Jobangebote für Hauswirtschaftliche Betriebsleitung (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Hauswirtschaftliche Betriebsleitung

Datenbasis: 29 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.758 € 2.621 € 3.946 €
Baden-Württemberg 2.541 € 3.125 € 3.564 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Bayern 2.086 € 2.410 € 2.751 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Berlin 1.645 € 2.452 € 3.692 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Brandenburg 1.339 € 1.997 € 3.007 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Bremen 1.811 € 2.700 € 4.065 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Hamburg 1.894 € 2.824 € 4.252 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Hessen 2.035 € 3.034 € 4.568 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Mecklenburg-Vorpommern 1.382 € 2.060 € 3.101 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Niedersachsen 1.604 € 2.391 € 3.600 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Nordrhein-Westfalen 1.779 € 2.652 € 3.993 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Rheinland-Pfalz 1.729 € 2.578 € 3.881 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Saarland 1.847 € 2.754 € 4.146 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Sachsen 1.352 € 2.016 € 3.035 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Sachsen-Anhalt 1.325 € 1.976 € 2.975 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Schleswig-Holstein 1.572 € 2.344 € 3.529 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung
Thüringen 1.374 € 2.048 € 3.083 € Jobs Hauswirtschaftliche Betriebsleitung

Hauswirtschaftliche Betriebsleitung / Hauswirtschaftsleiter:

1. Gehalt

Als Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.621 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 29 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.758 € beginnen, Hauswirtschaftliche Betriebsleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.946 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.344 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.125 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.427 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.266 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.455 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.539 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.688 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.255 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.486 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.678 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.730 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Hauswirtschaftliche Betriebsleiter wirken in vielen Stätten. Sie verantworten den hauswirtschaftlichen Betrieb in Krankenhäusern, Kliniken, Heimen, Internaten, Personalrestaurants und anderen Einrichtungen. Zugang zu diesem Beruf erhalten Interessenten über eine landesrechtlich vorgegebene berufliche Weiterbildung. Die Fortbildung findet an Fachschulen, Berufskollegs oder Fachakademien statt. Wer sie in Vollzeit absolviert, benötigt etwa zwei bis drei Jahre für die Qualifikation. Nebenberuflich, in Teilzeit, müssen Interessenten vier Jahre Ausbildungszeit einplanen.

Um zu der beruflichen Weiterbildung zum/zur hauswirtschaftliche /-n Betriebsleiter /-in zugelassen zu werden, gelten für Bewerber einige Voraussetzungen. Gemäß der Rahmenvereinbarung von Fachschulen werden folgende Aspekte erwartet:

  • Eine abgeschlossene anerkannte Berufsausbildung in einem naheliegenden Ausbildungsberuf sowie eine mindestens zwölfmonatige Berufstätigkeit. Die erforderliche Praxis dürfen Interessenten während der Fachschulausbildung ableisten. Die Vorlage eines Abschlusszeugnisses einer Berufsschule ist gewünscht.
  • Alternativ bildet der Abschluss einer Berufsschule sowie eine aktive Berufstätigkeit von fünf Jahren eine mögliche Zugangsberechtigung.

Die Richtlinien einzelner Bundesländer weichen möglicherweise von den vorgenannten Regelungen ab. Aktuell gültige Informationen erhalten Bewerber bei den Fachschulverordnungen ihres jeweiligen Bundeslandes. Grundsätzlich gilt, dass Interessenten für den Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung sowie eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt nachweisen müssen.

Schulabgänger, die über einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife verfügen, beginnen für eine Karriere als hauswirtschaftliche /-r Betriebsleiter /-in zunächst eine Lehre im Bereich Hauswirtschaft. Verschiedene Hauswirtschafts- und Landwirtschaftsbetriebe bieten die dreijährige klassische Ausbildung an. Schüler bewerben sich bei

  • Pflege-, Betreuungs- und Wohneinrichtungen,
  • Krankenhäusern,
  • Ambulanten sozialen Dienstleistern,
  • Kur- und Rehabilitationskliniken,
  • Betrieben aus Gastronomie und Hotellerie

um einen Ausbildungsplatz. In der Ausbildung befassen sich angehende Hauswirtschafter mit sämtlichen hauswirtschaftlichen Versorgungsleistungen. Sie betreuen Personen jeden Alters. Die zu betreuenden Menschen haben unterschiedlichste Bedürfnisse und/oder Einschränkungen. Die Auszubildenden erlernen die fachgerechte Verpflegung dieser Personen. Sie erwerben Kenntnisse in hygienischer Haus- und Textilreinigung. Hauswirtschafter werden zu Experten für eine personenorientierte Begleitung im Alltag.

Hauswirtschaftliche Betriebsleiter entwickeln sich durch die Prüfung zum/zur Meister /-in in der Hauswirtschaft weiter. Auch ein Hochschulstudium trägt zu einer beruflichen Fortentwicklung bei.

3. Studium

Für eine Karriere im Bereich der hauswirtschaftlichen Betriebsleitung bietet sich die Aufnahme eines Hochschulstudiums an. Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, schreibt sich beispielsweise für das Studienfach Ernährungswissenschaften ein. Mit diesem Studium erarbeiten Interessenten einen Bachelortitel. Im Allgemeinen befasst sich das Studium der Ernährungswissenschaften mit sämtlichen Bereichen der menschlichen Ernährung. Darunter fallen die wirtschaftlichen, physiologischen und technischen Grundlagen für Ernährung. Das vielschichtige Forschungsgebiet ist mit zahlreichen weiteren Disziplinen eng verbunden. Das sind unter anderen die Rubriken Chemie, Biologie, Wirtschaftswissenschaften und Medizin.

Von Bedeutung für die Ernährungswissenschaften sind zudem die Felder Lebensmittelchemie, molekulare Genetik und Ernährungsmedizin. Nicht nur die Herstellung von Nahrungsmitteln ist für die Ernährungswissenschaft von Belang. Das Forschungsgebiet untersucht außerdem Krankheitsbilder, die durch falsche Ernährung ausgelöst werden. Ausschlaggebend ist die Beschäftigung mit der Fragestellung, wie eine richtige Ernährung die menschliche Leistungsfähigkeit optimieren kann. Am Anfang des Studiums beschäftigen sich Studierende der Ernährungswissenschaften mit den Grundlagenfächer

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Biologie und
  • Chemie,
  • Biochemie,
  • Genetik,
  • anorganische Chemie und
  • funktionelle Biologie.

Manche Hochschulen bieten die Möglichkeit, dass Studenten sich in Teilbereichen spezialisieren. Hierbei stehen Fächer wie

  • spezielle Lebensmittelchemie,
  • Lebensmittelrecht,
  • Ernährungsphysiologie und
  • Ernährungsmedizin

auf dem Lehrplan. Studierende der Ernährungswissenschaften, die sich mehr für den Bereich der Wirtschaft begeistern, wählen eine Vertiefung des Wissens im Fach Produktionstechnik. Laborübungen sind beim Studium der Ernährungswissenschaft unverzichtbar. Besonders für die Teilbereiche Mikrobiologie und Experimentalphysik ist eine praktische Anwendung von elementarer Bedeutung. Viele Hochschulen und Universitäten stellen eigene Labors bereit.

Einen Bachelorabschluss erreichen Studenten nach sieben Semestern. Als Absolventen der Ernährungswissenschaft finden sie Anstellungen in der Lebensmittel- oder Getränkeindustrie. Dort entwickeln sie neue Produkte und leiten Qualitätskontrollen. Auch Krankenhäuser und die pharmazeutische Industrie sind beliebte Arbeitgeber für Studienabsolventen. Die selbstständige Tätigkeit als Ernährungsberater /-in ist für viele Studenten denkbar. Sie helfen Menschen, die aus verschiedensten Gründen ihre Ernährung ändern müssen.

4. Tätigkeit

Hauswirtschaftliche Betriebsleiter arbeiten in haus- und landwirtschaftlichen Betrieben oder großen städtischen Familienhaushalten, in Heimen und Krankenhäusern sowie im Hotel- und Gastronomiebereich. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Organisation und Überwachung aller anfallenden hauswirtschaftlichen Arbeiten. Sie planen den Mitarbeitereinsatz, weisen Mitarbeiter in ihre Aufgaben ein und entscheiden über Investitionen. Dabei geht es oft um die Neuanschaffung von Haushaltszubehör und –geräten wie Waschmaschinen, Herde, Geschirr und Textilien. Hauswirtschaftliche Betriebsleiter berechnen den Lebensmittelbedarf. Mit Lieferanten wie Metzgereien, Bäckereien und Getränkehändlern verhandeln sie Preise. Sie überwachen den Bestell- und Liefervorgang und tragen Sorge für die korrekte Einlagerung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln nach der Lebensmittelhygieneverordnung.

Am Schreibtisch erstellen hauswirtschaftliche Betriebsleiter Speisepläne. Dabei beachten sie die individuellen Anforderungen ihrer Patienten und Gäste. Diabetiker und Allergiker benötigen besondere Aufmerksamkeit. In der Regel kalkulieren die Betriebsleiter das Budget und bereiten für die Buchhaltung die Kostenrechnung vor. Nicht nur einschlägige Institutionen bieten Jobs für hauswirtschaftliche Betriebsleiter. Sie arbeiten ebenso bei Catering-Unternehmen. Hier verantworten sie die Kundenberatung, nehmen Aufträge an und wirken beim Produktionsprozess bis hin zur Auslieferung der Speisen mit.

Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.