*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

Datenbasis: 23 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.257 € 2.882 € 4.592 €
Baden-Württemberg 2.631 € 3.360 € 5.354 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Bayern 2.402 € 3.068 € 4.887 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Berlin 2.112 € 2.697 € 4.297 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Brandenburg 1.719 € 2.196 € 3.498 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Bremen 2.169 € 2.770 € 4.413 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Hamburg 2.672 € 3.412 € 5.436 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Hessen 2.612 € 3.336 € 5.315 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Mecklenburg-Vorpommern 1.659 € 2.119 € 3.376 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Niedersachsen 2.133 € 2.724 € 4.340 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Nordrhein-Westfalen 2.257 € 2.882 € 4.592 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Rheinland-Pfalz 2.214 € 2.828 € 4.506 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Saarland 2.146 € 2.741 € 4.367 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Sachsen 1.736 € 2.217 € 3.533 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Sachsen-Anhalt 1.701 € 2.172 € 3.461 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Schleswig-Holstein 1.982 € 2.531 € 4.033 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Thüringen 1.764 € 2.252 € 3.589 € Jobs Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik:

1. Gehalt

Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.882 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 23 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.257 € beginnen, Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.592 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.531 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.360 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.573 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.476 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.840 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.962 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.121 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.021 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.724 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.828 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.884 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist ein technischer Beruf, der über eine dreijährige duale Ausbildung erlernbar ist. Der Unterricht findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Rechtlich ist keine Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung vorgeschrieben. Betriebe stellen aber hauptsächlich Schulabgänger mit Hochschulreife oder Realschulabschluss ein.

In der Ausbildung lernt der Azubi die Grundlagen der Straßenverkehrstechnik kennen und befasst sich mit verschiedenen Baustoffen und Böden sowie deren Eigenschaften. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse über die Verkehrsplanung und den Straßenbau und erklärt, wie man Bauwerkpläne bearbeitet und Bauwerke konstruiert. Weiterhin erhält der Azubi Kenntnisse, wie man bautechnische, hydraulische und schalltechnische Berechnungen ausführt und planungs- und umweltrechtliche Unterlagen erstellt. Darüber hinaus erwirbt der Azubi Fachwissen im technischen Zeichnen und lernt, topografischen Aufnahmen durchzuführen.

Inhalte der Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik sind:

  • Deutsch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde,
  • Lage- und Höhenmessung,
  • Baustoffe und Böden,
  • Vorbereiten und Planen von Baumaßnahmen,
  • Straßen- und Verkehrswesen,
  • Bauen von Straßen,
  • Messtechniken,
  • Bautechnische Berechnungen,
  • Bautechnisches Zeichnen,
  • Konstruktion,
  • Informationstechnik und Informationsverarbeitung,
  • Qualitätssicherung,
  • Arbeitsorganisation.

Die Abschlussprüfung enthält einen praktischen und einen schriftlichen Teil. Im praktischen Teil muss der Azubi einen Verkehrsweg planen und entwerfen und Vermessungen durchführen. Die schriftliche Prüfung fragt Wissen über Baumaßnahmen, Verkehrsnetze und Wirtschaft- und Sozialkunde ab.

Nach abgeschlossener Ausbildung kann die Fachkraft für Straßen- und Verkehrsrecht in die öffentliche Verwaltung gehen. Um beruflich aufzusteigen, bietet sich eine Weiterbildung zum/zur Techniker /-in mit Fachrichtung Bautechnik oder Tiefbau an. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist mit einem eigenen Planungsbüro möglich. Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik sollte man sein berufliches Wissen aktuell halten, da sich die Technik ständig weiterentwickelt.

3. Studium

Wer nach der Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik studieren will, kann einen Bachelorabschluss im Studiengang Verkehrsingenieurwesen erwerben. Zugangsvoraussetzung ist ein Abitur oder ein Fachabitur. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester.

Der Studiengang beschäftigt sich mit der Planung und dem Betreiben von Verkehrssystemen sowie der Optimierung von Verkehrsabläufen. Der Studierende entwickelt komplexe Systeme zur Steuerung des Verkehrsablaufs und entwirft Straßennetze, Schienennetze und Fahrpläne. Er erhält ingenieurstechnische Kenntnisse und verschafft sich einen Überblick über die einzelnen Disziplinen der Verkehrswissenschaften. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen. Der Student lernt das Verkehrswesen mit wissenschaftlichen Methoden zu gestalten. Darüber hinaus vermittelt der Studiengang wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis sowie Fremdsprachenkenntnisse. Im Praxissemester erhält der Student Einblick in den späteren Tätigkeitsbereich. Im Hauptstudium kann er sich in einer Studienrichtung, wie Banksysteme, Verkehrsplanung, Verkehrstechnik oder Verkehrssysteme spezialisieren.

Der praxisorientierte Studiengang beschäftigt sich auch mit technischen Entwicklungen, wie selbst einparkende Autos, windbetriebene Containerfrachtschiffe oder intelligente Straßen, die das Verkehrswesen in Zukunft prägen werden. Die wichtigsten Inhalte des Studiengangs Verkehrsingenieurwissenschaften sind:

  • Verkehrsingenieurwissenschaften,
  • Höhere Mathematik,
  • Umweltplanung,
  • Elektrotechnik,
  • Kybernetik,
  • Elektrische Antriebe,
  • Landschaftsplanung,
  • Schienenverkehrssysteme,
  • Verbrennungsmotoren,
  • Geoinformatik,
  • Umweltschutztechnik,
  • Erneuerbare Energien,
  • Kraftfahrzeugmechatronik,
  • Logistik,
  • Nachrichtentechnik,
  • Technische Mechanik,
  • Straßenbautechnik,
  • Regelungs- und Steuerungstechnik,
  • Verkehrsplanung,
  • Verkehrstechnik,
  • Rechnungswesen,
  • Energie- und Umwelttechnik,
  • Städtebau und Ökologie,
  • Simulationstechnik,
  • Experimentalphysik,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Wirtschaftswissenschaften,
  • Fremdsprachen.

Nach erfolgreichem Abschließen des Bachelorstudiengangs vertieft der Studierende in einem weiterführenden Master seine Fachkenntnisse im Verkehrsingenieurwesen. Er erhält profunde Kenntnisse in der Verkehrsinformation und in modernen Verkehrssystemen und erlernt Methoden, um Personen und Güter energieeffizient, sicher und komfortabel zu transportieren. Der Student optimiert Verkehrsabläufe und entwickelt leistungsfähige Leitsysteme, um Störungen zu reduzieren. Nach dem Masterstudiengang besitzt der Verkehrsingenieur spezifische Kompetenzen im Bereich der Mobilität und des Verkehrs.

4. Tätigkeit

Die Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist an der Konstruktion und Planung von neuen Straßen und Bauwerken beteiligt und unterstützt die ausführenden Ingenieure. Sie übernimmt planende und organisierende Arbeiten und sorgt für die Instandhaltung sowie den Ausbau von Straßen, Tunneln und Brücken. Für die Planung erhebt sie Verkehrsdaten, wertet diese aus und macht topografische Aufnahmen.

Weiterhin führen Angehörige dieser Berufsgruppe Lage- und Höhemessungen sowie schalltechnische Berechnungen durch und fertigen am Computer anschließend eine bautechnische Zeichnung an. Auch übernehmen sie die Kalkulation der Baukosten und verfasst eine Liste des Materialbedarfs. Eine Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik erstellt darüber hinaus die nötigen Unterlagen für die Straßenplanung und kümmert sich um die technische Überwachung der Baumaßnahmen. Sie ist für die Betreuungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie den Winterdienst und die Grünpflege zuständig.

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik arbeiten meistens im Büro. Bei Vermessungs- und Kontrollarbeiten sind sie auch vor Ort tätig. Sie müssen sorgfältig arbeiten, vielfältige Vorschriften beachten und gut organisieren können, damit sie den Beruf erfolgreich ausüben kann.

Weitere Gehälter für Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

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