Jobangebote für Beikoch (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Beikoch

Datenbasis: 78 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.437 € 1.645 € 2.395 €
Baden-Württemberg 1.429 € 1.569 € 1.874 € Jobs Beikoch
Bayern 988 € 1.642 € 2.506 € Jobs Beikoch
Berlin 1.418 € 1.623 € 2.363 € Jobs Beikoch
Brandenburg 1.095 € 1.253 € 1.824 € Jobs Beikoch
Bremen 1.467 € 1.679 € 2.445 € Jobs Beikoch
Hamburg 1.524 € 1.745 € 2.541 € Jobs Beikoch
Hessen 1.753 € 2.007 € 2.922 € Jobs Beikoch
Mecklenburg-Vorpommern 1.102 € 1.262 € 1.837 € Jobs Beikoch
Niedersachsen 1.391 € 1.556 € 1.698 € Jobs Beikoch
Nordrhein-Westfalen 1.520 € 1.652 € 2.382 € Jobs Beikoch
Rheinland-Pfalz 1.405 € 1.608 € 2.341 € Jobs Beikoch
Saarland 1.366 € 1.564 € 2.277 € Jobs Beikoch
Sachsen 1.105 € 1.265 € 1.842 € Jobs Beikoch
Sachsen-Anhalt 1.083 € 1.240 € 1.805 € Jobs Beikoch
Schleswig-Holstein 1.280 € 1.465 € 2.133 € Jobs Beikoch
Thüringen 1.123 € 1.286 € 1.872 € Jobs Beikoch

Beikoch / Beiköchin:

1. Gehalt

Als Beikoch liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.645 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 78 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.437 € beginnen, Beiköche in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.395 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.465 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.569 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Beikoch in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.662 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.668 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.546 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.767 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.720 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.650 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.632 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.888 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.245 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Beikoch findet in Form eines zweijährigen Lehrgangs statt, der von privaten Bildungsträgern angeboten wird. Während der Ausbildung lernt man, wie Salate, Vorspeisen, Suppen, Beilagen, Fleischgerichte, Fischgerichte und Saucen zubereitet werden. Im Lehrgang wird die Berechnung von Mengen, Portionsmengen, Portionsgrößen und Materialpreisen vermittelt. Weitere Ausbildungsinhalte sind Hygiene, Arbeitssicherheit und Reinigung.

Des Weiteren gibt es für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit einer Ausbildung zum Beikoch (Fachpraktiker /-in Küche), die nach Paragraf 66 BBiG/ Paragraf 42m HwO geregelt ist.

Die Lehrgänge finden in Vollzeit statt. Eine rechtliche Vorschrift für einen bestimmten Schulabschluss gibt es nicht. In der Regel muss eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt vorgelegt werden. Für die Berechnungen der Mengen sollten zumindest die Grundrechenarten gut beherrscht werden. Da man die Zubereitung verschiedener Speisen nach Rezept vornimmt, muss man eine gute Lesefähigkeit mitbringen und ebenso ein gutes Textverständnis haben. Feinmotorisches Geschick sollte ebenfalls vorhanden sein.

Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Koch/Köchin.

3. Studium

Wer beruflich vorankommen möchte, sollte sich für eine Ausbildung zum Koch entscheiden. Die Ausbildung zum Koch dauert drei Jahre. Nach der erfolgreich bestandenen Kochausbildung besteht die Möglichkeit, mittels Studium beruflich aufzusteigen. Hier bieten sich folgende Studiengänge an:

Grundständiges Studium Diätetik
In diesem Studienfach wird Basiswissen in den Themenfeldern Ernährungsmedizin, Lebensmittelkunde und Ernährungswissenschaft vermittelt. Die Studiendauer beträgt sechs bis acht Monate. Mit erfolgreichem Abschluss ist eine freiberufliche Tätigkeit als Ernährungs- und Diätberater möglich. Beschäftigungen findet man in den Bereichen Gesundheitsberatung, Verbraucherberatung, Gesundheitsförderung und im Bereich Nichtärztliche Therapie/ Behandlung.

Grundständiges Studium Ernährungswissenschaft /Ökotrophologie
Die Ausbildungsinhalte dieses Studiengangs umfassen Basiswissen der Bereiche Lebensmitteltechnologie, Lebensmittellehre und Ernährungswissenschaft. Das Studium dauert sechs bis acht Semester und mit erfolgreichem Abschluss ist eine selbstständige Tätigkeit als Ernährungsberater möglich. Zudem findet man Beschäftigungen in der Gesundheitsberatung, Verbraucherberatung, in der Gastronomie, in der Hotellerie sowie bei der Produktentwicklung.

Grundständiges Studium Hotel- und Tourismusmanagement
In diesem Studienfach wird Basiswissen der Bereiche Marketing, Management und Betriebswirtschaft vermittelt. Das Studium dauert sechs bis acht Semester und nach erfolgreichem Abschluss besteht die Option, sich als freiberuflicher Berater für Gaststätten und Hotels selbstständig zu machen. Ebenso sind Beschäftigungen in der Hotellerie, Gastronomie, in der Tourismusbranche, im Fremdenverkehr oder im Bereich Animation möglich.

4. Tätigkeit

Beiköche stehen den Köchen helfend zur Seite und übernehmen Tätigkeiten wie Putzen, Schnippeln, Anrichten, Spülen und anderes. Im Einzelnen sehen die Aufgaben eines Beikochs beispielsweise wie folgend aus:

  • Zutaten bereitlegen sowie Gemüse putzen und zerkleinern
  • Fleisch säubern und zerlegen
  • Fisch ausnehmen
  • Obst waschen und schneiden
  • Salat waschen und schneiden
  • Wareneinkauf übernehmen
  • Putzen und spülen

Oft übernehmen Beiköche die Zubereitung von Salaten, Beilagen oder Saucen. Auch helfen sie beim Braten, Backen und Garnieren.
Ein Beikoch ist also die rechte Hand des Kochs. Ohne die Hilfe des Beikochs wäre ein Koch in einer Großküche schlichtweg überfordert, da die vielen kleinen Arbeiten viel Zeit brauchen. So kümmert sich ein Beikoch ebenso um die fachgerechte Lagerung der Lebensmittel und achtet darauf, dass die Verfallsdaten nicht überschritten werden.

Beiköche, die in Kantinen arbeiten, helfen zudem bei der Ausgabe des Essens mit. In der Regel sind sie außerdem mit der Vorbereitung des nächsten Tages beschäftigt. So wird beispielsweise gefrorener Fisch bereitgelegt, damit er bis zum Folgetag aufgetaut ist oder es wird schon Fleisch mariniert, Tortenboden vorgebacken und andere Vorbereitungen getroffen. Als Beikoch findet man Beschäftigungen in Restaurants, Kantinen, Hotelküchen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, auf Schiffen, in Mensen und in Cateringunternehmen. Auch sind Beschäftigungen in Firmen möglich, die Tiefkühlspeisen oder Fertiggerichte herstellen.

Als Beikoch muss man konzentriert und im Team arbeiten können. Außerdem ist es unbedingt notwendig, dass auf Hygiene geachtet wird. Die Arbeit in einer Küche kann sehr anstrengend sein, sodass Fitness und ein gutes Stressmanagement wichtige Voraussetzungen sind.