Jobangebote für Astrophysiker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Astrophysiker

Datenbasis: 291 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 3.498 € 4.998 € 7.976 €
Baden-Württemberg 3.598 € 5.126 € 7.984 € Jobs Astrophysiker
Bayern 3.450 € 5.239 € 8.457 € Jobs Astrophysiker
Berlin 2.402 € 4.613 € 5.740 € Jobs Astrophysiker
Brandenburg 2.870 € 4.101 € 6.545 € Jobs Astrophysiker
Bremen 4.944 € 5.360 € 7.134 € Jobs Astrophysiker
Hamburg 3.652 € 5.553 € 14.647 € Jobs Astrophysiker
Hessen 3.199 € 5.419 € 7.470 € Jobs Astrophysiker
Mecklenburg-Vorpommern 2.870 € 4.101 € 6.545 € Jobs Astrophysiker
Niedersachsen 3.568 € 4.594 € 5.994 € Jobs Astrophysiker
Nordrhein-Westfalen 3.540 € 4.866 € 9.781 € Jobs Astrophysiker
Rheinland-Pfalz 4.036 € 5.561 € 11.886 € Jobs Astrophysiker
Saarland 3.326 € 4.752 € 7.585 € Jobs Astrophysiker
Sachsen 2.691 € 3.844 € 6.135 € Jobs Astrophysiker
Sachsen-Anhalt 2.637 € 3.767 € 6.012 € Jobs Astrophysiker
Schleswig-Holstein 3.468 € 4.953 € 7.906 € Jobs Astrophysiker
Thüringen 2.734 € 3.906 € 6.233 € Jobs Astrophysiker

Astrophysiker:

1. Gehalt

Als Astrophysiker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.998 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 291 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.498 € beginnen, Astrophysiker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.976 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.953 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.126 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Astrophysiker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.696 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.035 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.635 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.136 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.537 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.249 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.183 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.856 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.553 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Begriff Astrophysiker /-in ergibt sich aus einer Spezialisierung im Rahmen eines Studiengangs im Bereich der Geowissenschaften. Zu dieser Berufsbezeichnung gelang also nur, wer ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann. Als Vorbereitung zum Studium eignet sich zum Beispiel der Beruf des Elektronikers. Elektroniker arbeiten mit mechanischen Bauteilen, sind Spezialisten für elektrische Geräte und den damit in Zusammenhang stehenden Komponenten. Sie machen sie betriebsbereit, warten sie und halten sie instand. Wer eine Ausbildung zum Elektroniker macht, durchläuft diese innerhalb von dreieinhalb Jahren im dualen System. Wählbar sind die Fachrichtungen:

  • Elektroniker /-in Fachrichtung Automatisierungstechnik
  • Elektroniker /-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
  • Elektroniker /-in Fachrichtung Information- und Telekommunikationstechnik

Elektroniker /-innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik fokussieren sich in der Ausbildung auf die elektrotechnischen Ausstattungen innerhalb von Immobilien. Hinzu kommt der Punkt Energieversorgung sowie die Infrastruktur. Elektroniker /-innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind verantwortlich für die Installation komplexer elektrotechnischer Anlagen. Sie warten diese und setzen sie bei Fehlfunktionen wieder instand. Wer seine Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann eine Anstellung in Handwerksbetrieben der Elektrotechnik finden oder aber im Facility Management tätig werden. Die elektronische Grundausbildung, die diesem Beruf zugrunde liegt, ist eine praxisbezogene Basis für das spätere Studium der Physik.

Entscheidet man sich im Vorfeld für den Schwerpunkt Informations- und Telekommunikationstechnik, dann hat man nicht nur mit Telekommunikationsanlagen zu tun, sondern auch mit Sicherheitssystemen. Elektroniker /-innen der Fachrichtung Automatisierungstechnik sind typische Handwerker. Sie sind für die Planung, das Programmieren und Testen von Regelungssystemen zuständig. Ob es um die Analyse der Gebäudetechnik oder die Auswertung von Verkehrssituationen über ein elektronisches Leitsystem geht, für Elektroniker /-innen gehört es zum Tagesgeschäft. Die Inhalte der Ausbildung jeder Fachrichtung sind ähnlich und bewegen sich in den Bereichen Mathematik, Physik und Werken.

Die Auszubildenden brauchen keinen bestimmten Schulabschluss, sollten jedoch gute motorische Fähigkeiten mitbringen. Sorgfältiges Arbeiten, ein überdurchschnittliches Verständnis für technische Zusammenhängen sowie Flexibilität hinsichtlich wechselnder Arbeitsorte sind gute Grundvoraussetzungen, um den Beruf des Elektronikers erfolgreich zu erlernen.

3. Studium

Um Astrophysiker/-in zu werden, ist die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife erforderlich. Je nach Bundesland und Hochschule durchlaufen die Bewerber ein Auswahlverfahren. Der offizielle Abschluss nennt sich Bachelor of Science (B. Sc.). Da die unterschiedlichen Hochschulen den Studienrahmenplan selber festlegen, variieren die Studiengänge im Detail. Allen gemeinsam ist, dass die Regelstudienzeit 6 Semester beträgt. Ein möglicher Verlauf des Studiums der Physik mit dem Schwerpunkt Astronomie kann wie folgt aussehen.

Das Studium wird aus einzelnen Bausteinen zusammengesetzt. Diese Bausteine umfassen Lehrveranstaltungen (Präsenzseminare) Projekte im Labor und die Bachelor Arbeit. Diese auch als Bachelor Thesis bezeichnete Arbeit ist zum Ende des Studiums zu erstellen. Die Bausteine des Studiums sind:

  • Geowissenschaften,
  • Astrophysik,
  • angewandte Astrophysik,
  • angewandte Geowissenschaften,
  • Mathematik,
  • Grundlagen der Mathematik und Physik,
  • Grundlagen der Chemie und Spektroskopie,
  • Analyse von Geodaten,
  • astrophysische Prozesse,
  • Grundlagen numerischer Methoden.

Während des Studiums sammeln die Studenten Leistungspunkte. Erst wenn mindestens 180 Punkte gesammelt sind, besteht Zugang zum berufsqualifizierenden Hochschulabschluss des/der Astrophysiker /-in.

Geprüft wird in allen Bausteinen. Fast immer gilt an jeder Hochschule, dass die Bausteine, die mitunter auch Module genannt werden, zu absolvieren sind. Hinzu kommen Wahlpflicht Fächer, so dass hinsichtlich der Prüfung für den Studenten die Möglichkeit besteht, die besten Fächer bzw. die passenden Kombinationen zur Prüfung auszuwählen. Es müssen also nicht alle Wahlpflichtfächer mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Bei manchen Hochschulen ist es möglich, zusätzliche Wahlbausteine einzufügen und dadurch eigene Interessen stärker zu gewichten. Die Modulprüfungen finden im Rahmen des regulären Studiums statt. Sie können anhand von Klausuren, mündlichen Kolloquien, schriftlichen Ausarbeitungen oder Referaten bzw. anhand von Projektarbeiten abgeprüft werden.

Sehr wichtig für die Aufnahme des Studiums sind ausgeprägte Kenntnisse der Physik und weiterer Naturwissenschaften. Nur wer die physikalischen Gesetzmäßigkeiten gut kennt und auch einen Einblick in naturwissenschaftliche Zusammenhänge hat, hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Studienabschluss.

4. Tätigkeit

Astrophysiker sammeln Daten, forschen nach Erklärungen für physikalische Phänomene, schreiben wissenschaftliche Arbeiten und publizieren diese. Sie beschäftigen sich mit der Schwerelosigkeit, Kollisionen und Wachstum von Staubpartikeln im Weltall, mit Sternengeburten und mit der Entwicklung von Planeten. Viele Astrophysiker sind an Forschungsprojekten beteiligt, in denen ihre Spezialisierung auf Astrophysik zwingend erforderlich ist. In Zusammenarbeit mit Luft,- und Raumfahrttechnikern können sie z.B. an der Entwicklung und Verbesserung von Space Shuttles arbeiten.

Astrophysiker /-innen sind unter anderem damit beschäftigt, bestimmte Himmelserscheinungen vorauszusagen oder diese nachzuahmen. Ihre Arbeit halten sie in Gleichungen fest, denn diese beschreiben den Lösungsweg. Simulationen und Numerik spielt ebenfalls eine Rolle im Tätigkeitsprofil von Astrophysikern und Astrophysikerinnen. Da die Berechnungen sehr komplex sind, arbeiten Astrophysiker oft mit sehr großen und leistungsstarken Rechnern.

Es gibt auch Astrophysiker, die im Labor experimentieren. Sie entwickeln hochauflösende Teleskope und helfen dabei diese Gerätschaften immer weiter zu verbessern. Mithilfe dieser sogenannten Radioteleskope können dann Moleküle im Weltall beobachtet und nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um die sogenannten interstellaren Gaswolken.

Theoretisch arbeitende Astrophysiker sind noch mehr mit theoretischer Datenaufbereitung beschäftigt. Häufig finden sie ihr Arbeitsumfeld auch an Universitäten, wo sie entweder die Problematik von Raum und Zeit mittels Formeln, Gleichungen, Tabellen und Beobachtungen erforschen oder per Computersimulation zu neuen Erkenntnissen vordringen wollen.

Die harte Arbeit einer Astrophysikerin bzw. eines Astrophysikers zahlt sich schließlich nicht nur im Hinblick auf neue Entdeckungen aus: Nach einigen Jahren in der Forschung steigt das Durchschnittsgehalt rasant an und führt so zu einem Einkommen, das sich sehen lassen kann.

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