*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Tontechniker

Datenbasis: 130 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.101 € 3.187 € 4.942 €
Baden-Württemberg 2.312 € 3.507 € 5.438 € Jobs Tontechniker
Bayern 2.201 € 3.755 € 4.952 € Jobs Tontechniker
Berlin 1.997 € 2.916 € 4.991 € Jobs Tontechniker
Brandenburg 1.601 € 2.428 € 3.765 € Jobs Tontechniker
Bremen 2.019 € 3.062 € 4.748 € Jobs Tontechniker
Hamburg 2.229 € 3.381 € 5.243 € Jobs Tontechniker
Hessen 1.851 € 3.867 € 5.122 € Jobs Tontechniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.545 € 2.343 € 3.633 € Jobs Tontechniker
Niedersachsen 1.773 € 2.877 € 3.417 € Jobs Tontechniker
Nordrhein-Westfalen 2.118 € 3.732 € 6.066 € Jobs Tontechniker
Rheinland-Pfalz 2.066 € 3.134 € 4.860 € Jobs Tontechniker
Saarland 1.998 € 3.031 € 4.700 € Jobs Tontechniker
Sachsen 1.574 € 2.387 € 3.701 € Jobs Tontechniker
Sachsen-Anhalt 1.605 € 2.434 € 3.774 € Jobs Tontechniker
Schleswig-Holstein 1.845 € 2.799 € 4.340 € Jobs Tontechniker
Thüringen 1.642 € 2.491 € 3.863 € Jobs Tontechniker

Tontechniker:

1. Gehalt

Als Tontechniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.187 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 130 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.101 € beginnen, Tontechniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.942 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.799 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.507 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Tontechniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.505 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.645 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.962 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.420 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.533 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.914 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.808 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.353 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.621 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Eine Ausbildung zum Tontechniker oder zur Tontechnikerin machen Interessenten an speziellen Akademien und Fachschulen. In Deutschland eignen sich dafür die Europäische Medien- und Event-Akademie in Baden-Baden sowie die Schule für Tontechnik in Wuppertal. In diesen Fachschulen lernen die Interessenten die Grundlagen dieses Berufs. Zudem existieren zusätzliche Weiterbildungs-Kurse. Diese befassen sich mit den Themen Recording, Mastering, Mixing und Schnitt-Technik. Die grundlegenden Lerninhalte zeigen sich in Form von:

  • Gehörbildung
  • Elektrotechnik
  • Musiktheorie
  • Mikrofonierung
  • Wiedergabe-Technik
  • Mischpulttechnik
  • Sounddesign

Zudem finden während des Unterrichts zahlreiche Übungen und Projektarbeiten statt. Speziell die praktischen Arbeiten sorgen für das technische Verständnis in diesem Beruf. Die gesamte Ausbildung nimmt im Regelfall zwölf Monate in Anspruch. Hierbei besuchen angehende Tontechniker den Lehrgang in Vollzeit. Die berufsbegleitende Lehre umfasst eine Dauer von zwei Jahren. Nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer einen Abschluss als Audiotechniker.

Um diese Lehre zu beginnen, verfügen die Bewerber über bestimmte Voraussetzungen. Eine Affinität zu Technik und Ton zeigt sich vorteilhaft. Zudem beherrschen die Interessenten den Umgang mit dem Computer. Eine Vielzahl der Akademien nehmen ausschließlich Schüler an, die mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen. Bei diesem Lehrgang handelt es sich um eine anerkannte Ausbildung. Daher bestehen hier mehrere Förderungs-Möglichkeiten.

3. Studium

Laut dem Verband Deutscher Tonmeister eignet sich das Studium der Medientechnik, um in diesem Beruf Fuß zu fassen. Dieser Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von drei Jahren. Vorwiegend bieten ihn Fachhochschulen an. Jedoch besteht für die Interessenten die Möglichkeit, auch an Technischen Universitäten zu studieren. An einer Universität verlängert sich die Studienzeit in der Regel auf sieben Semester. Dies liegt an einem zusätzlichen Praxissemester, das die Studenten absolvieren.

Als Zugangs-Voraussetzung besteht das Abitur oder die Fachhochschulreife. Verfügen die Interessenten über eine fachgebundene Hochschulreife, betätigen sie sich in den Bereichen Technik oder Wirtschaft. An einigen Universitäten erfolgt vor dem Studienbeginn ein Eignungstest. Die Studenten besitzen weiterhin persönliche Fertigkeiten. Dazu gehört ein grundlegendes Verständnis der Mathematik sowie von Algorithmen. Zudem kennen sie sich mit der Elektronik aus.

Das Basisstudium befasst sich mit den Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Physik und Elektrotechnik. Weitere Pflichtmodule stellen die Betriebswirtschaft und das Medienrecht dar. Als fakultative Fächer bestehen die gestaltende Medien-Produktion und die Computergrafik. Nach den ersten drei Basis-Semestern folgt das Hauptstudium. Dieses beinhaltet die Kernthemen:

  • Web-Engineering
  • Kamera-Technik
  • Bildverarbeitung
  • Interaktive Computergrafik
  • Medien-Distribution und Wiedergabe
  • Gestaltung von Medien
  • Produktions-Techniken

Nach dem Hauptstudium kommt die Abschlussprüfung. Ähnlich wie der gesamte Studiengang zeigt auch diese sich praxisorientiert. Der erfolgreiche Bachelor-Abschluss qualifiziert zu einem anschließenden Master-Studium. In der Regel umfasst dieses vier Jahre. Hier erfolgt die Vertiefung der praktischen und theoretischen Lerninhalte. Zu den angebotenen Wahlmodulen zählen die Digitale Bildbearbeitung sowie die Mensch-Computer-Interaktion.

4. Tätigkeit

Der Arbeitsplatz des Tontechnikers/ der Tontechnikerin ist zum einen im Ton- oder Produktionsstudio. Hier werden akustische Aufnahmen bearbeitet, klanglich verbessert. Zum Arbeitsgerät gehören eine Vielzahl von technischen Aufnahme- und Bearbeitungsgeräten. Der Tontechniker/die Tontechnikerin unterstützt Produktionen der Hörfunk- und Fernsehanstalten, aber auch große Kultur-, Opern und Schauspielhäuser beschäftigen eigene Tontechniker/Tontechnikerinnen. Außerhalb des Studios gibt es Einsatzmöglichkeiten bei großen Festlichkeiten oder Konzertveranstaltungen. Tontechniker/Tontechnikerin sind Spezialisten in der Beschallung von großen Sälen oder Festzelten.

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