*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit

Datenbasis: 11 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.583 € 2.323 € 3.098 €
Baden-Württemberg 1.571 € 2.306 € 3.075 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Bayern 1.685 € 2.472 € 3.297 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Berlin 1.481 € 2.174 € 2.899 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Brandenburg 1.206 € 1.770 € 2.361 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Bremen 1.521 € 2.232 € 2.977 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Hamburg 1.583 € 2.323 € 3.098 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Hessen 1.605 € 2.356 € 3.142 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Mecklenburg-Vorpommern 1.164 € 1.708 € 2.278 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Niedersachsen 1.444 € 2.119 € 2.826 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Nordrhein-Westfalen 1.504 € 2.207 € 2.943 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Rheinland-Pfalz 1.557 € 2.285 € 3.047 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Saarland 1.505 € 2.209 € 2.946 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Sachsen 1.218 € 1.787 € 2.383 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Sachsen-Anhalt 1.193 € 1.751 € 2.335 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Schleswig-Holstein 1.390 € 2.040 € 2.721 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Thüringen 1.237 € 1.815 € 2.421 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Tourismus und Freizeit

Kaufmann für Tourismus und Freizeit / Kauffrau für Tourismus und Freizeit:

1. Gehalt

Als Kaufmann für Tourismus und Freizeit liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.323 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 11 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.583 € beginnen, Kaufleute - Tourismus und Freizeit in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.098 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.040 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.306 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Kaufmann für Tourismus und Freizeit in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.435 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.435 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.552 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.492 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.306 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.325 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.325 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.323 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

In der Regel findet die Ausbildung zum/zur Kaufmann /-frau für Tourismus und Freizeit in dualer Form statt. Das bedeutet, dass die Auszubildenden zum einen im ausbildenden Betrieb mitarbeiten und zum anderen eine Berufsschule besuchen. Allerdings besteht vereinzelt auch die Möglichkeit, den Beruf des/der Kaufmanns /-frau für Tourismus und Freizeit allein auf dem schulischen Wege zu erlernen.

Während der Ausbildung beschäftigen sich die Auszubildenden vorwiegend mit folgenden Fragen:

  • Welche Produkte zur Gestaltung von Tourismus und Freizeit werden vom Unternehmen angeboten?
  • Wie werden solche Angebote zusammengestellt?
  • Wie wird eine Veranstaltung/ein Event geplant und organisiert?
  • was ist im rechnungswesen zu beachten?
  • Wie können Informations- und Kommunikationssysteme zielgerichtet eingesetzt werden?
  • Auf welche Weise lassen sich Produkte am besten an Kunden verkaufen?
  • Wie funktionieren die im Betrieb verwendeten Buchungs- und Reservierungssysteme?
  • Wie können Kunden durch Werbung und Aktionen an das Unternehmen gebunden werden?
  • Was ist bei der Kalkulation von Kosten und Leistungen zu berücksichtigen?
  • Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung stehen zur Verfügung und wie können sie umgesetzt werden?
  • Mit welchen Mitteln kann die Zufriedenheit der Kunden gemessen und analysiert werden?

In der Berufsschule werden die angehenden Kaufleute außerdem in Fächern wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde ausgebildet. Dementsprechend ist es von Vorteil, wenn die Auszubildenden in dieser Hinsicht bereits einige Vorkenntnisse mitbringen. Da es sich in erster Linie um einen kaufmännischen Beruf handelt, sind mathematische Fertigkeiten ebenfalls unverzichtbar. Nur wer mit grundlegenden Rechenarten umgehen und ein gewisses Verständnis für Zahlen aufbringen kann, ist in der Lage, komplexe Kalkulationen und Bilanzen aufzustellen. Nicht zu vernachlässigen ist die Bedeutung der englischen Sprache in der Tourismusbranche. Wer im ständigen Kontakt mit ausländischen Gästen und Geschäftspartnern steht, sollte in jedem Fall die englische Sprache sehr gut beherrschen. Hilfreich ist es sogar, noch weitere Sprachen wie zum Beispiel Spanisch zu sprechen.

3. Studium

Eine Möglichkeit, sich auf akademischem Wege die nötigen Qualifikationen für eine Tätigkeit in der Tourismusbranche anzueignen, stellt der Studiengang Hotel- und Tourismusmanagement dar.
Das Fach beinhaltet im Grunde die Betriebswirtschaft sowie deren Teilbereiche Marketing und Management. Dabei wird allerdings bei einem Großteil der Studieninhalte ein direkter Bezug zum Hotel- bzw. Tourismusgeschäft hergestellt. Zu den Modulen, die von den Studenten zu belegen sind, gehören unter anderem:

➤ Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen der Mikro- und Makroökonomie, Betriebliches Rechnungswesen, Unternehmensführung, Unternehmenskommunikation, Marketing und Innovation, Internationales Hotelmanagement, Geschäftstourismus, Interdisziplinarität im Tourismusmanagement, Prozessmanagement und Organisationsentwicklung, Reise- und Fachrecht, Englisch, Strategisches Tourismusmarketing, Veranstaltungs- und Eventmanagement, Regionalentwicklung.

Das herkömmliche grundständige Studium dauert im Schnitt sechs bis acht Semester. Danach kann sich ein weiterführendes Studium im Fach Hotel- und Tourismusmanagement unmittelbar anschließen. Alternativ kann der Master aber auch in Dienstleistungs- und Servicemanagement oder in Event-Management abgelegt werden.

4. Tätigkeit

Kaufleute für Tourismus und Freizeit können eine Anstellung bei Tourismusinformationsverbänden, in Touristikbüros, bei Reiseveranstaltern oder bei Kureinrichtungen finden. Darüber hinaus ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten bei Kreuzfahrtunternehmen oder in Call- Centern.

Ihre Aufgaben liegen in der Entwicklung und dem Verkauf von touristischen Angeboten, der individuellen Beratung von Kunden und der Organisation sowie Planung von Touristikveranstaltungen. Vor allem in Orten mit vielen Attraktionen für Touristen sind die Fachleute tätig. Sie informieren die Gäste über mögliche Ausflugsziele und Aktivitäten vor Ort. Fragen zu Öffnungszeiten und Preisen wissen sie kompetent zu beantworten. All dies geschieht häufig in einer Fremdsprache. Doch Kaufleute für Tourismus und Freizeit informieren nicht nur, sondern sie nehmen genauso Buchungen und Reservierungen entgegen.

Außerdem kommen die Experten zum Einsatz, wenn es darum geht, neue Tourismus- und Freizeitangebote zusammenzustellen. Die Kaufleute bringen ihre fachspezifischen Ideen ein und nehmen Kontakt zu möglichen Geschäftspartnern auf. Zudem setzen sie ihr betriebswirtschaftliches Fachwissen ein, um gezielte Werbemaßnahmen zu ergreifen.