Jobangebote für Berufsjäger (15km)

Geschätztes Bruttogehalt
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Berufsjäger

Datenbasis: 378 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.649 € 2.207 € 3.287 €
Baden-Württemberg 1.567 € 2.226 € 3.459 € Jobs Berufsjäger
Bayern 1.797 € 2.519 € 3.247 € Jobs Berufsjäger
Berlin 1.575 € 2.108 € 3.139 € Jobs Berufsjäger
Brandenburg 1.549 € 2.183 € 3.289 € Jobs Berufsjäger
Bremen 1.583 € 2.120 € 3.157 € Jobs Berufsjäger
Hamburg 1.919 € 2.568 € 3.825 € Jobs Berufsjäger
Hessen 1.671 € 2.223 € 5.811 € Jobs Berufsjäger
Mecklenburg-Vorpommern 1.622 € 1.990 € 3.895 € Jobs Berufsjäger
Niedersachsen 1.660 € 2.222 € 3.348 € Jobs Berufsjäger
Nordrhein-Westfalen 1.748 € 2.422 € 3.900 € Jobs Berufsjäger
Rheinland-Pfalz 1.758 € 2.017 € 3.599 € Jobs Berufsjäger
Saarland 1.416 € 1.896 € 2.824 € Jobs Berufsjäger
Sachsen 1.767 € 2.246 € 3.446 € Jobs Berufsjäger
Sachsen-Anhalt 1.548 € 1.925 € 2.808 € Jobs Berufsjäger
Schleswig-Holstein 1.740 € 2.164 € 3.548 € Jobs Berufsjäger
Thüringen 1.562 € 1.830 € 3.233 € Jobs Berufsjäger

Berufsjäger:

1. Gehalt

Als Berufsjäger liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.207 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 378 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.649 € beginnen, Berufsjäger in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.287 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.164 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.226 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Berufsjäger in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.330 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.282 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.189 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.393 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.463 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.419 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.152 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.627 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.784 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ein /-e Revierjäger /-in verantwortet die nachhaltige Bewirtschaftung von Wildbeständen und informiert die Öffentlichkeit über Jagd- und Naturthemen. Wer sich für die Erhaltung einer gesunden und artenreichen Tierwelt interessiert, kann eine anerkannte klassische Berufsausbildung als Revierjäger /-in aufnehmen. Der Ausbildungsbereich von Revierjägern ist der Landwirtschaft zugeschrieben. Forstwirtschaftliche Betriebe bieten die Lehre an. Sie dauert regulär drei Jahre. Die Ausbildungsplätze für Revierjäger sind weniger weit verbreitet als Stellen in anderen Berufszweige.

Für eine Bewerbung um eine Lehrstelle zum/zur Berufsjäger /-in sind gute Kenntnisse in Biologie und Werken/Technik gefragt. Grundsätzlich ist ein mittlerer Bildungsabschluss für Schulabgänger geeignet, um sich für die Lehre zu bewerben. Im Ausbildungsbetrieb der Forstwirtschaft behandeln angehende Berufsjäger folgende Themenschwerpunkte:

  • Die unterschiedlichen Arten einheimischer Wildtiere,
  • Die Verhaltensweisen der Tiere,
  • Wildernährung,
  • Wildkrankheiten,
  • Den sachgerechten Umgang mit Jagdwaffen und Munition,
  • Die Vorschriften des Waffenrechts,
  • Die artgerechte Haltung und Führung von Jagdhunden und weiteren Hilfstieren für die Jagd,
  • Den Schutz von Lebensräumen in Kooperation mit Naturschutzverbänden, Behörden und anderen Partnereinrichtungen,
  • Die Planung, Organisation und Durchführung des Jagdbetriebes,
  • Die Auswirkungen vo Wetter, Klima und Bodenbeschaffenheiten auf die Habitate der Wildtiere,
  • Die Anlegung und Unterhaltung vo Suhlen, Deckungsmöglichkeiten und Wasserflächen,
  • Die Beurteilung der Beschaffenheit von Wildbret im Hinblick auf seine Nutzung als Nahrungsmittel,
  • Die Vermarktung von Wildbret,
  • Die zielgruppengerechte Vorbereitung und Durchführung von Führungen und Veranstaltungen.

Künftige Revierjäger erlernen, wie sie Äsungsflächen für Wildtiere anlegen. Sie werden befähigt, das Revier zu bejagen und können erlegtes Wild fachgerecht zerlegen. Die Auszubildenden ermitteln den Wildbestand und die Wilddichte und erstellen Pläne und Dokumentationen. Sie erfahren, wie sie bestehende Reviereinrichtungen auf Funktionalität überprüfen.

Mit Seminaren und Lehrgängen zu den Gebieten Jagd- und Forstwirtschaft oder Natur- und Umweltschutz können Berufsjäger ihre Fachkenntnisse aktuell halten und ihr Spektrum erweitern. Sie erreichen eine berufliche Höherqualifikation durch die Prüfung zum/zur Revierjagdmeister /-in.

3. Studium

Um Revierjäger /-in zu werden, absolvieren Interessenten, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, ein Studium im Fach Landschaftsökologie und Naturschutz. Am Ende des Studiums steht der Titel Bachelor of Science. Das Studienfach Landschaftsökologie und Naturschutz betrachtet die zunehmend globalen Auswirkungen einer nicht nachhaltigen Handhabung der Natur. Es vermittelt umfassende Kenntnisse der naturwissenschaftlichen Ausgangsebenen der Ökosystemforschung. Außerdem beschäftigt sich der Studiengang mit geisteswissenschaftlichen Rubriken wie Recht, Ethik und Ökonomie.

Das Ziel des Studienfachs ist die Vertiefung grundlegender Kenntnisse, Methoden, Verfahren und Theorien der einzelnen Fachwissenschaften, so dass die Studierenden sowohl wissenschaftlich arbeiten als auch im Beruf verantwortlich agieren können. Die Basismodule des Studiums der Landschaftsökologie sind:

  • Naturschutz,
  • Physische Geografie,
  • Botanik – allgemein und systematisch,
  • Zoologie - allgemein und systematisch,
  • Ökologie,
  • Vegetationsökologie,
  • Evolution und Biodiversität,
  • Landschaftsökonomie und –nutzung,
  • Umweltethik,
  • Internationaler Naturschutz,
  • Allgemeines Verwaltungsrecht.

Das Studienangebot erläutert den als notwendig eingestuften langfristig umweltgerechten Umgang des Menschen mit dem Naturraum. Zur Definition gelangen nationale sowie internationale Aspekte. Studenten werden in die Lage versetzt, die Komplexität von Landschaften zu erfassen. Sie bewerten die Prozesse und Potenziale, die der Landschaft innewohnen und nutzen diese für den Erhalt von Vielfalt und Funktionstüchtigkeit.

Den Bachelorabschluss erarbeiten Studenten der Landschaftsökologie nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern. Sie erwerben die Fähigkeit, die Genese und Formenvielfalt in Landschaften zu erkennen und die Geokomponenten eines Landschaftsraumes zu kennzeichnen. Zum Schutz von Arten und belebter Naturräume sind zoologische und botanische Kenntnisse unerlässlich. Die theoretischen Vorlesungen des Studienfachs werden durch eine Vielzahl an Praktika und Exkursionen sinnvoll ergänzt. Die Studenten analysieren Agrar- und Forstwissenschaften. Dazu verwenden sie ökonomische und juristische Verfahrensweisen. Die Berufsfelder für Studienabsolventen der Landschaftsökologie sind erfolgversprechend. Mögliche Einsatzbereiche sind:

  • Planungsbüros, die naturschutzrelevante Aufgaben übernehmen,
  • Behörden für Naturschutz und Landnutzung,
  • Schutzgebietsverwaltungen,
  • Stiftungen und Verbände für Naturschutz,
  • Private Unternehmen aus den Bereichen Landnutzung, Naturschutz oder Landschaftsplanung,
  • Umweltpolitik und naturschutzorientierte Entwicklungshilfe.
4. Tätigkeit

Ein Berufsjäger oder eine Berufsjägerin, so das klassische Bild, sitzen auf Hochständen und schießen Tiere zur Ergänzung der Nahrungsgrundlage der Bevölkerung. Das Aufgabenprofil eines Berufsjägers geht jedoch weit über diese Tätigkeit hinaus. Berufsjäger finden vorrangig Beschäftigung bei staatlichen, kommunalen oder privaten Jagd- und Forstbetrieben und Forstverwaltungen. Sie sind Experten für die Artenvielfalt in Flora und Fauna. Täglich kontrollieren Berufsjäger die Erhaltung des vielgestaltigen Naturraumes mit einem wohlbehaltenen Wildbestand. Sie überwachen den Bestand der Tierarten ändern ihren Lebensraum artgerecht. Sie legen Hecken und Feldgehölze an, ebenso stellen sie Futterkrippen auf.

Berufsjäger fungieren als Bindeglied zwischen der Gesellschaft und ihren Ansprüchen an die Natur, dem Umweltschutz und den Interessen der Land- und Forstwirtschaft. Sie legen Feuchtgebiete und Schutzpflanzungen an. Die Überprüfung von Naturschutzflächen gehört zu den Herausforderungen eines/r Berufsjägers /-in. Neben der Sicherung der Lebensgrundlage für Wildtiere, erkennen Berufsjäger kranke Waldbewohner. Sie säen Wildwiesen und pflanzen Futter für die Tiere. So verhindern die Jäger, dass Wildtiere Jungbäume fressen und Waldbesitzer schädigen. In harten Wintern mit Schnee und Eis füllen Berufsjäger täglich Futterstellen für Waldtiere auf. Zudem kümmern sie sich um Vogelarten. Jäger hängen Nistkästen auf und säubern diese für eine neue Brutsaison.

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