*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter

Datenbasis: 1.126 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.567 € 2.043 € 2.978 €
Baden-Württemberg 1.607 € 2.148 € 3.261 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Bayern 1.566 € 2.204 € 3.150 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Berlin 1.511 € 1.821 € 3.029 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Brandenburg 1.513 € 1.794 € 2.506 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Bremen 1.506 € 1.963 € 2.861 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Hamburg 1.690 € 1.954 € 3.373 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Hessen 1.605 € 2.089 € 3.558 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Mecklenburg-Vorpommern 1.465 € 1.944 € 2.183 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Niedersachsen 1.575 € 1.958 € 2.796 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Nordrhein-Westfalen 1.569 € 2.013 € 2.841 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Rheinland-Pfalz 1.520 € 1.839 € 3.040 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Saarland 1.491 € 1.906 € 2.333 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Sachsen 1.603 € 1.756 € 1.977 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Sachsen-Anhalt 1.181 € 1.540 € 2.245 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Schleswig-Holstein 1.549 € 2.101 € 2.982 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Thüringen 1.225 € 1.597 € 2.328 € Jobs Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter

Hauswirtschafter / Hauswirtschafterin:

1. Gehalt

Als Hauswirtschafter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.043 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.126 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.567 € beginnen, Hauswirtschafter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.978 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.101 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.148 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Hauswirtschafter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.951 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.961 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.959 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.963 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.087 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.116 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.013 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.149 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.278 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Den Beruf des/der Hauswirtschafters /-in kann auf verschiedene Weise erlernt werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung in dualer Form zu absolvieren. In diesem Fall besuchen die Auszubildenden eine Berufsschule und arbeiten parallel bereits im ausbildenden Betrieb mit. Alternativ kann der Berufsabschluss jedoch ebenso auf rein schulischem Wege erreicht werden. Darüber hinaus streben häufig Menschen mit Behinderung den Beruf des/der Hauswirtschafters /-in an. Entsprechende Angebote machen vor allem Berufsbildungswerke und andere Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation.

Die klassische duale Ausbildung umfasst drei Jahre. Während dieser Zeit lernen die Auszubildenden alle Facetten der späteren Tätigkeit kennen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Grundtechniken der Zubereitung von Speisen,
  • das Reinigen und Pflegen von Räumlichkeiten,
  • das Waschen, Bügeln und Einsortieren von Kleidungsstücken,
  • das Planen und Durchführen von Einkäufen sowie die Lagerung der gekauften Artikel,
  • das Erstellen von Kostenrechnungen,
  • das Berechnen von Nährstoffwerten und das Ausrichten des Speiseplans nach entsprechenden Vorgaben,
  • der Umgang mit Haushaltsmaschinen und -geräten,
  • personen- und situationsgerechte Gesprächsführung,
  • die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen bei der Körperpflege, beim Anziehen sowie beim Essen.

In der Berufsschule belegen die Ausbildungsteilnehmer außerdem Fächer wie Deutsch und Sozial- bzw. Wirtschaftskunde. Um eine Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter /-in aufnehmen zu können, reicht in der Regel ein Hauptschulabschluss aus. Jedoch sollten die Bewerber über einige grundlegende Kompetenzen verfügen. Zunächst ist ein gewisses handwerkliches Geschick zu erwähnen. Darüber hinaus sind aber auch mathematische Kenntnisse von Bedeutung. Nur mit deren Hilfe können Kosten berechnet, Preise verglichen oder Maßeinheiten umgerechnet werden. Da Hauswirtschafter im ständigen Kontakt mit Menschen stehen, sind gute Deutschkenntnisse unbedingt erforderlich. Sie müssen nicht nur in der Lage sein, angemessen zu kommunizieren sonder auch Speisepläne oder ähnliches zu verfassen.

Wer hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Hotel- und Gastronomiegewerbe ausüben möchte, sollte sich über eine zum/zur Hotelfachmann /-frau, Restaurantfachmann /-frau oder Koch/Köchin informieren.

3. Studium

Im Anschluss an die Hauswirtschafts-Lehre besteht die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren. Es empfiehlt sich, auf entsprechende soziale Richtungen zurückzugreifen. Folgende Studiengänge ergänzen und erweitern das im Zuge der Hauswirtschafts-Ausbildung erworbene Wissen:

  • Pädagogik,
  • Ernährungswissenschaft,
  • Haushaltswissenschaft,
  • Sonderpädagogik.

Die Fachhochschulreife gilt als Zulassungs-Voraussetzung für die genannten Studienrichtungen. In einigen Fällen berechtigt eine abgeschlossene Berufsausbildung ebenfalls zum Studium.

Ein Studium der Haushalts- und Ernährungs-Wissenschaften knüpft an sämtlichen Kenntnissen der Hauswirtschafts-Lehre an. Wichtige Grundlagen der gesunden Ernährung, der Speisezubereitung und der Gesundheit gelten ebenfalls als Lehrinhalte. Zahlreiche Hochschulen kombinieren die Ernährungs- und Haushaltswissenschaften in einem Studiengang. Dieser trägt in der Regel die Bezeichnung "Ökotrophologie".

Je nach vorhandenem Grundwissen empfiehlt es sich, vor dem Studium ein mehrwöchiges Vorpraktikum zu absolvieren. Dieses gilt an einigen Hochschulen als Zugangs-Voraussetzung. Darüber hinaus beinhaltet ein Studium im Bereich der Hauswirtschaft mehrere Praxiseinheiten. Dabei arbeiten die Studierenden in unterschiedlichen Betrieben der Hauswirtschaft mit. Ihre Aufgabe ist es, die Fachkräfte bei der Arbeit zu unterstützen und dabei das eigene Wissen zu vertiefen und zu ergänzen. Nicht zuletzt erhalten die Studierenden im Zuge der Praxiseinheiten erste Einblicke in ihr zukünftiges Berufsfeld.

Der Bachelorstudiengang vermittelt wesentliche Grundlagen der Hauswirtschaft. Hierzu zählen sowohl die Lebensmittelchemie als auch die Physiologie, die Statistik und die Mikrobiologie. Nach der erfolgreichen Bachelorprüfung besteht für die Studierenden das Angebot, ein Vertiefungsstudium anzuhängen. Dabei wählen sie zwischen verschiedenen Wahlmodulen aus. Auf diese Weise gelingt es, sich auf einen bestimmten Bereich der Hauswirtschaft zu konzentrieren. Mögliche Wahlmodule sind die Ernährungswissenschaft, die Ernährung und Gesundheit sowie die Dienstleistung und Versorgung. Das Vertiefungsstudium endet mit dem Master-Titel.

4. Tätigkeit

Hauswirtschafter werden sowohl in Privathaushalten als auch in der Bewirtschaftung öffentlicher Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime, Jugend- und Erziehungsheime, Krankenhäuser sowie Tagesstätten) eingesetzt. Daneben können Hauswirtschafter auch in landwirtschaftlichen Unternehmen arbeiten. Sehr häufig kümmern sie sich um die Zubereitung der Mahlzeiten. Jedoch gehört nicht nur die Zubereitung an sich zu ihren Aufgaben. Im Vorfeld bringen sie eigenen Ideen bei der Gestaltung des Speiseplans ein oder greifen Wünsche der Kunden bzw. Gäste auf. Danach gilt es, die benötigten Zutaten einzukaufen. Um die Kosten möglichst gering zu halten, vergleichen die Hauswirtschafter Preise und kalkulieren die notwendigen Mengen. Außerdem nutzten sie ihr Fachwissen um die gekauften Waren artgerecht zu lagern.

Jedoch beschränkt sich die Arbeit eines/einer Hauswirtschafters /-in nicht allein auf die Zubereitung von Speisen. So sind sie außerdem für die Reinigung und Pflege der Räumlichkeiten zuständig. Des Weiteren waschen und bügeln sie die innerhalb des Haushalts oder der Einrichtung anfallenden Wäsche. Je nach Arbeitsplatz übernehmen sie weitere Aufgaben, beispielsweise die Betreuung von Kindern. Gerade in diesen Beruf ist es sehr wichtig sich einfühlsam mit seinen Mitmenschen zu befassen.

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