*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Exportkaufmann / Exportkauffrau

Datenbasis: 22 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.339 € 3.400 € 4.260 €
Baden-Württemberg 2.574 € 3.741 € 4.687 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Bayern 2.489 € 3.618 € 4.533 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Berlin 2.188 € 3.181 € 3.986 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Brandenburg 1.782 € 2.590 € 3.245 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Bremen 2.248 € 3.267 € 4.093 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Hamburg 2.462 € 3.579 € 4.484 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Hessen 2.707 € 3.935 € 4.930 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Mecklenburg-Vorpommern 1.719 € 2.499 € 3.131 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Niedersachsen 1.851 € 2.690 € 3.370 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Nordrhein-Westfalen 2.569 € 3.519 € 4.153 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Rheinland-Pfalz 2.002 € 2.910 € 3.646 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Saarland 2.224 € 3.233 € 4.051 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Sachsen 1.799 € 2.615 € 3.276 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Sachsen-Anhalt 1.763 € 2.563 € 3.211 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Schleswig-Holstein 2.054 € 2.986 € 3.741 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau
Thüringen 1.828 € 2.657 € 3.329 € Jobs Exportkaufmann / Exportkauffrau

Exportkaufmann / Exportkauffrau:

1. Gehalt

Als Exportkaufmann liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.400 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 22 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.339 € beginnen, Exportkaufleute in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.260 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.986 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.741 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Exportkaufmann in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.386 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.428 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.656 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.239 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.654 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.724 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.609 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die korrekte Abschlussbezeichnung für diesen Beruf lautet Geprüfte/r Fachkaufmann /-frau für Außenwirtschaft. Es handelt sich dabei um einen Weiterbildungsabschluss, der durch eine Prüfung vor der jeweils zuständigen Industrie- und Handelskammer erlangt werden kann.

Diese Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil. Im schriftlichen Teil können Aspekte aus den Themengebieten Recht im Außenhandel, Unternehmen und Außenwirtschaft, Im- und Exportabwicklung, internationales Marketing sowie Außenwirtschaft und Volkswirtschaft im Allgemeinen abgefragt werden. Die mündliche Prüfung besteht meist aus der Präsentation eines bestimmten Themas und einem sich daran anschließenden Fachgespräch.
Als Vorbereitung auf diese zweiteilige Prüfung bieten verschieden Bildungseinrichtungen spezielle Kurse an. Je nachdem, ob in Voll- oder Teilzeit gelernt wird, variiert die Gesamtdauer dieser vorbereitenden Maßnahme zwischen fünf Monaten und zwei Jahren.

Während dieser Zeit setzten sich die Kursteilnehmer intensiv mit allen prüfungsrelevanten Themen auseinander. So eignen sie sich zum Beispiel Wissen zu folgenden Leitfragen an:

  • Nach welchen Mechanismen funktioniert Wirtschaftspolitik?
  • Welche rechtlichen Bestimmungen müssen im Außenhandel berücksichtigt werden?
  • Wie werden Kalkulationen zu Import und Export aufgestellt? Wie können Risiken minimiert werden?
  • Wie läuft Projektmanagement und interkulturelle Kommunikation ab?
  • Welche Strategien sollten im Exportmarketing verfolgt werden?
  • Welche unterschiedlichen Formen des Vertriebs bzw. der Einfuhr gibt es?

Es ist darauf hinzuweisen, dass nur diejenigen zur Weiterbildungsprüfung der Industrie- und Handelskammer zugelassen werden, die schon eine abgeschlossene Ausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf vorweisen können. Zudem wird im Normalfall Berufserfahrung von mindestens einem Jahr vorausgesetzt.

Dies ist auch in der Hinsicht von Bedeutung, als dass gewisse inhaltliche Vorkenntnisse nötig sind. So sollten die angehenden Exportkaufleute zum einen über fundiertes Wissen in den Bereichen Wirtschaft und Recht verfügen. Außerdem werden berufsfeldspezifische Fertigkeiten hinsichtlich der Themengebiete Marketing sowie Kommunikation und Organisation vorausgesetzt.

Alternativ zur dargestellten Weiterbildungsmaßnahme können sich Interessierte auch an einer Fachschule zum/zur Betriebswirt /-in für allgemeine Betriebswirtschaft ausbilden lassen.

3. Studium

Der große Vorteil einer solchen Weiterbildung besteht darin, dass nach bestandener Prüfung der Zugang zu einer Hochschule auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung möglich ist. Einem Studium zum Beispiel im Fach Internationale Wirtschat steht dann also nichts mehr im Wege.
Das Fach Internationale Wirtschaft beinhaltet Elemente aus der Betriebswirtschaft, dem internationalen Management und dem Marketing.

In der Regel benötigen die Studenten für das grundständige Studium sechs bis acht Semester. Während dieser Zeit müssen sie folgende, teilweise in Englisch abgehaltene, Module belegen:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Internationales Management,
  • Internationales Marketing,
  • Organizational Behaviour and Human Resource Management,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Wirtschaftsenglisch,
  • eine zweite Wirtschaftssprache, vorzugsweise Spanisch oder Russisch,
  • International Risk and Finance Management,
  • Internationales Projektmanagement,
  • Interkulturelle Kommunikation,
  • Financial Accounting,
  • Unternehmensgründung.

Damit die Studenten Einblick in den beruflichen Alltag sowie die Arbeitsprozesse innerhalb der internationalen Wirtschaft erhalten, sind Praktika empfehlenswert. Häufig besteht sogar die Möglichkeit, für einige Zeit ins Ausland zu gehen, um dort in einem Unternehmen mitzuarbeiten oder auch, um sein Studium an einer ausländischen Universität fortzusetzen. Um an einer Universität oder Fachhochschule zum Studium zugelassen zu werden, müssen die Bewerber oftmals interne Auswahlverfahren durchlaufen. Nicht selten gelten dabei Sprachkenntnisse als Kriterium.

Doch Sprachen allein reichen als Grundlage für ein erfolgreiches Studium nicht aus. Die Bewerber sollten außerdem über ein solides Wissen in Mathematik verfügen. Nur so können Studieninhalte wie Statistik, Wirtschaftsmathematik und Rechnungswesen bewältigt werden. Zudem ist es für das Verständnis wirtschaftlicher sowie rechtlicher Zusammenhänge von Vorteil, in der Schule das Fach Wirtschafts- und Rechtlehre mit Erfolg und vor allem mit Interesse belegt zu haben.
Das Fach Internationale Wirtschaft wird auch in Form eines Masterstudiengangs angeboten. Strebt der/die Student /-in jedoch nach Abschluss des grundständigen Studiums einen Fachwechsel an, stehen unter anderem die Studiengänge Handelsbetriebswirtschaft, Marketing und Logistik zur Auswahl.

4. Tätigkeit

Exportfachleute gelten als kompetente Ansprechpartner bei allen Fragen, die den Handel im Ausland betreffen. In ihre Bereiche fallen etwa die telefonische und schriftliche fremdsprachliche Kundenbetreuung, die Annahme und Abwicklung von Aufträgen, die Beobachtung von Auslandsmärkten, die Vereinbarung außenhandelswirtschaftlicher Kaufvertragspunkte, die Bearbeitung von Warenauslieferungsdokumenten und das Führen von Außenhandelsstatistiken.

Es beginnt bereits damit, dass sie eine Vielzahl von Informationen über ausländische Absatzmärkte einholen und auswerten. Darunter fallen auch die diversen Bestimmungen des Zoll-, Steuer-, und Devisenrechts. Neben guten Kenntnissen in den theoretischen Anforderungen des Außenhandels sind gute Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich, denn die Kaufleute müssen diese nutzen, um Kontakt zu möglichen Geschäftspartnern im Ausland aufzunehmen.

Im kaufmännischen Sinn gehören das Kalkulieren von Kosten sowie das Erstellen von Angeboten zu ihren Aufgaben. Zusammengenommen kümmern sich die Fachkaufleute für Außenwirtschaft um die Kommunikation und das strategische Verhalten eines Unternehmens im Ausland. Jegliche wirtschaftliche Aktivität, ob im Aus- oder Inland, wird dokumentiert. Die Dokumente, die die Außenwirtschaft betreffen, gehen in der Regel über den Schreibtisch eines /einer Exportkaufmanns /-frau. Dieser /e überprüft ihn hinsichtlich der Einhaltung bestehender Im- und Exportbestimmungen.

Aufgrund ihres breiten Wissens über ausländische Märkte und deren Eigenarten, beraten die Fachleute Unternehmensleitungen beispielsweise, wenn es darum geht, ob im Ausland Werbung betrieben werden soll.

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