*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin

Datenbasis: 92 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.540 € 1.946 € 2.642 €
Baden-Württemberg 1.772 € 2.036 € 2.322 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Bayern 1.758 € 1.951 € 2.116 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Berlin 1.735 € 1.999 € 4.313 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Brandenburg 1.173 € 1.482 € 2.012 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Bremen 1.480 € 1.870 € 2.539 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Hamburg 1.803 € 1.927 € 2.404 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Hessen 1.782 € 2.252 € 3.057 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Mecklenburg-Vorpommern 1.132 € 1.431 € 1.943 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Niedersachsen 1.463 € 1.728 € 1.914 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Nordrhein-Westfalen 1.605 € 2.187 € 2.912 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Rheinland-Pfalz 1.670 € 1.934 € 2.715 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Saarland 1.464 € 1.850 € 2.512 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Sachsen 1.067 € 1.348 € 1.830 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Sachsen-Anhalt 1.161 € 1.467 € 1.992 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Schleswig-Holstein 1.546 € 1.953 € 2.652 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin
Thüringen 1.142 € 1.443 € 1.959 € Jobs Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin

Krankenpflegehelfer / Krankenpflegehelferin | Schwesternhelfer / Schwesternhelferin:

1. Gehalt

Als Krankenpflegehelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.946 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 92 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.540 € beginnen, Krankenpflegehelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.642 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.953 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.036 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Krankenpflegehelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.078 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.122 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.948 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.839 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.048 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.963 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.885 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.953 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.303 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer /-in ist staatlich anerkannt und dauert ein bis zwei Jahre. Sie findet im Vollzeitunterricht an Berufsfachschulen statt. Mittels Praktika in Kliniken, Krankenhäusern und bei ambulanten Pflegestellen können die Auszubildenden das Erlernte in der Praxis umsetzen. Dadurch erhalten sie Einblicke in die Arbeitsabläufe der unterschiedlichen Einrichtungen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ist eine nachgewiesene Praxiserfahrung von 1.000 Stunden. Um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, reicht der Hauptschulabschluss. Die Interessenten sollten gute Kenntnisse in Chemie und Biologie besitzen.

Auf folgende Lernbereiche legen die Berufsfachschulen einen Schwerpunkt:

  • Bewältigung von Arbeitssituationen,
  • Mithilfe bei Pflegesituationen,
  • In Notfällen richtig handeln,
  • Organisation des eigenen Arbeitspensums,
  • Förderung und Erhaltung der Gesundheit,
  • Berufliche Kommunikation mit Kollegen,
  • Umgang mit Pflegebedürftigen und Patienten.

Nach der Ausbildung können sich die Krankenpflegehelfer auf die Behinderten- oder Altenpflege spezialisieren, wenn sie in den entsprechenden Einrichtungen eine Anstellung finden.

Zur beruflichen Weiterentwicklung eignet sich der Beruf des/der Krankenpflegers /-in. Diese Ausbildung kann bei Vorkenntnissen im Pflegebereich um zwei Drittel der Zeit verkürzt werden, ansonsten dauert sie in Vollzeit drei Jahre. Die Auszubildenden lernen in der Pflegefachschule und in der Einrichtung, bei der sie angestellt sind. Das heißt, in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen. Angehende Krankenpfleger erhalten eine vertiefende Ausbildung im Bereich Gesundheitswesen und erlernen Grundlagen der Medizin.

3. Studium

Für Krankenpflegehelfer, welche die Ausbildung abgeschlossen und die Abschlussprüfung mit guten Noten bestanden haben, besteht die Möglichkeit, ein Studium in Bereich Pflegemanagement aufzunehmen. Dies ist ohne Hochschulreife möglich, wenn eine entsprechende berufliche Eignung vorliegt, was im obengenannten Fall durch die abgeschlossene Ausbildung der Fall ist. Das Studium dauert in der Regel 6-8 Semester. Empfehlenswert und manchmal verpflichtend sind Praktika in Einrichtungen des Gesundheitswesens, wo die Studierenden ihre Kenntnisse praktisch vertiefen können. Manchmal setzt die Hochschule dazu ein komplettes Praxissemester an.

Studenten erlernen im Studium des Pflegemanagements kaufmännische und verwaltende Aufgaben in Einrichtungen der Gesundheitspflege zu entwickeln, durchzuführen und zu übernehmen. Sie beschäftigen sich mit der Aufstellung von Pflegeplänen, überwachen den gesundheitlichen Fortschritt der Patienten und regeln sämtliche Verwaltungsarbeiten auf einer Station. Das Studium bereitet sie auf die spätere leitende Tätigkeit vor.

Neben dem Vollzeitstudium besteht die Möglichkeit zu einem dualen Studium. Das bedeutet, dass die interessierte Person eine Ausbildung zum/zur Krankenpfleger /-in macht und gleichzeitig Lehrveranstaltungen im Bereich Pflegemanagement an einer Hochschule besucht. Dazu ist eine gute Eigenorganisation nötig, da der Unterricht tagsüber in der Pflegefachschule und im Krankenhaus stattfindet und die Vorlesungen abends abgehalten werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Dualen Studiums erhält man sowohl den Ausbildungsnachweis als Krankenpfleger /-in als auch einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Damit steht es den Absolventen frei, ob sie praktisch in der Pflege arbeiten und direkt mit den Patienten zu tun haben oder ob sie eine kaufmännische und verwaltende Laufbahn anstreben.

4. Tätigkeit

Krankenpflegehelfer unterstützen examinierte Krankenpfleger bei der Pflege von Patienten und Heimbewohnern. Sie versorgen pflegebedürftige Menschen bei der Körperpflege, kleiden diese an und helfen ihnen, sich niederzulegen oder aufzustehen. Sie verteilen die Mahlzeiten an die Patienten und sorgen für eine reibungslose Nahrungsaufnahme, sollte ein Bedürftiger nicht mehr dazu in der Lage sein. Krankenpflegehelfer begleiten auch Pflegebedürftige zu Behandlungen und messen die Temperatur und den Puls. Außerdem kontrollieren sie Blutdruck und Atmung. Sie sind für das Aufräumen der Krankenzimmer zuständig und wechseln die Betten der Patienten. Weiterhin ist es ihre Aufgabe, Instrumente für die Behandlung fachgerecht zu reinigen und diese entsprechend zu lagern.

Sie besitzen nicht die Fähigkeit selbstständig Krankheiten zu diagnostizieren oder Blut abzunehmen. Diese Tätigkeiten sind ausgebildeten Krankenpflegern vorbehalten. Krankenpflegehelfer übernehmen aber allgemeinpflegerischen sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Sie assistieren ausgebildeten Pflegekräften. Wichtig bei dem Beruf ist es, freundlich zu bleiben, kontaktfreudig zu sein und gut mit Menschen umgehen zu können. Schicht- sowie Nachtdienst sind in dieser Tätigkeit normal.

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