*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Metallbauer

Datenbasis: 1.429 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.901 € 2.667 € 3.906 €
Baden-Württemberg 2.189 € 3.031 € 4.373 € Jobs Metallbauer
Bayern 1.999 € 2.765 € 3.942 € Jobs Metallbauer
Berlin 1.823 € 2.213 € 5.093 € Jobs Metallbauer
Brandenburg 1.616 € 2.016 € 2.891 € Jobs Metallbauer
Bremen 2.462 € 2.629 € 3.208 € Jobs Metallbauer
Hamburg 1.967 € 2.447 € 3.893 € Jobs Metallbauer
Hessen 2.014 € 2.891 € 4.231 € Jobs Metallbauer
Mecklenburg-Vorpommern 1.557 € 2.151 € 3.064 € Jobs Metallbauer
Niedersachsen 2.046 € 2.662 € 3.573 € Jobs Metallbauer
Nordrhein-Westfalen 1.997 € 2.726 € 3.871 € Jobs Metallbauer
Rheinland-Pfalz 1.971 € 2.689 € 3.940 € Jobs Metallbauer
Saarland 1.917 € 2.877 € 4.302 € Jobs Metallbauer
Sachsen 1.650 € 1.935 € 3.078 € Jobs Metallbauer
Sachsen-Anhalt 1.699 € 1.982 € 3.012 € Jobs Metallbauer
Schleswig-Holstein 1.886 € 2.514 € 3.768 € Jobs Metallbauer
Thüringen 1.622 € 2.335 € 3.862 € Jobs Metallbauer

Metallbauer / Metallbauerin:

1. Gehalt

Als Metallbauer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.667 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.429 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.901 € beginnen, Metallbauer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.906 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.514 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.031 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Metallbauer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.409 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.580 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.690 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.866 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.929 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.557 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.042 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.869 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer bei Metallbau zunächst an Metallbauer denkt, liegt gar nicht so falsch, denn sie üben den grundlegendsten aller Metallbauberufe aus. Einst waren es der Schlosser und der Schmied, doch heute gibt es diese Berufe nicht mehr – dafür gibt es die Ausbildung zum/zur Metallbauer /-in gleich in drei Fachrichtungen:

  • Konstruktionstechnik
  • Metallgestaltung
  • Nutzfahrzeugbau

Die Ausbildung zum/zur Metallbauer /-in dauert dreieinhalb Jahre und umfasst die Fertigung von Bauelementen mit Hilfe von Maschinen und Werkzeugen. Auch gehört unabhängig von der Fachrichtung die Konstruktion von Blechbauteilen zu den Aufgaben von Metallbauern /-innen. Die Resultate von Konstruktionstechnikern und Metallgestaltern findet man überall im privaten, betrieblichen und staatlichen Bereich. Metallbauer fertigen Konstruktionen für Türe, Tore, Fenster, Fassaden, Treppen, Geländer und sogar Glasanbauten. Metallbauer /-innen mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugbau lernen während ihrer Ausbildung, Systeme, Fahrwerke, Bremssysteme und Lenksysteme zu verbauen.

Wer sich im Bereich Planung, Entwurf, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Umbau spezialisieren will, der ergänzt die Ausbildung mit einer Weiterbildung zum/zur Meister /-in. Auch gibt es Ausbildungsbestandteile, die sich auf Schmiedetechnik und Befestigungskonstruktionen fokussieren. Daneben sind Qualitätssicherung, Kostenmanagement und Kalkulation ein Ausbildungsinhalt der Meisterausbildung.

Alternative Ausbildungsberufe sind die zur Fachkraft für Metalltechnik, zum/zur Konstruktionsmechaniker /-in, zum/zur Schweißer /-in oder zum/zur Stanz- und Umformmechaniker /-in. Alternative Weiterbildungen sind die Weiterbildung zum/zur Industriemeister /-in mit Schwerpunkt Metall, zum/zur Schweißfachmann /-frau, zum/zur Schweißtechniker /-in oder zum/zur Techniker /-in für Metallbautechnik.

3. Studium

Wer ein Studium im Bereich Metallbau anstrebt, der hat analog zu den Ausbildungsfachrichtungen drei Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung:

  • die Konstruktionstechnik mit den möglichen Bachelor-Studiengängen Entwicklung und Konstruktion, Konstruktionstechnik, Konstruktion und Fertigung oder Maschinenbau
  • die Werkstoffwissenschaft /-technik mit den möglichen Bachelor-Studiengängen Digitale Technologie, Funktionswerkstoffe, Maschinenbau, Oberflächentechnologie, Werkstofftechnik, Werkstoffingenieurwesen, Werkstoffwissenschaft oder Werkstofftechnologie
  • die Fahrzeugtechnik mit den möglichen Bachelor-Studiengängen Automobilproduktion, Automobiltechnik, Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik, Fahrzeugbau, Fahrzeugintegration, Fahrzeugtechnik, Fahrzeug- und Antriebstechnik, Maschinenbau, Mechatroniksysteme oder Fahrzeugmechatronik

Mögliche Alternativen im Bereich des Metallbaus sind ein Studium des Bauingenieurwesens, des Maschinenbaus oder der Papiertechnik.

4. Tätigkeit

Wer im Bereich des Metallbaus tätig ist, hat mit dem Werkstoff Metall zu tun. Nur in welcher Form sich der- oder diejenige damit beschäftigt, das hängt von der Art der Ausbildung und von der Höhe des Abschlusses ab. Metallbauer /-innen und Absolventen von Ausbildungen im Metallbereich arbeiten am stärksten mit dem Werkstoff bzw. wissen, mit welchen Geräten dieser idealerweise bearbeitet werden kann. Je höher der Abschluss, desto weniger kommen Angestellte der Metallbaubranche mit Metall in Berührung. Wer beispielsweise Fahrzeugtechnik studiert, kann in der Entwicklung und Forschung tätig sein und wird nur noch selten selbst Metall formen.

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