*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)

Datenbasis: 2.740 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.603 € 2.018 € 2.802 €
Baden-Württemberg 1.693 € 2.199 € 3.017 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Bayern 1.631 € 2.105 € 2.925 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Berlin 1.536 € 1.927 € 2.638 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Brandenburg 1.552 € 1.831 € 2.353 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Bremen 1.558 € 1.774 € 2.614 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Hamburg 1.728 € 2.281 € 2.872 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Hessen 1.642 € 2.120 € 2.883 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Mecklenburg-Vorpommern 1.586 € 1.746 € 2.382 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Niedersachsen 1.579 € 1.941 € 2.676 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Nordrhein-Westfalen 1.623 € 1.992 € 2.739 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Rheinland-Pfalz 1.597 € 2.031 € 2.969 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Saarland 1.687 € 1.928 € 2.888 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Sachsen 1.562 € 1.766 € 2.142 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Sachsen-Anhalt 1.535 € 1.803 € 2.172 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Schleswig-Holstein 1.567 € 1.949 € 2.644 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Thüringen 1.580 € 1.773 € 2.456 € Jobs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)

Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnmedizinischer Fachangestellter / ZFA:

1. Gehalt

Im Durchschnitt erhalten Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA), die in der Woche 40 Stunden arbeiten, ein Gehalt von 2.018 € brutto im Monat. Das entspricht einem Stundenlohn von 14,01. Die Monatsgehälter können sich um über 1.000 € voneinander unterscheiden:

  • So verdienen 25% der Zahnmedizinische Fachangestellten weniger als 1.603 €,
  • die oberen 25% dafür mehr als 2.802 €.

Dieses Ergebnis haben wir anhand von 2.740 Datensätzen der letzten zwei Jahre ermittelt.

Das Gehalt wird entscheidend von der Region beeinflusst

Die höchsten Gehälter beziehen Zahnmedizinische Fachangestellte in den Bundesländern Baden-Württemberg (2.199 €), Hessen (2.120 €) und in Bayern (2.105 €).
Die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen belegen das Mittelfeld hinsichtlich Gehaltshöhe. Das geringste Einkommen erhalten Zahnmedizinische Fachangestellte mit 1.746 € in Mecklenburg-Vorpommern und mit 1.803 € in Sachsen-Anhalt.
Diese ungleichmäßigen Gehälter gleichen sich nähern sich allerdings wieder an, wenn man die entsprechenden Lebenshaltungskosten der jeweiligen Länder miteinander vergleicht. Wer ein überdurchschnittliches Gehalt erhält, muss auch überdurchschnittlich hohe Mieten bezahlen.

Einstiegsgehalt und Entgeltlücke

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Zahnmedizinische Fachangestellte liegt bei 1.759 € im Monat. Männliche Fachangestellte verdienen mit 2.011 € etwas mehr als ihre weiblichen Kollegen (1.758€). Diese Lohnlücke ist im allgemeinen Durchschnitt noch größer: Männer verdienen rund 2.440 €, Frauen hingegen nur 2.015 €.

Betrachtet man das Gehalt im Verlauf des Alters, zeigt sich ein kontinuierlicher Gehaltsanstieg von 1.811 € im Alter von 25 Jahren bis hin zu 2.301 € im 50. Lebensjahr.

Gehalt als ZFA in Abhängigkeit vom Alter:

  • 25 Jahre = 1.811 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.926 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.021 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.113 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.239 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.301 Euro brutto

Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Zahnmedizinische Fachangestellte bzw. als Zahnmedizinischer Fachangestellter handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (Kurz: ZFA) gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf und gehört insbesondere unter Frauen zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Insgesamt beginnen etwa 11.000 Menschen pro Jahr eine Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre und erfolgt im dualen System. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden Praxiseinheiten in einer zahnmedizinischen Praxis und Theoriephasen an einer Berufsschule absolvieren. Mit einem höheren Schulabschluss kann man den Zeitraum übrigens um ein Jahr verringern.

Grundsätzlich dürfen in Deutschland alle Zahnarztpraxen in diesem Beruf ausbilden, tatsächlich tut dies etwa die Hälfte aller Praxen. Die meisten Ausbildungsbetriebe bevorzugen Azubis, die mindestens den Hauptschulabschluss, besser noch den Realschulabschluss haben. Schüler mit Abitur oder ohne jeden Abschluss bewerben sich eher selten auf einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich. Darüber hinaus benötigen die Auszubildenden eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung. Minderjährige legen ihrem Ausbilder ein Gesundheitszeugnis vor.

In der Berufsschule und in der Zahnarztpraxis erlernen die Auszubildenden alles, was sie für das eigenverantwortliche Arbeiten wissen und können müssen. Dazu gehören die folgenden Bereiche:

  • Patientenbetreuung,
  • Arbeits- und Umweltschutz,
  • Physiologie,
  • Abrechnungswesen,
  • Anatomie,
  • Informations- und Kommunikationssysteme,
  • Pathologie,
  • Datenschutz.

Am Ausbildungsplatz wird der Lehrling mit kaufmännischen Arbeiten ebenso vertraut gemacht wie im Umgang mit Patienten, Arbeits- und Praxishygiene, dem Umgang mit Arzneimitteln und dem Gesundheitswesen, aber auch mit Grundkenntnissen zu klassischen Zahnkrankheiten und der menschlichen Anatomie. Während der Praxiseinheiten setzen die Auszubildenden ihr erworbenes Wissen in die Tat um und ergänzen es mit neuen Erfahrungen. Der Umgang mit den Teamkollegen schult wichtige persönliche und fachliche Kompetenzen.

Die Auszubildenden legen nach drei Jahren ihre Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer ab. Anschließend besteht die Möglichkeit, direkt in den Beruf des zahnmedizinischen Fachangestellten einzusteigen. Wer über die notwendigen Qualifikationen verfügt, kann sich anschließend noch zur kieferorthopädischen oder prothetischen Assistenz fortbilden oder einen Basiskurs in Prophylaxe machen. Darüber hinaus gibt es über die Ärztekammer Weiterbildungsmaßnahmen zum Assistent im Zahnärztlichen Praxismanagement, zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten, zum Zahnmedizinischen Fachassistenten, zum Zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten oder zum Dentalhygieniker. Dadurch bietet sich die Chance, sich auf einen Bereich der Zahnmedizin zu spezialisieren oder sich weiter zu qualifizieren und somit die eigenen Berufsaussichten zu verbessern.

Ausbildungsgehalt als Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r ...

3. Studium

Neben der Berufsausbildung zum zahnmedizinischen Fachangestellten besteht die Möglichkeit eines Studiums der Zahnmedizin. Dieses gilt als Voraussetzung für den Beruf des Zahnarztes und des Facharztes für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Im Rahmen des Studiums erlernen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Zahnmedizin. Nach dem erfolgreichen Staatsexamen erhalten sie einen akademischen Grad. Anschließend besteht die Möglichkeit der Promotion.

Das Studium der Zahnmedizin besteht aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil. Der vorklinische Teil erstreckt sich über fünf Semester und endet mit dem Physikum. Während dieses Abschnittes erlernen die Studierenden wesentliche Grundlagen aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie und Anatomie. Mehrere Praktika dienen der Vertiefung des erworbenen Wissens. Wer über kein Latinum aus der Schulzeit verfügt, muss während des Studiums ein entsprechendes Seminar besuchen. Nach fünf Semestern absolvieren die Studierenden das Physikum. Dieses umfasst wesentliche Inhalte des Vorstudiums.

Nach dem erfolgreichen Physikum erfolgt der klinische Teil des Studiums. Dabei besuchen die Studierenden Vorlesungen zu den folgenden Themen:

  • Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten,
  • Radiologie,
  • Zahnerhaltungskunde,
  • Mikrobiologie,
  • Hygiene,
  • Kieferorthopädie,
  • Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde.

Darüber hinaus behandeln die angehenden Zahnmediziner während des zweiten Studienabschnittes verschiedene Patienten. Dies geschieht unter der Aufsicht eines Facharztes. Der klinische Teil des Studiums endet mit dem Staatsexamen.

Nach dem erfolgreichen Staatsexamen besteht für den Zahnmediziner die Möglichkeit der Promotion. Dabei wählt er ein wissenschaftliches Thema aus und bearbeitet dieses eigenständig. Ziel der Promotion ist es, sich auf ein Teilgebiet der Zahnmedizin zu spezialisieren und dieses später in den Berufsalltag zu integrieren.

4. Tätigkeit

Damit sie wieder lachen können und auch herzhaft zubeissen können, ist ein halbjähriger Besuch beim Zahnarzt nicht zu umgehen. Dort werden Sie vom Zahnarzt und den Angestellten beraten und behandelt. Das Berufsfeld Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r befasst sich mit vielen Facetten rund um die Zahnpflege und Vorbeugungsmaßnahmen. Darunter fallen unter anderem Aufgaben rund um dasAssistieren bei der Behandlung, Röntgenaufnahmen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, Verwaltung und noch vieles mehr. Die Berufsausblidung dauert drei Jahre, kann aber auch verkürzt werden. Es gibt sämtliche Fortbildungsmöglichkeiten für zahnmedizinische Fachangestellte.

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