Unterrichtsfächern vorliegen. Denn nur unter dieser Voraussetzung ist es möglich, die Unterrichtsinhalte authentisch und ansprechend zu übermitteln.

4. Tätigkeit

Der Sportlehrer oder die Sportlehrerin findet ein Arbeitsumfeld in Sportvereinen, Fitnesscentern oder Sportschulen. Die Tätigkeit eines/einer Lehrers /-in beschränkt sich keinesfalls auf die reine Unterrichtszeit. Vielmehr gilt es den Unterricht angemessen vorzubereiten, Arbeiten zu korrigieren und Lernleistungen zu dokumentieren. Ferner sind Lehrer gefordert sich stetig fortzubilden, damit eine Unterrichtsgestaltung nach neuesten Methoden garantiert ist. Auch für besondere Aktivitäten wie Klassenfahrten, Ausflüge oder Schulfeste muss sich ein /-e Lehrer /-in Zeit nehmen. Ferner ist der/die Lehrer /-in Ansprechpartner für die Eltern. Er/sie gibt diesen regelmäßig Auskunft über die Lernleistung der Kinder und berät gegebenenfalls über mögliche Fördermaßnahmen. All diese Aufgaben kommen auch auf einen Sportlehrer zu.

Die Kernaufgabe des /-r Lehrers /-in ist die Vermittlung von Unterrichtsinhalten sowie die schulische Erziehung der Kinder und Jugendlichen. Je nach Schulform werden diese im Laufe der Schulzeit auf eine Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium vorbereitet. Im Bereich des Schulsports wird zusätzlich das Ziel verfolgt, die Schüler zur Bewegung zu animieren und so möglichen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

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