Jobangebote für Aufzugsmonteur / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Aufzugsmonteur / in

Datenbasis: 40 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.693 € 2.447 € 4.147 €
Baden-Württemberg 1.781 € 2.468 € 3.851 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Bayern 2.172 € 2.518 € 3.181 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Berlin 1.519 € 2.196 € 3.722 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Brandenburg 1.290 € 1.864 € 3.159 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Bremen 1.627 € 2.351 € 3.984 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Hamburg 1.582 € 2.286 € 3.874 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Hessen 2.222 € 3.169 € 4.280 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.245 € 1.799 € 3.049 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Niedersachsen 1.545 € 2.233 € 3.784 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Nordrhein-Westfalen 2.281 € 2.448 € 3.982 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Rheinland-Pfalz 1.489 € 2.152 € 3.647 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Saarland 1.610 € 2.327 € 3.944 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Sachsen 1.114 € 1.610 € 2.729 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Sachsen-Anhalt 1.230 € 1.778 € 3.013 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Schleswig-Holstein 1.487 € 2.149 € 3.642 € Jobs Aufzugsmonteur / in
Thüringen 1.392 € 2.012 € 3.410 € Jobs Aufzugsmonteur / in

Aufzugsmonteur / Aufzugsmonteurin:

1. Gehalt

Als Aufzugsmonteur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.447 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 40 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.693 € beginnen, Aufzugsmonteure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.147 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.149 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.468 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Aufzugsmonteur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.995 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.167 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.502 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.400 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.400 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.660 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.343 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.889 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.306 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Weg zum/zur Aufzugsmonteur /-in führt nicht über eine klassische, anerkannte Ausbildung. Meist werden handwerklich begabte Personen, die in der Regel eine handwerklich abgeschlossene Ausbildung vorweisen, zum Aufzugsmonteur angelernt. Elektroanlagenmonteure werden beispielsweise von Unternehmen aus der Aufzugsbranche gerne eingestellt, um sie zu Aufzugsmonteuren weiterzubilden.

Die Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur umfasst die Installationen von energietechnischen, steuer- und regeltechnischen Anlagen. Auch Generatoren, Transformatoren, Laternen und Straßenbahnoberleitungen sowie Blitzableiter und anderen elektronische Leitungen sind Gegenstand der Tätigkeit eines Elektroanlagenmonteurs. Die Ausbildung läuft über 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf der Industrie. Zum Einsatz kommen Elektroanlagenmonteure bei Betrieben aus dem Bereich Elektroinstallation, bei Energieversorgern und auch bei Herstellern von elektrischen Anlagen.

Auf Grundlage einer solchen praktischen Ausbildung vermitteln Betriebe den angehenden Aufzugsmonteuren /-innen wichtige Kernkompetenzen. Diese liegen in sehr speziellen Bereichen, die sich auf die Arbeit mit Aufzügen konzentrieren. Dazu gehören:

  • Aufzugbau,
  • Blechbearbeitung,
  • Fahrstühle,
  • Metallbau,
  • Montage, Wartung, Reparatur und Instandsetzung sowie Instandhaltung von Aufzügen.

Neben diesen Kernkompetenzen müssen angehende Aufzugsmonteure /-innen jedoch auch über viele andere Bereiche Bescheid wissen. Sie lernen alle arbeitsrelevanten Dinge über Unfallverhütung und Arbeitsschutz, Arbeitsvorbereitung, Elektronik und Fördertechnik, Fräsen, Steuer- und Regeltechnik.

3. Studium

Wer als Aufzugsmonteur oder Aufzugsmonteurin gearbeitet hat und mit der Elektrik und dem Anlagenbau zu tun hatte, dem könnte ein Studium der Elektrotechnik liegen. Die Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife oder Hochschulreife. An Fachhochschulen kommt der Nachweis praktischer Berufsjahre hinzu. Studenten der Elektrotechnik studieren in der Regel zwischen 6 und 8 Semestern an einer Fachhochschule. Die Studieninhalte beziehen sich auf

  • Automatisierungstechnik,
  • elektrische Antriebs- und Messtechnik,
  • Kfz-Elektronik,
  • Grundschaltungen und Bauelemente,
  • höhere Mathematik,
  • Grundlagen der Regelungstechnik,
  • Physik,
  • technische Mechanik,
  • technisches Englisch für Elektronik und Elektrotechnik.

Neben diesen Pflichtmodulen müssen Studenten sich zwischen verschiedenen Wahlpflichtmodulen entscheiden. Die Wahlpflichtmodule sind angewandte Mathematik, Datenkompression, elektromagnetische Verträglichkeit, Gebäudesystemtechnik, Mikro lektronische Bauelemente, schienengebundene Verkehrssysteme und vieles mehr. In Abhängigkeit von der gewählten Hochschule müssen Studenten praktische Phasen einschieben. Diese können in kurzen Praktika bestehen, Praxisblöcke umfassen oder Praxissemester erforderlich machen.
Eine sinnvolle Studienfach-Kombination mit Energietechnik oder Informations- und Kommunikationstechnik schärft das Profil der Studenten für den Arbeitsmarkt.

Das Studium wird im dualen System angeboten, sodass es in Verbindung mit einer handwerklichen Ausbildung ergänzt werden kann. Die Prüfung besteht aus Klausuren, mündlichen Prüfungen, Hausarbeiten, Projektarbeiten und Referaten. Studenten müssen zunächst mindestens 180 Punkte Im Laufe des Studiums sammeln, damit sie überhaupt zur Prüfung zugelassen werden. Studieren sie länger als 6 Semester, müssen es sogar 210 bzw. 240 Punkte sein. Pro Semester kommen 30 Punkte hinzu. Zwingend erforderlich ist die Bachelor Arbeit und bei Kandidaten, die zwischen zwei Noten stehen, eine mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums. Fällt ein Student durch, darf er die Modulprüfungen einmal wiederholen, in seltenen Ausnahmefällen ist eine zweifache Wiederholung möglich. Die Studenten werden von Professoren und Professorinnen der Fakultät geprüft, an der sie eingeschrieben sind.

Für französischsprachige Studenten bietet sich der grenzüberschreitende doppelte Studiengang in Metz an. Metz arbeitet mit der Hochschule Saarbrücken zusammen und befähigt ihre Studenten, in Frankreich und in Deutschland zu arbeiten. Der binationale Bachelor Studiengang Elektrotechnik ist begehrt, sodass Bewerbungen frühzeitig raus geschickt werden sollten.

4. Tätigkeit

Aufzugsmonteure /-innen sind für die Prüfung, den Einbau und Reparatur von Aufzugsanlagen verantwortlich. Sie erneuern vorhandene Aufzüge, nehmen Teilerneuerung vor und kümmern sich um die statischen Anforderungen. Dabei berechnen die Berufsangehörigen die notwendigen Gewichte und auch die Übersetzung der Antriebe. Nachdem sie diese Berechnungen durchgeführt haben, organisieren sie die nötigen Ersatz- und Bauteile und bauen diese ein. Sie kümmern sich um die Steuerungsanlagen und setzen Sicherheitseinrichtungen in Stand bzw. bauen diese komplett neu ein.

Wenn die Inspektion oder die Wartung eines Aufzugs ansteht, überprüfen Sie die Steuerungs- und Regeltechnik und überzeugen sich von dem sicheren Betrieb der Anlage. Bei defekten Aufzügen reparieren sie die beschädigten Bauteile. Dabei kommt der Betriebssicherheit eine übergeordnete Bedeutung zu. In Form von Wartungsprotokollen dokumentieren sie ihre Tätigkeit bis ins Detail.