Jobangebote für Wassermeister (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Wassermeister

Datenbasis: 19 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.373 € 3.263 € 4.357 €
Baden-Württemberg 2.816 € 3.871 € 5.170 € Jobs Wassermeister
Bayern 2.525 € 3.472 € 4.637 € Jobs Wassermeister
Berlin 2.220 € 3.052 € 4.077 € Jobs Wassermeister
Brandenburg 1.807 € 2.485 € 3.319 € Jobs Wassermeister
Bremen 2.280 € 3.135 € 4.186 € Jobs Wassermeister
Hamburg 2.517 € 3.461 € 4.623 € Jobs Wassermeister
Hessen 2.747 € 3.777 € 5.043 € Jobs Wassermeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.744 € 2.398 € 3.203 € Jobs Wassermeister
Niedersachsen 2.165 € 2.976 € 3.975 € Jobs Wassermeister
Nordrhein-Westfalen 2.586 € 3.555 € 4.748 € Jobs Wassermeister
Rheinland-Pfalz 2.333 € 3.209 € 4.286 € Jobs Wassermeister
Saarland 2.256 € 3.103 € 4.144 € Jobs Wassermeister
Sachsen 1.825 € 2.510 € 3.352 € Jobs Wassermeister
Sachsen-Anhalt 1.789 € 2.459 € 3.284 € Jobs Wassermeister
Schleswig-Holstein 2.083 € 2.865 € 3.826 € Jobs Wassermeister
Thüringen 1.855 € 2.550 € 3.406 € Jobs Wassermeister

Wassermeister:

1. Gehalt

Als Wassermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.263 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 19 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.373 € beginnen, Wassermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.357 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.865 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.871 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Wassermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.636 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.387 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.876 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.168 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.995 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.231 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.143 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.758 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.838 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Wassermeisters gilt als sogenannter Weiterbildungs-Beruf. Demnach absolvieren die im vorgestellten Berufsfeld tätigen Personen zunächst eine Ausbildung. Nach der Berufsausbildung und mindestens zwölf Monaten praktischer Erfahrung besteht die Option, eine Prüfung zum Wassermeister abzulegen. Es empfiehlt sich, vor der Prüfung vorbereitende Lehrgänge zu besuchen.

Bezüglich der erwähnten ersten Berufsausbildung bietet sich die Fachkraft für Wasserversorgungs-Technik oder für Kreislauf- und Abfallwirtschaft an. Bei der Fachkraft für Wasserversorgungs-Technik handelt es sich um einen durch das Berufsbildungs-Gesetz anerkannten Beruf. Die dreijährige Ausbildung findet entweder in einem Unternehmen aus der Branche der Wasserversorgung oder im öffentlichen Dienst statt. Die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft gehört ebenfalls zur Liste der staatlich anerkannten Berufe. Im Zuge der dreijährigen Ausbildung wählen die Auszubildenden eine Spezialisierung. Als Schwerpunkte stehen "Logistik, Sammlung und Vertrieb", die "Abfallverwertung" oder die "Abfallbeseitigung" zur Auswahl.

Im Anschluss an die Ausbildung steht die Chance offen, die Prüfung zum Wassermeister abzulegen. Allerdings benötigen ausgebildete Fachkräfte für die Kreislauf- und Abfallwirtschaft zusätzlich elektrotechnische Qualifikationen für die Zulassung zur Prüfung. Fachkräften für die Wasserversorgungs-Technik beziehungsweise die Abwassertechnik reicht ein Jahr Berufserfahrung. Bei sonstigen gesetzlich anerkannten Ausbildungsberufen sehen die Voraussetzungen neben einer elektrotechnischen Qualifikation mindestens zwei Jahre praktische Tätigkeit vor.

Der auf die Prüfung zum Wassermeister vorbereitende Lehrgang vermittelt:

  • Arbeits- und berufspädagogische Kenntnisse,
  • grundlegende Basis-Kompetenzen,
  • handlungs-spezifische Qualifikationen.

Zeitlich gesehen entfällt mit zwei Lehrgangs-Wochen der kleinste Teil auf die arbeits- und berufspädagogischen Kenntnisse. Hierbei lernen die Teilnehmer, wie sie Ausbildungen planen, durchführen und abschließen sowie Interessenten einstellen. Der Bereich der grundlegenden Qualifikationen befasst sich mit dem betriebswirtschaftlichen und rechtsbewussten Handeln. Außerdem stehen Kommunikations-, Informations- und Planungs-Methoden auf dem Lehrplan.

Der zeitliche Großteil der Lehrgänge entfällt auf das Thema der handlungs-spezifischen Qualifikationen. Es setzt sich aus den Bereichen Technik, Organisation und Führung zusammen. Der letztgenannte Punkt befasst sich mit der Entwicklung- und Führung des Personals. Der Handlungsbereich Technik widmet sich dem Betrieb, der Überwachung von Prozessen und der Instandhaltung der Maschinen. Im Bereich Organisation lernen die Teilnehmer die Betriebsführung, rechtliche Grundlagen sowie das Kostenwesen und die Buchführung kennen.

3. Studium

Da es sich beim Wassermeister um einen reinen Weiterbildungs-Beruf mit vorheriger Ausbildung handelt, benötigen interessierte Personen kein Studium. Das Hochschul-Studium gilt vielmehr als optionale oder zusätzliche Möglichkeit der Fortbildung.

In dieser Hinsicht liegt der Studiengang der Versorgungstechnik nahe. Es vermittelt fundierte Kenntnisse rund um die Versorgung mit Luft, Wasser, Energie, Müllentsorgung sowie Heizung und Klimatisierung. Das Studium beginnt neben technischen mit naturwissenschaftlichen Grundlagen. Diesbezüglich stehen beispielsweise die Fächer Physik, Chemie, Mathematik, technische Mechanik und Thermodynamik auf dem Lehrplan. Später folgen Vorlesungen zu speziellen Fachgebieten der Versorgungstechnik. Dazu zählen:

  • Klimatechnik,
  • elektrische Anlagen,
  • Heiztechnik,
  • Wasser-Aufbereitung,
  • Schweißtechnik.
4. Tätigkeit

Der Wassermeister/die Wassermeisterin arbeitet in Wasserwerken und anderen Wasserversorgungsbetrieben, aber auch in der Abwasserwirtschaft. Mit ihrem fundierten Fachwissen leiten sie die Wassergewinnung-, -aufbereitung und -speicherung. Ein wichtiger Teil des Tätigkeitsfeldes ist der reibungslose Betrieb des Wassernetzes. Der Wassermeister/die Wassermeisterin nehmen personelle Verantwortlichkeiten wahr. So leiten sie Mitarbeiter an und sind für die innerbetriebliche Aus- und Fortbildung zuständig. Notwendige Reparaturen am Trinkwassernetz, die ständige Qualitätskontrolle, sowie die Planung des Betriebsablaufes gehören ebenso zu ihrem Arbeitsfeld.

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