*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Koch / Köchin

Datenbasis: 1.653 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.620 € 2.046 € 2.865 €
Baden-Württemberg 1.661 € 2.247 € 3.215 € Jobs Koch / Köchin
Bayern 1.711 € 2.166 € 2.899 € Jobs Koch / Köchin
Berlin 1.618 € 1.877 € 2.538 € Jobs Koch / Köchin
Brandenburg 1.523 € 1.761 € 2.450 € Jobs Koch / Köchin
Bremen 1.657 € 2.013 € 3.036 € Jobs Koch / Köchin
Hamburg 1.581 € 2.048 € 3.064 € Jobs Koch / Köchin
Hessen 1.682 € 2.092 € 3.173 € Jobs Koch / Köchin
Mecklenburg-Vorpommern 1.531 € 1.719 € 2.213 € Jobs Koch / Köchin
Niedersachsen 1.615 € 1.953 € 2.740 € Jobs Koch / Köchin
Nordrhein-Westfalen 1.689 € 2.148 € 2.977 € Jobs Koch / Köchin
Rheinland-Pfalz 1.605 € 2.025 € 3.097 € Jobs Koch / Köchin
Saarland 1.492 € 2.002 € 2.761 € Jobs Koch / Köchin
Sachsen 1.602 € 1.814 € 2.796 € Jobs Koch / Köchin
Sachsen-Anhalt 1.572 € 1.767 € 1.819 € Jobs Koch / Köchin
Schleswig-Holstein 1.580 € 2.059 € 2.592 € Jobs Koch / Köchin
Thüringen 1.503 € 1.766 € 2.695 € Jobs Koch / Köchin

Köche:

1. Gehalt

Wie viel verdient man als Koch?
Köche müssen zwar bekanntermaßen regelmäßig auch abends, am Wochenende und an Feiertagen arbeiten, wer jetzt denkt, dass durch die vielen Zuschläge ein hohes Gehalt zu erwarten sei, der liegt leider falsch. Zwar sind auch Überstunden keine Seltenheit, dennoch liegt der durchschnittliche Lohn bei 2.046 € brutto im Monat. Dieses Ergebnis beruht auf 1.653 Gehaltsdaten der letzten zwei Jahre.
Nur wer mit Leidenschaft kocht, wird auch ein guter Koch bzw. eine gute Köchin sein. Genauso ist es mit der Berufswahl – Köche ergreifen ihren Beruf überwiegend nicht wegen des Verdienstes.

Die Gehaltsspanne zeigt, dass die meisten Köche zwischen 1.620 und 2.865 € verdienen.

  • Der untere Gehaltsbereich: 25% der Köche verdienen weniger als 1.620 €
  • Der obere Gehaltsbereich: 25% der Köche verdienen mehr als 2.865 €

Mit welchem Gehalt steigt man als Koch ein?

Nach der Ausbildung können Köche im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt von 1.823 € rechnen. Im weiteren Berufsleben sehen die Gehälter so aus:

  • 25 Jahre = 1.875 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.980 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.057 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.122 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.254 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.196 Euro brutto

Entscheidend für den Verdienst als Koch ist neben der Region vor allem auch die Größe des Restaurants beziehungsweise des Betriebs.

Größe des Betriebs macht sich ab mehr als 1.000 Mitarbeitern bemerkbar

In Betrieben mit einer Mitarbeiterzahl von 1 – 500 liegt das durchschnittliche Monatseinkommen eines Koches bei rund 1.996 €. Ist das Unternehmen circa doppelt so groß (501 – 1.000 MA), liegt das Monatsgehalt nur etwas höher (2.235 €).
Arbeiten Köche dagegen in einem großen Betrieb bzw. einer Unternehmenskette mit mehr als 1.000 Beschäftigten, steigt das Durchschnittsgehalt auf 2.301 € an, das maximale Gehalt kann sogar 4.288 € erreichen.

Das Gehalt als Koch / Köchin nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.996 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.235 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.301 Euro brutto

Neue Bundesländern sind Schlusslichter in der Bezahlung

Auch der Arbeitsort spielt beim Lohn eine entscheidende Rolle. Die höchsten Gehälter beziehen Köche eindeutig im Süden Deutschlands: In Baden-Württemberg liegt das durchschnittliche Monatseinkommen bei 1.835 € brutto und in Bayern sind es 1.816 €. Über dem deutschlandweiten Durchschnitt liegen auch die Gehälter in Hamburg (2.048 €), Hessen (2.092 €) und Nordrhein-Westfalen (com.gehaltsvergleich.statistics.GVStatistikBundeslandDto@3c7ebad €).
Schlusslichter im regionalen Vergleich sind die neuen Bundesländer, mit dem geringsten Gehalt von 1.814 € in Sachsen.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Koch bzw. Köchin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

Wie viel Netto vom Bruttogehalt übrig bleibt, können Sie schnell und leicht in unserem Gehaltsrechner errechnen.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist Koch bzw. Köchin ein anerkannter Ausbildungsberuf. Bundesweit ist die Ausbildung auf drei Jahre reguliert. Sie findet in einem Gaststättenbetrieb in Form von gewerbsmäßiger Verpflegung statt. Ebenso besteht die Möglichkeit einer schulinternen Bildung an einer Berufsschule.

Der Schwerpunkt dieser Ausbildung liegt im Umgang mit Lebensmitteln und die Zubereitung von Gerichten. Zudem lernt der Auszubildende die grundlegenden Abläufe in einer Küche. Zusätzliche Dinge, wie:

  • Lagerbestand kontrollieren,
  • Verhaltensweise vor Kundschaft oder
  • Zubereitung und Verarbeitung besonderer Lebensmittel lernt der Auszubildende im Betrieb.

Das Lagern und Kontrollieren von vorhandenen Lebensmitteln ist Teil der Ausbildung. Trifft eine neue Lieferung ein, nimmt der Auszubildende die Waren entgegen. Er überprüft diese auf gewünschte Qualität beziehungsweise Quantität sowie auf Schäden.

Das Auftreten vor Gästen und Kundschaft prägt den Ruf des Betriebes. Freundliches und zuvorkommendes Benehmen ist absolute Pflicht. Der Auszubildende lernt, die Gäste angemessen zu empfangen und sie über die angebotenen Dienstleistungen sowie Produkte zu informieren.

Die Dekoration und Zubereitung von Schalen- oder Krustentieren beziehungsweise Fischen sind spezielle Bereiche, die zusätzliche Arbeit mit sich bringen.

Die Reichweite der Angebote in der Weiterbildung ist sehr groß. Von zusätzlichen Service-Inhalten und Menü-Führung bis hin zu vegetarischen Gerichten oder der Sauberkeit beziehungsweise Pflege von Lebensmitteln. Vielfältige Angebote lassen sich ebenso in der Zubereitung einzelner Gerichte finden. Ein Aufstieg zum Kochmeister ist nach der Ausbildung ebenfalls möglich.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Koch/Köchin.

3. Studium

Ein Studium für Köche eignet sich im Bereich der Lebensmittel-Technologie oder der Ernährungs-Wissenschaft. Inhalte dieser Bereiche sind Aspekte der menschlichen Ernährung oder der Produktion von Lebensmitteln und deren Grundlagen beziehungsweise deren Vorgänge. Die Ernährungs-Wissenschaft ist eine sehr komplexe und vielfältige Richtung, die zudem folgende Bereiche behandelt:

  • Biologie,
  • Chemie,
  • Medizin und
  • Wirtschaftswissenschaft.

Das Studium der Lebensmittel-Technologie weist bis auf Physik anstelle von Wirtschaftswissenschaft die gleichen Fachgebiete auf. Ebenso erweitert der Bereich der Lebensmittel-Technologie das Wissen in Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder Biotechnologie.

Hauptbestandteil im Studienfach Ernährungswissenschaft ist die Naturwissenschaft. Daher profitieren Interessierte von guten Schulnoten in den oben aufgeführten naturwissenschaftlichen Fächern. Im Grundstudium greifen die Dozenten auf naturwissenschaftliche Grundlagen zurück. Ein Leistungskurs in den oben genannten Fächern ist nicht notwendig, aber empfehlenswert. Viele Fachbücher sind in englischer Sprache verfasst. Daher zeigen sich gute Englischkenntnisse von Vorteil. Das erste Semester beinhaltet vorerst die oben aufgezählten Grundlagenfächer. Über die sechs Semester kommen dann spezifische Module hinzu. Dazu zählen Lebensmittelrecht, Ernährungs-Medizin, Ernährungs-Physiologie und Lebensmittel-Chemie.

Das Lebensmittel-Technologie Studium ähnelt dem der Ernährungs-Wissenschaft. Auch dort sind vorerst die grundlegenden naturwissenschaftlichen Fächer von Bedeutung. Anschließend kommen betriebswirtschaftliche und ökologische Inhalte hinzu. Viele Hochschulen bieten verschiedene Bereiche an, auf die sich die Studenten dann spezialisieren. Dazu zählen beispielsweise die Herstellung von Süßwaren oder die Technologie von Kosmetikartikeln oder Waschmitteln.

4. Tätigkeit

Der Beruf des Kochs bzw. der Köchin ist sehr vielseitig. Dabei stehen die Zubereitung von den unterschiedlichsten Gerichten wie Vorspeisen, Hauptspeisen oder Desserts im Vordergrund. Neben der professionellen Zubereitung der Speisen organisieren Köche die täglichen Arbeitsabläufe in der Küche, erstellen die Speisepläne oder kaufen und lagern die benötigten Zutaten für die Gerichte. Köche arbeiten in den Küchen von Restaurants, Kantinen oder Hotels, in Krankenhäusern oder Seniorenheimen, bei Catering Unternehmen, auf Kreuzfahrtschiffen oder in der Nahrungsmittelindustrie.

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