Jobangebote für Statistiker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Statistiker

Datenbasis: 1.263 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 3.030 € 4.217 € 6.400 €
Baden-Württemberg 3.253 € 4.280 € 6.257 € Jobs Statistiker
Bayern 3.187 € 4.289 € 6.697 € Jobs Statistiker
Berlin 2.478 € 3.959 € 5.313 € Jobs Statistiker
Brandenburg 2.308 € 3.213 € 4.875 € Jobs Statistiker
Bremen 2.503 € 3.484 € 5.287 € Jobs Statistiker
Hamburg 3.216 € 4.219 € 6.080 € Jobs Statistiker
Hessen 3.236 € 4.442 € 7.031 € Jobs Statistiker
Mecklenburg-Vorpommern 2.097 € 2.919 € 4.429 € Jobs Statistiker
Niedersachsen 3.013 € 4.830 € 7.110 € Jobs Statistiker
Nordrhein-Westfalen 2.945 € 3.984 € 6.295 € Jobs Statistiker
Rheinland-Pfalz 3.130 € 3.992 € 5.349 € Jobs Statistiker
Saarland 2.623 € 3.651 € 5.541 € Jobs Statistiker
Sachsen 1.686 € 2.794 € 5.461 € Jobs Statistiker
Sachsen-Anhalt 2.284 € 3.179 € 4.824 € Jobs Statistiker
Schleswig-Holstein 2.661 € 3.703 € 5.620 € Jobs Statistiker
Thüringen 2.438 € 3.394 € 5.151 € Jobs Statistiker

Statistiker:

1. Gehalt

Als Statistiker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.217 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.263 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.030 € beginnen, Statistiker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.400 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.703 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.280 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Statistiker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.680 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.967 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.386 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.926 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.301 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.301 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.808 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.100 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.532 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Statistiker sammeln Daten, werten die Ergebnisse von Marktforschungen aus und geben daraufhin Empfehlungen ab. Zugang zu diesem Berufsbild erhalten Interessenten über ein abgeschlossenes Studium. Eine direkte Berufsausbildung nach dem dualen System gibt es für Statistiker nicht.

Da der/die Statistiker /-in sich stets nah am aktuellen Markt bewegt, muss er/sie permanent beruflich im Bilde sein. Seminare und Lehrgänge für Weiterbildungen bieten sich zur Aktualisierung des Know-hows an. Weiterbildungskosten für Statistiker übernehmen häufig der Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit. Wenn Statiker höherqualifizierte Positionen anstreben, erweisen sich Fortbildungen als dienlich. Auch eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich oder die Definition eines neuen Berufsfeldes sind Anlässe für eine Weiterbildung.

Statistiker berücksichtigen bei der Wahl einer Weiterbildung, dass diese das derzeitige Berufsbild sinnvoll ergänzt oder erweitert. Welche Fortbildungskurse geeignet sind, stellt sich durch Gespräche mit der Personalabteilung oder dem Vorgesetzten heraus. Statistiker können Weiterbildungsmaßnahmen besuchen, die als Präsenzunterricht oder als Fernstudium stattfinden. In einigen Fällen, beispielsweise wenn es um persönlichkeitsorientierte Inhalte geht, belegen Statistiker Einzelcoachings.

Passende Weiterbildungsthemen für Statistiker sind:

  • Wahrscheinlichkeitsrechnung,
  • Statistikprogramme,
  • Angewandte Mathematik,
  • Forschung und Entwicklung,
  • Marktforschung,
  • Marktbeobachtung,
  • Versicherungen,
  • Qualitätsmanagement,
  • IT-Anwendungen,
  • Biometrie,
  • Biostatistik,
  • Epidemiologie,
  • Finanzmathematik,
  • Wirtschaftswissenschaften,
  • Kommunikationsforschung.

Unterschiedliche Bildungsträger haben die Weiterbildungen im Programm. Im Internet gibt es eine Bewertungsliste der beliebtesten Bildungsinstitute. Ein guter Rang in der Liste sollte nicht entscheidend sein für die Wahl des Schulungsträgers. Das Thema des Kurses an sich sollte die Kernpunkte beinhalten, die der/die Statistiker /-in im Augenblick benötigt.

Mit entsprechenden Weiterbildungen kann der/die Statistiker /-in Dozent /-in an Hochschulen oder Akademien werden. Zur Verfügung stehen Posten als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Gebiet der Markt- und Meinungsforschung. Beliebt ist ebenfalls der Bereich der Risikoanalyse. Als Risikoanalytiker /-in arbeiten Statistiker unter anderem bei Versicherungen.

3. Studium

Für eine berufliche Karriere als Statistiker /-in nehmen Interessenten ein Hochschulstudium auf. Technische und allgemeine Universitäten bieten den adäquaten Studiengang „Mathematik und Statistik“ an. Er endet mit einem Bachelorabschluss. Das Studium Statistik behandelt die Ausführung und Beurteilung von Experimenten und Untersuchungen. Wer sich für dieses Studienfach einschreibt, sollte sich für das Auswählen von Fragestellungen und der Erstellung statistischer Fragebögen interessieren. Eine Affinität für die Programmierung und Anwendung von bestimmter Software für statistische Erhebungen ist von Vorteil. Ebenso ist eine sorgfältige Arbeitsmethode zur korrekten Dokumentation von Auswertungsergebnissen notwendig.

Mithilfe statistischer Verfahrensweisen ermitteln die Studenten Zusammenhänge zwischen den erhobenen Messdaten. Für die Durchführung von statistischen Untersuchungen gelten einschlägige Vorgaben. Die Zahl der befragten Personen beeinflusst das Ergebnis einer Untersuchung erheblich. Verschiedene Forschungseinrichtungen profitieren von der Ergebnisfindung der Statistik. Dazu zählen die Bereiche

  • Biologie,
  • Medizin,
  • Psychologie,
  • Soziologie,
  • Pädagogik und
  • Kommunikationswissenschaften.

Statistische Methoden spielen ebenso für viele Fächer der Ingenieurwissenschaften eine bedeutende Rolle. Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein elementarer Teilbereich der Statistik. Diese Rubrik beobachtet und beschreibt zufällige Ereignisse. Mathematisches Verständnis ist für Studierende des Fachs Statistik unerlässlich. Die ersten Semester des Grundstudiums behandeln die Grundlagen aus Mathematik, Statistik und Informatik. Im Weiteren stehen

  • Wahrscheinlichkeitsrechnung,
  • Stichprobentheorie,
  • Logik,
  • Numerik,
  • Vektorrechnung und
  • Matrizenrechnung

auf dem Lehrplan. Zum Erwerb praktischer Kenntnisse sind die Studierenden oftmals an der Planung und Durchführung von konkreten Fallstudien beteiligt. Hier erlernen sie die Organisation statistischer Untersuchungen. Einige Universitäten und Hochschulen ermöglichen eine Spezialisierung im Gebiet Informatik. In diesem Teilbereich befassen die Studenten sich vorrangig mit der Nutzung statistischer Computerprogramme. In diese Kategorie Gebiet fallen zudem die Fächer

  • Datenanalyse,
  • Software Engineering,
  • Programmierung und
  • Datenbanksysteme.

Nach dem Studium ergreifen einige Absolventen einen Beruf in der Forschung. Neben der Markt- und Meinungsforschung ist die Industrie ein populärer Arbeitsbereich für Statistiker. In der Pharmaindustrie treffen Statistiker Aussagen zur Wirksamkeit von Medikamenten.

4. Tätigkeit

Statistiker sind in nahezu allen Wirtschaftsbereichen angestellt. Sie arbeiten im öffentlichen Dienst (z.B. Landesamt, Statistisches Bundesamt), in Industrieunternehmen oder bei Verbänden und Organisationen. Darüber hinaus ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten in der Markt- und Meinungsforschung, bei Versicherungen oder Banken. Einige Statistiker übernehmen Jobs an Hochschulen und Forschungsinstituten. Zu den täglichen Herausforderungen von Statistikern gehört die Organisation von Datenerhebungen. Ihr Ziel ist es, mit geringstem experimentellem Aufwand möglichst verlässliche Auskünfte zu bekommen. Gewonnene Daten bereiten Statistiker mittels Software auf. Sie präsentieren und interpretieren ihre Ergebnisse, in der Regel per grafischer Darstellung. Statistiker simulieren und modellieren Prozesse in den Bereichen Umwelt, Technik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Für die jeweilige Datenforschung wählen Statistiker das richtige Erhebungsverfahren aus und gestalten passende Fragebögen. Unbekannte Größen schätzen sie. Die Ausarbeitung von neuen Prüf- und Testverfahren ist eine Aufgabe von Statistikern. Außerdem begleiten sie Unternehmensplanungen und überwachen Qualitätskontrollverfahren. Nach statistischen Aspekten bearbeiten sie finanz- und versicherungsmathematische Problemstellungen. Datenmengen verwalten Statistiker unter Zuhilfenahme von Datenbanken. Statistiker, die an Hochschulen wirken, planen und realisieren Forschungsprojekte in ihrem Fachbereich. Sie konzipieren und halten Vorlesungen und Seminare.

Weitere Gehälter für Statistiker