*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt IT-Trainer

Datenbasis: 182 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.435 € 3.608 € 6.030 €
Baden-Württemberg 2.518 € 3.822 € 6.863 € Jobs IT-Trainer
Bayern 2.738 € 3.653 € 6.205 € Jobs IT-Trainer
Berlin 2.117 € 3.532 € 6.428 € Jobs IT-Trainer
Brandenburg 1.855 € 2.748 € 4.593 € Jobs IT-Trainer
Bremen 2.340 € 3.467 € 5.794 € Jobs IT-Trainer
Hamburg 2.419 € 4.084 € 4.551 € Jobs IT-Trainer
Hessen 2.397 € 3.418 € 6.144 € Jobs IT-Trainer
Mecklenburg-Vorpommern 1.790 € 2.652 € 4.432 € Jobs IT-Trainer
Niedersachsen 2.222 € 3.292 € 5.502 € Jobs IT-Trainer
Nordrhein-Westfalen 2.636 € 3.974 € 6.568 € Jobs IT-Trainer
Rheinland-Pfalz 2.395 € 3.548 € 5.930 € Jobs IT-Trainer
Saarland 2.316 € 3.431 € 5.734 € Jobs IT-Trainer
Sachsen 1.859 € 2.754 € 4.603 € Jobs IT-Trainer
Sachsen-Anhalt 1.836 € 2.720 € 4.546 € Jobs IT-Trainer
Schleswig-Holstein 1.861 € 2.757 € 4.608 € Jobs IT-Trainer
Thüringen 1.903 € 2.820 € 4.713 € Jobs IT-Trainer

IT-Trainer / IT-Trainerin:

1. Gehalt

Als IT-Trainer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.608 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 182 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.435 € beginnen, IT-Trainer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.030 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.757 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.822 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als IT-Trainer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.129 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.395 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.552 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.906 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.231 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.678 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.165 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.906 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.280 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur IT Trainer/-in ist eine berufliche Weiterbildung. Diese wird von der IHK angeboten und zertifiziert. Damit unterliegt die Weiterbildung zum IT Trainer bundeseinheitlichen Regelungen. Die Dauer der Weiterbildung variiert von Kursanbieter zu Kursanbieter und kann zwischen wenigen Tagen bis hin zu einigen Wochen betragen. Interessierte sollten in den Schulfächern Informatik, Pädagogik, Deutsch und den Fremdsprachen fit sein. Das erleichtert das erfolgreiche Bestehen der angestrebten Weiterbildungsprüfung.

Wer sich zum IT Trainer ausbilden lassen will, braucht keine bestimmten schulischen Voraussetzungen. Wichtig sind einschlägige Berufserfahrungen, die nachzuweisen sind. Die Ausbildungsinhalte eines/einer IT Trainers /-in beziehen sich auf die

  • Analyse des Qualifizierungsbedarfs,
  • Planung und Umsetzung der Qualifizierung,
  • Realisierung und die Begleitung der Lernprozesse sowie
  • Nachbereitung der Qualifizierung.

Bei der Analyse des Qualifizierungsbedarfs lernen angehende IT Trainer, bei ihren Kunden die Defizite zu erkennen und das Ausbildungsniveau der Teilnehmer einzuschätzen. Sie können die erforderlichen Aufgaben und Arbeitsprozesse sowie Einsatzgebiete definieren. Außerdem lernen sie, die Verantwortlichkeiten festzulegen. Im Rahmen der Planung und Umsetzung der Qualifizierungsmaßnahmen üben sie das Konzeptionieren von Qualifizierungen, die Abschätzung der erforderlichen Aufwände sowie die Angebotserstellung. In diesem Zuge werden sie an die Präsentation von Grobkonzepten herangeführt sowie an die Planung von Qualitätssicherungsmaßnahmen.

In der 3. Stufe der Ausbildungsinhalte, der Realisierung und Begleitung von Lernprozessen, bereiten angehende IT Trainer die Teilnehmer auf Abschlussprüfungen vor. Sie organisieren Gruppenprozesse, initiieren unterstützen Lernprozesse von Teilnehmern. Abschließend wird Ihnen in der Ausbildung gezeigt,

  • wie einen Soll-Ist Vergleich durchgeführt wird,
  • wie ein Qualifizierungsprozess zu reflektieren ist,
  • wie Qualitätssicherungsmaßnahmen auszuwerten und
  • das vorhandene Verbesserungspotenzial identifiziert und beschrieben werden kann.

Nach der bestandenen Prüfung, die aus einer Dokumentation und einer selbstständigen Projektbearbeitung inklusive mündlichem Teil besteht, können die Absolventen als IT Trainer arbeiten. Bevorzugtes Tätigkeitsfeld ist die Erwachsenenbildung oder eine Anstellung in einem Trainingsdienstleistungsunternehmen. Um die beruflichen Kompetenzen weiter zu schärfen, ist eine Prüfung zum/zur IT-Entwickler /-in anzuraten.

3. Studium

IT Trainer haben eine gute Grundlage, um das Studienfach Informatik zu studieren. Es wird grundständig und weiterführend angeboten. Studenten der Informatik eignen sich Wissen aus den Bereichen Entwicklung, Nutzung und Evaluierung von Softwaresystemen an. Informatik kann als Kombinations-Bachelorstudiengang studiert werden. Fächerkombinationen sind in Abhängigkeit von der Hochschule zum Beispiel mit Anglistik und Amerikanistik, mit Chemie, Geographie, Mathematik, Physik oder Wirtschaftswissenschaften denkbar. Auch duale Studiengänge und Fernstudiengänge sind im Angebot. Das Studium der Informatik wird an manchen Hochschulen auch so bezeichnet:

  • Angewandte Informatik,
  • Europäisches Informatik-Studium,
  • Informatik plus Statistik,
  • Kognitive Informatik,
  • Naturwissenschaftliche Informatik.

Als Zugangsvoraussetzungen an Hochschulen benötigen Studenten die allgemeine Hochschulreife, für Fachhochschulen mindestens die Fachhochschulreife. Ein Studium dauert 6-8 Semester und schließt mit einer Bachelor Arbeit ab. Die Studieninhalte des Studienfachs Informatik gliedern sich in Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule auf. Die Pflichtmodule sind

➤ Datenstrukturen, Betriebssysteme, Datenbanken und Informationssystemen, Bio-Informatik, Programmierung, Mathematik, Multimedia, Statistik, technische Mechanik.

Zusätzlich dazu wählen Studenten z.B. aus diesen Fächern aus:

➤ Computergrafik, Bio-Geographie, Physik, Thermodynamik.

Interessierte, die einen Teil ihres Studiums im Ausland mit internationaler Ausrichtung absolvieren wollen, können den deutsch-französischen Studiengang Informatik in Saarbrücken belegen. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft arbeitet mit der Universität in Metz zusammen.

Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium stehen dem Absolventen verschiedene Möglichkeiten offen. Zum einen kann er in die freie Wirtschaft wechseln und in der IT-Anwendungsberatung, im Training oder der IT-Qualitätssicherung tätig werden. Einer freiberuflichen Arbeit als Lösungsentwickler oder Softwareentwickler steht ebenfalls nichts im Wege. Natürlich können Bachelors auch einen Masterstudiengang anschließen. Hier empfehlen sich die Studienfächer Informatik, Medieninformatik oder Softwaretechnik. Als Alternative zum Fach Informatik bieten sich für den Bereich der Hard- und Softwareentwicklung auch die Studiengänge medizinische Informatik, Softwaretechnik, technische Informatik, Umweltinformatik, Vermessungstechnik oder Computermathematik an. Allen Studienfächern ist gemeinsam, dass sie Methoden und Konzepte entwickeln, die mit Informatik zu tun haben. Außerdem entwickeln sie die Software sowie die passenden Datenbanken, um notwendige Informationen zu verarbeiten und zu verwalten.

4. Tätigkeit

IT Trainer entwickeln im Auftrag ihrer Kunden spezielle Qualifizierungsprogramme, die sich allesamt im IT-Bereich bewegen. IT Trainer wählen die Methoden aus, stellen die erforderlichen Medien zusammen und planen die Umsetzung des Konzeptes. Wenn Probleme auftreten, helfen Sie den Lernenden im Lernprozess und unterstützen sie dabei, ihre Kompetenzen nachhaltig zu erwerben und zu verwerten. Konkret analysieren und definieren Sie den Qualifizierungsbedarf der Teilnehmer, schlagen Inhalte für die Weiterbildungsprogramme vor, setzen diese um und entwickeln didaktische Konzepte zur Vermittlung der Lerninhalte.

Sie führen Weiterbildungsprogramme durch und strukturieren auch E-Learning-Angebote. Im Nachgang eines Kurses überprüfen Sie die Erfolge und nehmen gegebenenfalls Modifizierungen vor. Sie stehen Anwendern telefonisch zur Beratung zur Verfügung und kümmern sich um die Entwicklung von Nutzerhandbüchern oder Online-Hilfen. Nicht zuletzt behalten Sie den aktuellen Bildungsmarkt im Auge, um ihrer Bildungsprodukte gemäß der aktuellen Anforderungen anzupassen.

Das durchschnittliche Gehalt eines IT-Trainers bzw. einer IT-Trainerin liegt deutlich über dem, was normale IT Fachkräfte verdienen. Je nachdem ob ein IT-Trainer für ein Unternehmen arbeitet oder selbstständig oder freiberuflich tätig ist, schwankt auch der durchschnittlich gezahlte Lohn. Ein guter IT-Trainer, der Lehrgänge in großen Unternehmen hält und somit die dortigen Mitarbeiter für neue Programme und Systeme wappnet, kann schnell auf Gehälter wie ein Manager aus dem mittleren Management kommen. Aber auch die Einstiegsgehälter für IT-Trainer liegen in der Regel deutlich höher als bei normalen IT Fachkräften.

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