Jobangebote für Abwassermeister (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Abwassermeister

Datenbasis: 196 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.162 € 3.534 € 5.779 €
Baden-Württemberg 2.271 € 3.300 € 5.539 € Jobs Abwassermeister
Bayern 2.886 € 3.818 € 5.796 € Jobs Abwassermeister
Berlin 2.022 € 3.307 € 5.406 € Jobs Abwassermeister
Brandenburg 1.647 € 2.692 € 4.402 € Jobs Abwassermeister
Bremen 2.077 € 3.396 € 5.553 € Jobs Abwassermeister
Hamburg 2.294 € 3.750 € 6.130 € Jobs Abwassermeister
Hessen 2.323 € 4.027 € 6.637 € Jobs Abwassermeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.590 € 2.598 € 4.249 € Jobs Abwassermeister
Niedersachsen 1.994 € 3.628 € 4.734 € Jobs Abwassermeister
Nordrhein-Westfalen 2.438 € 3.936 € 7.316 € Jobs Abwassermeister
Rheinland-Pfalz 1.971 € 3.070 € 3.989 € Jobs Abwassermeister
Saarland 2.056 € 3.361 € 5.495 € Jobs Abwassermeister
Sachsen 1.654 € 2.395 € 5.140 € Jobs Abwassermeister
Sachsen-Anhalt 1.572 € 2.570 € 4.202 € Jobs Abwassermeister
Schleswig-Holstein 1.899 € 3.104 € 5.075 € Jobs Abwassermeister
Thüringen 1.690 € 2.762 € 4.515 € Jobs Abwassermeister

Abwassermeister:

1. Gehalt

Als Abwassermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.534 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 196 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.162 € beginnen, Abwassermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.779 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.104 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.300 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Abwassermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.775 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.003 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.512 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.716 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.456 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.499 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.222 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.301 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.798 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Bevor man sich Abwassermeister /-in nennen darf, muss man eine Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik absolvieren. Diese ist ein anerkannter Ausbildungsberuf und dauert 3 Jahre.

Weiterbildung zum Abwassermeister

Fachkräfte für Abwassertechnik, die Führungsaufgaben übernehmen oder sich selbstständig machen möchten, stehen mit einem Meisterbrief alle Möglichkeiten offen. Die berufliche Weiterbildung zum Abwassermeister ist bundesweit geregelt und wird berufsbegleitend absolviert. Angeboten wird sie von Bildungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes und verschiedenen Bildungsinstitutionen – die Dauer beträgt 13 Wochen, verteilt über 2 Jahre.

Bildungseinrichtungen und Fachverbände bieten auch Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung an. Die Prüfung ist nicht ganz billig, finanzielle Unterstützung bietet das Meister-BAföG.

3. Studium

Um im Beruf erfolgreich zu sein, muss man immer auf dem neuesten Stand sein. Aus diesem Grund sollte das Wissen vertieft und an die Entwicklungen angepasst werden. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung können Abwassermeister und Abwassermeisterinnen auch ein Studium absolvieren wie beispielsweise:

  • Fach- und Bertriebswirt /-in
  • Techniker /-in
  • Ingenieurstudium

Das Studium zum Fach- und Betriebswirt wird vom Berufskolleg, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, Fachschulen und von privaten Bildungseinrichtungen angeboten. Nach dem erfolgreichen Studium übernehmen Fach- bzw. Betriebswirte überwachende, planende, kaufmännische, beratende oder organisierende Aufgaben und sind auch zur Führung von Mitarbeitern befähigt. Betriebswirte führen in der Regel kaufmännische, Fachwirte überwiegend technische Tätigkeiten durch.

Als Techniker mit dem Fachbereich Umweltschutztechnik kümmert sich der ehemalige Abwassermeister um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz. Bezogen auf den jeweiligen Einsatzbereich werden Arbeitsabläufe überwacht und organisiert und Kollegen werden beraten. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 1- 2 Jahre, in Teilzeit 4 Jahren.

Ein Ingenieurstudium setzt eine Fachhochschulreife, ein Abitur oder ein gleichwertiges Zeugnis voraus. Je nach Interessensschwerpunkt kann bei diesem Studium zwischen Umweltschutz und -technik, Verfahrenstechnik, Chemietechnik, Biotechnologie und Wasser- und Abfallwirtschaft gewählt werden.

4. Tätigkeit

Abwassermeister und Abwassermeisterinnen arbeiten im Bereich von Klärwerken und übernehmen dort Führungsaufgaben. Ihre Einsatzorte sind in der Regel industrielle und kommunale Träger und Kläranlagen. Wer sich für eine Ausbildung als Abwassermeister /-in entscheidet, erlernt unter anderem folgende Tätigkeiten:

Proben analysieren: Damit der Reinigungs-und Verschmutzungsgrad des Wasser optimal beurteilt werden kann, nehmen Abwassermeister und Abwassermeisterinnen regelmäßig Proben an unterschiedlichen Stationen der Kläranlage. Diese werden anschließend im Labor untersucht, mithilfe eines Mikroskops wird festgestellt, ob und in welcher Konzentration Bakterien vorliegen. Alle Daten werden sorgfältig dokumentiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur sauberes Wasser in die Umwelt kommt.

Aufbereitung von Abwasser: In der Industrie und in privaten Haushalten werden täglich große Mengen Wasser verbraucht. Schadstoffbelastetes und schmutziges Wasser wird in Kläranlagen aufbereitet, sodass es im Anschluss wieder zugeführt werden kann. Abwassermeister überwachen das komplette Abwassersystem, von der Einleitung bis zur Ausleitung ins Abwassernetz. Liegen zu hohe Schadstoffbelastungen vor, ergreift ein Abwassermeister umgehend entsprechende Schutzmaßnahmen. Zu den weiteren Aufgaben gehören Kanalinspektionen und Reparaturen mit Robotern und Kanalkameras.

Weiterverarbeitung von Klärschlamm: Bei der Abwasserreinigung entsteht Klärschlamm, der sich aus verschiedenen Feststoffen zusammensetzt. Abwassermeister behandeln den Schlamm solange mit modernen Verfahren, bis dieser entsorgt oder weitergeleitet wird. Hierbei geht es in der Regel um die Vermeidung von Volumen und Geruch. Zentrifugen, Faultürme, Trockner, Pressen und Faultürme übernehmen diese Aufgaben und werden von Abwassermeistern gesteuert und überprüft.

Elektronische Arbeiten: In einer Kläranlage kommen moderne Geräte und Anlagen zum Einsatz, gearbeitet wird mit einer aufwendigen Steuer- und Messtechnik. Aus diesem Grund muss ein Abwassermeister ein hohes technisches Verständnis haben, um Störungen zu beurteilen und zu beheben.

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