*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Hausverwaltung

Datenbasis: 132 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.808 € 2.398 € 3.745 €
Baden-Württemberg 1.943 € 2.782 € 4.105 € Jobs Hausverwaltung
Bayern 1.852 € 2.504 € 3.683 € Jobs Hausverwaltung
Berlin 1.767 € 2.158 € 3.805 € Jobs Hausverwaltung
Brandenburg 1.549 € 2.054 € 3.208 € Jobs Hausverwaltung
Bremen 1.737 € 2.304 € 3.598 € Jobs Hausverwaltung
Hamburg 1.918 € 2.544 € 3.973 € Jobs Hausverwaltung
Hessen 1.941 € 2.650 € 3.076 € Jobs Hausverwaltung
Mecklenburg-Vorpommern 1.329 € 1.763 € 2.753 € Jobs Hausverwaltung
Niedersachsen 1.650 € 2.188 € 3.417 € Jobs Hausverwaltung
Nordrhein-Westfalen 1.708 € 2.377 € 4.260 € Jobs Hausverwaltung
Rheinland-Pfalz 1.778 € 2.358 € 3.683 € Jobs Hausverwaltung
Saarland 1.719 € 2.280 € 3.561 € Jobs Hausverwaltung
Sachsen 1.390 € 1.844 € 2.880 € Jobs Hausverwaltung
Sachsen-Anhalt 1.289 € 1.710 € 2.671 € Jobs Hausverwaltung
Schleswig-Holstein 1.588 € 2.106 € 3.289 € Jobs Hausverwaltung
Thüringen 1.413 € 1.874 € 2.927 € Jobs Hausverwaltung

Hausverwaltung:

1. Gehalt

Als Hausverwalter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.398 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 132 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.808 € beginnen, Hausverwalter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.745 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.106 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.782 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Hausverwalter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.187 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.365 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.158 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.698 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.756 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.472 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.383 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.145 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.808 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Hausverwalter /-in wird alternativ häufig als Immobilienverwalter /-in bezeichnet. Um in dieser Branche tätig werden zu können, ist eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Immobilien notwendig. So ist es zum Beispiel möglich, eine Prüfung zum Fachwirt für Immobilien abzulegen. Kurse, die auf eine solche Prüfung vorbereiten, werden von diversen Bildungseinrichtungen angeboten. Dabei können die Teilnehmer wählen, ob sie in Vollzeit oder nur am Wochenende und in den Abendstunden lernen möchten. Aus diesem Grund sind keine genauen Angaben möglich, wie lange eine solche Weiterbildungsmaßnahme dauert. Je nach Modell nimmt sie zwischen drei und vierundzwanzig Monate in Anspruch. Manche haben jedoch nicht die Möglichkeit, regelmäßig an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen. In diesem Fall bietet sich Fernunterricht als Vorbereitung auf die Prüfung an.

Allerdings ist allgemein darauf hinzuweisen, dass die Teilnahme an einem vorbereitenden Kurs nicht verpflichtend ist. Erforderlich ist jedoch eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf der Immobilienbranche sowie Berufserfahrung von mindestens einem Jahr. Gegebenenfalls reicht auch eine Ausbildung in einem anderen Berufsfeld aus. Dann müssen die Bewerber jedoch zwei oder sogar drei Jahre Praxiserfahrung mitbringen.

Zu den Inhalten, die während der Weiterbildungsmaßnahme behandelt werden, gehören:

  • Rahmenbedingungen der Immobilienwirtschaft (ihre Rolle im nationalen wie internationalen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, Kapitalmärkte),
  • Immobilienbewirtschaftung (Wohnungseigentumsverwaltung, Serviceleistungen, Kostenoptimierung),
  • Bauprojektmanagement (Stadt- und Raumplanung, Baurecht, Abrechnung von Bauleistungen),
  • Unternehmenssteuerung und -kontrolle,
  • Maklertätigkeit, Marktorientierung, Vertrieb (Immobilienankauf und –verkauf, Erschließung neuer Wohnungsmärkte).

Die Voraussetzungen, die Bewerber erfüllen sollten, gliedern sich in zwei Teilbereiche. Zum einen ist Wissen zu den Themenkomplexen Wirtschaft und Recht notwendig. Zum anderen wird von den angehenden Immobilienfachwirten erwartet, dass sie über gute mathematische Kenntnisse verfügen.
Als Fachwirt für Immobilien darf sich bezeichnen, wer sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung besteht. Im Rahmen der schriftlichen Prüfung werden Fragen zu allen behandelten Themenbereichen gestellt. Bei der mündlichen Prüfung handelt es sich meist um eine Präsentation oder ein Fachgespräch.

3. Studium

Verfügt der/die Interessierte über eine Hochschulzugangsberechtigung, kann ein Studium der Immobilienwirtschaft eine Option sein. Der Studiengang vereint Aspekte aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Recht und Bau- bzw. Haustechnik. Im Durchschnitt benötigen die Studenten für das grundständige Studium sieben Semester. Während dieser Zeit befassen sie sich vorwiegend mit diesen Themenbereichen:

  • BWL und Management,
  • Immobilienmanagement,
  • Immobilienmarketing,
  • Immobilienfinanzierung,
  • Rechnungswesen und Controlling,
  • Wirtschaftsmathematik und Statistik,
  • Immobilienrecht,
  • Privates Wirtschaftsrecht,
  • Gebäudelehre,
  • Bautechnik/Haustechnik,
  • Baugeschichte.

Wer neben der theoretisch ausgerichteten Hochschullehre einen Einblick in die berufliche Praxis erhalten möchte, sollte über die Möglichkeit eines dualen Studiums nachdenken. Das Vorwissen, welches Studienbewerber mitbringen sollten, beschränkt sich auf vergleichsweise wenige Schulfächer. Unabdingbar sind fundierte Kenntnisse in Mathematik. Diese werden vor allem dann benötigt, wenn Aufgaben aus den Bereichen Rechnungswesen und Statistik zu lösen sind. Außerdem ist ein gewisses Grundwissen hinsichtlich wirtschaftlicher und rechtlicher Zusammenhänge von Vorteil. Unbedingt notwendig sind Kenntnisse auf dem Gebiet der englischen Sprache. Ohne gute bis sehr gute Englischkenntnisse ist eine Tätigkeit im immer internationaler werdenden Wirtschaftssektor nicht möglich.

Immobilienwirtschaft ist einer von vielen Studiengängen, die Nachwuchskräfte für das Management und die Führung von Unternehmen ausbilden. Je nach Interessenlage können die Fächer Baumanagement, Facility Management bzw. Technisches Gebäudemanagement oder Bank und Finanzdienstleistungen eine attraktive Alternative darstellen. Soll hingegen das Studium möglichst allgemeinwirtschaftliches Wissen vermitteln, sind die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre bzw. Business Administration und Wirtschaftswissenschaften zu empfehlen. All diese Fächer haben die Gemeinsamkeit, dass die Studenten lernen, aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu denken und dementsprechende Entscheidungen zu treffen.

Bemerkt der/die Studenten möglicherweise erst nach Abschluss des Bachelors, dass er/sie neue Akzente innerhalb seiner Ausbildung treffen möchte, kann er/sie dies im weiterführenden Studium tun. Der Master kann nämlich unabhängig vom grundständigen Studium in allen genannten Studiengängen absolviert werden.

4. Tätigkeit

Insbesondere bei großen Gebäudekomplexen ist es den Wohnungseigentümern kaum möglich, alle verwaltenden Aufgaben selbst auszuführen. Es bedarf einer Person, die die Belange der einzelnen Eigentümer und Mieter berücksichtigt und die Dinge koordinierend in die Hand nimmt. Diese Funktion nehmen Hausverwalter ein. Ihre Aufgaben umfassen alle nötigen Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Verwaltung und Bewirtschaftung von Häusern, Geschäftshäusern, Wohnungen und gewerblichen Objekten stehen.

Die Hausverwaltung kümmert sich zum Beispiel um die Vermietung von Wohn- und Geschäftsmöglichkeiten. Steht eine Wohnung leer, kümmert sie sich um Wohnungsbesichtigungen und gegebenenfalls um die Unterzeichnung des Mietvertrags sowie die Wohnungsübergabe. Anschließend sind sie für die Überwachung der Mieteingänge und deren Abrechnungen zuständig. Sie erstellen die Jahresendabrechnungen anhand der angefallenen Bewirtschaftungskosten. Den Mietern und Eigentümern stehen sie beratend zur Seite.

In regelmäßigen Abständen berufen die Fachleute Eigentümerversammlungen ein. Die dort gefassten Beschlüsse setzen sie dann in die Tat um. Dazu müssen sie häufig zunächst Angebote einholen und Finanzierungsmodelle ausarbeiten. Ist der Auftrag vergeben, organisieren und überwachen die Verwalter die Ausführung der Arbeiten.

Ebenso achten sie darauf, dass Dinge wie die Energieversorgung, die Abfallentsorgung oder die Reinigung des Gebäudes reibungslos ablaufen. Treten Probleme auf, setzen sie sich unverzüglich mit den zuständigen Behörden und Unternehmen in Verbindung.

Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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