Jobangebote für Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen

Datenbasis: 144 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.623 € 2.338 € 5.081 €
Baden-Württemberg 1.875 € 2.669 € 2.947 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Bayern 1.727 € 2.488 € 5.407 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Berlin 1.356 € 1.953 € 4.244 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Brandenburg 1.236 € 1.781 € 3.871 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Bremen 1.349 € 1.943 € 4.223 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Hamburg 1.722 € 2.480 € 5.390 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Hessen 1.878 € 2.706 € 5.881 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Mecklenburg-Vorpommern 1.322 € 1.905 € 4.140 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Niedersachsen 1.817 € 2.397 € 3.454 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Nordrhein-Westfalen 1.510 € 2.221 € 3.365 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Rheinland-Pfalz 1.536 € 2.213 € 4.809 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Saarland 1.543 € 2.223 € 4.831 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Sachsen 1.248 € 1.798 € 3.907 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Sachsen-Anhalt 1.223 € 1.762 € 3.829 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Schleswig-Holstein 1.617 € 2.329 € 5.061 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen
Thüringen 1.268 € 1.827 € 3.970 € Jobs Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen

Kaufmann / Kauffrau im Gesundheitswesen:

1. Gehalt

Als Kaufmann im Gesundheitswesen liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.338 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 144 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.623 € beginnen, Kaufleute im Gesundheitswesen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.081 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.329 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.669 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Kaufmann im Gesundheitswesen in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.951 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.092 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.292 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.754 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.027 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.749 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.144 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.734 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.906 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Kaufmanns und der Kauffrau im Gesundheitswesen gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Die Auszubildenden absolvieren die Lehre in der Industrie oder dem Handel. Alternativ ist eine schulische Ausbildung möglich. Während der dreijährigen Ausbildungszeit erlernen die angehenden Kaufleute wichtige Grundkenntnisse des Gesundheitswesens. Praktische Einheiten runden das Ausbildungs-Programm ab.

Wer eine Lehre zum Kaufmann im Gesundheitswesen anstrebt, benötigt hierfür einen guten Abschluss der mittleren Reife. Darüber hinaus erfordert die besagte Ausbildung gute Vorkenntnisse mit Computern und Zahlen. Verantwortungs-Bewusstsein und Freude am Umgang mit Menschen gelten ebenfalls als Voraussetzungen für diesen Beruf. In der Regel erfolgt die Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen im dualen System. Folglich halten sich die Auszubildenden abwechselnd in der Berufsschule und ihrem Ausbildungsbetrieb auf. Dies bietet die Möglichkeit, das erworbene Wissen direkt anzuwenden und mithilfe neuer Erfahrungen zu erweitern. Der Umgang mit den Teamkollegen schult wichtige persönliche Kompetenzen.

Während der Theoriestunden erlernen die Auszubildenden wesentliche Grundlagen aus folgenden Bereichen:

  • Personal-Management,
  • Organisation und Controlling,
  • Patienten-Management,
  • Logistik,
  • Finanz- und Rechnungswesen,
  • Beschaffung,
  • Qualitäts-Management,
  • Buchhaltung.

Die Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen endet mit einer mündlichen und einer schriftlichen Abschlussprüfung. Sie deckt die wesentlichen Inhalte der Lehre ab.

Nach den erfolgreichen Prüfungen steht den Absolventen ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld zur Verfügung. Wer über das Abitur oder die Fachhochschulreife verfügt, absolviert im Anschluss an die Ausbildung ein Studium. Dieses bietet die Möglichkeit, sich auf einen Teilbereich des Gesundheitswesens zu spezialisieren. Darüber hinaus berechtigt ein abgeschlossenes Studium den Absolventen zur Übernahme einer Führungsposition.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen.

3. Studium

Nach der Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen empfiehlt es sich, ein Studium der Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. Dieses wiederholt wesentliche Inhalte der Ausbildung und vermittelt neue Grundkenntnisse der Wirtschaft. Sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen und Berufsakademien bieten den Bachelor-Studiengang an. Interessierte benötigen die Fachhochschulreife oder das Abitur für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Darüber hinaus gelten gute Kenntnisse in den Bereichen Mathematik und Informatik als Voraussetzung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich ist willkommen.

Je nach Art und Ort der Hochschule unterscheiden sich der Aufbau und die Inhalte des Studiums. An einigen Hochschulen besteht die Möglichkeit, zu Beginn des Studiums eine Spezialisierung auszuwählen. Im Gegensatz hierzu bieten andere Hochschulen allgemeine Studiengänge an, die sich nach einigen Semestern durch Wahlfächer unterscheiden. Dies ermöglicht es den Studierenden, einen Bereich ihres Interesses zu vertiefen und sich auf diesen zu spezialisieren. In allen Fällen umfasst das Studium der Betriebswirtschaftslehre folgende Lehrinhalte:

  • Management,
  • Mathematik,
  • Informatik,
  • Soziologie,
  • Rechtswissenschaft,
  • Marketing,
  • Personalwesen,
  • Produktion.

In der Regel sieht das Studium einige Praktika vor. Diese ermöglichen es den Studierenden, erste Einblicke in ihr zukünftiges Berufsfeld zu erhalten und ihr erworbenes Wissen anzuwenden.

Bei der Bewerbung für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre gilt es, die unterschiedlichen Ausbildungsorte zu berücksichtigen. Während der Studiengang an einer Berufsakademie einen hohen Praxisbezug aufweist, ist das Studium an einer Universität stark wissenschaftlich orientiert. Im Gegensatz hierzu kombinieren viele Fachhochschulen beide Richtungen miteinander.

4. Tätigkeit

Der Kaufmann oder die Kauffrau im Gesundheitswesen findet sein Arbeitsumfeld in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie Arztpraxen, aber auch bei Krankenkassen und Verbänden können sie beschäftigt sein. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Planung und Organisation von Leistungs- und Geschäftsprozessen. Dabei steht die Ausarbeitung von Dienstleistungsangeboten an erster Stelle. Darüber hinaus übt der Kaufmann oder die Kauffrau im Gesundheitswesen Tätigkeiten aus den Bereichen Marketing und Qualitätsmanagement aus. Ihr Arbeitsort kann innerhalb eines Unternehmens unterschiedlich sein. Neben Aufgaben im Büro können sie auch in Lagerräumen, in der Registratur und in Archiven eingesetzt werden. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.