Jobangebote für Zimmermädchen / Roomboy (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Zimmermädchen / Roomboy

Datenbasis: 92 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.494 € 1.606 € 2.124 €
Baden-Württemberg 1.479 € 1.645 € 2.203 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Bayern 1.517 € 1.623 € 2.113 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Berlin 1.513 € 1.626 € 2.150 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Brandenburg 1.138 € 1.223 € 1.617 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Bremen 1.435 € 1.543 € 2.041 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Hamburg 1.396 € 1.501 € 1.985 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Hessen 1.705 € 1.892 € 2.332 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Mecklenburg-Vorpommern 1.099 € 1.181 € 1.562 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Niedersachsen 1.463 € 1.573 € 2.080 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Nordrhein-Westfalen 1.577 € 1.605 € 1.666 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Rheinland-Pfalz 1.568 € 1.660 € 2.204 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Saarland 1.443 € 1.551 € 2.051 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Sachsen 1.149 € 1.235 € 1.633 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Sachsen-Anhalt 1.127 € 1.211 € 1.602 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Schleswig-Holstein 1.516 € 1.562 € 1.588 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy
Thüringen 1.167 € 1.255 € 1.660 € Jobs Zimmermädchen / Roomboy

Zimmermädchen / Roomboy:

1. Gehalt

Als Roomboy liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.606 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 92 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.494 € beginnen, Zimmermädchen / Roomboy in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.124 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.562 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.645 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Roomboy in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.587 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.610 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.648 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.558 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.607 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.647 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.588 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.721 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.543 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Streben Interessenten eine Arbeit als Zimmermädchen oder Roomboy an, bietet eine Ausbildung im Gastgewerbe die passende Grundlage. Dabei handelt es sich um einen bundesweit anerkannten Ausbildungsberuf. Die Richtlinien dafür orientieren sich an dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG). Im Regelfall beträgt die Lehrdauer drei Jahre. Den theoretischen Unterricht absolvieren die Interessenten an einer entsprechenden Fachschule. Für den praktischen Lehrstoff suchen sie passende Lehrbetriebe auf. In bestimmten Lehrhotels finden sich Ausbildungsstellen für:

  • Hotelfachkraft
  • Fachkraft für System-Gastronomie
  • Hotelkaufmann /-frau
  • Restaurant-Fachkraft

Die Tätigkeit als Zimmermädchen oder Roomboy verlangt den Lernenden Organisations-Talent und Engagement ab. Informationen über die angebotenen Dienstleistungen und Pflichten in diesem Bereich, erhalten die Auszubildenden im ersten Lehrjahr. Weiterhin beschäftigen sie sich mit dem Reinigen und Prüfen von Zimmern und Gebrauchsgütern. Sie lernen den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektions-Mitteln. Die Kontrolle der Qualitäts-Sicherung und der Sauberkeit am Arbeitsplatz spielt in Hotelbetrieben eine wichtige Rolle. Ebenso besitzen die Interessenten an diesem Beruf ein freundliches Auftreten. Dies erleichtert den Umgang mit Gästen.

Im zweiten Jahr der Lehre steht das Berücksichtigen von Kundenwünschen im Mittelpunkt. Die Auszubildenden nehmen Beschwerden und Reklamationen entgegen. Zudem führen sie umfassende Beratungs- und Verkaufsgespräche. Speziell in diesem Bereich erlernen die Schüler das Pflegen, Reinigen und Herrichten der Gasträume. Dabei verfügen sie über Detailliebe und eine akkurate Arbeitsweise. Während der Lehre stehen auch allgemeine Themen im Fokus. Hierzu gehört die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Rechte und Pflichten. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Organisation des Unternehmens. Zudem beachten sie die Vorschriften zum Unfall- und Umweltschutz.

Einige Berufsschulen bieten zusätzliche Intensivkurse an. Diese konzentrieren sich auf einzelne Bestandteile des theoretischen Unterrichts. Die Schwerpunkte gliedern sich in das Arbeiten in der Küche und im Service. Des Weiteren stehen die Beratung und der Verkauf im Restaurant sowie das Marketing im Fokus. Wichtige Faktoren sind der Wirtschaftsdienst und die Warenwirtschaft.

Die duale Lehre richtet sich nach der Handwerksordnung (HWO). Die Teilnehmer brauchen demnach keine bestimmte Vorbildung. Allerdings stellen Lehrinstitute ausschließlich Auszubildende ein, die wenigstens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Jeder Interessent hält sich an das Infektions-Schutzgesetz.

3. Studium

Eine optionale Weiterbildungs-Möglichkeit stellt ein Studium im Bereich Hotel-Management dar. Hierbei stehen die Themen Unternehmens-Beratung, Unternehmens-Führung und System-Gastronomie im Vordergrund. Die Studierenden kümmern sich gleichzeitig um wirtschaftliche Belange. Somit spielen die Fächer Betriebswirt chaft und Volkswirt chaft eine wichtige Rolle. Diese Ausbildung erfolgt in der Regel fachpraktisch. Damit sammeln die Studierenden neben dem theoretischen Wissen praktische Kenntnisse. Die obligatorischen Kurse gliedern sich in das Fach- und Methodenwissen. Andere relevante Kurse beinhalten:

  • Finanzbuchführung
  • Marketing
  • Kalkulation
  • Recht

Während der Studienzeit besuchen die Teilnehmer verschiedene Vorlesungen und Seminare. Daneben existieren Angebote für ein Selbststudium. In dieser Zeit lernen die Studenten eigenständig und nehmen beispielsweise Angebote für Praktika wahr. In unterschiedlichen Übungen zeigen sich gastronomie- und hotelspezifische Schwerpunkte. Dies umfasst Präsentations- und Team-Trainings. Die Teilnehmer profitieren von Teamfähigkeit und Kommunikations-Stärke. Speziell in Planspielen und Fallstudien erhalten diese Fertigkeiten eine hohe Priorität.

4. Tätigkeit

Das Zimmermädchen und der Roomboy finden ihr Arbeitsumfeld im Hotelgewerbe, wobei die Größe der Hotels und der Pensionen nicht unbedingt ausschlaggebend ist. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Zimmerreinigung, Zimmerherstellung und Artikelausfüllung. Sie machen die Betten, säubern das Zimmer und füllen die verbrauchten Toilettenartikel nach. Darüber hinaus legen sie neue Handtücher und Gastgeschenke bereit. Ihr Ziel ist es dem Gast eine perfekte Umgebung zuschaffen um Folgeaufträge zu gewährleisten. Bei ihrer Arbeit achten sie dadurch stets auf bestehende Hygienevorschriften. Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.