*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Tapezierer

Datenbasis: 1.080 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.769 € 2.380 € 3.333 €
Baden-Württemberg 1.913 € 2.578 € 3.667 € Jobs Tapezierer
Bayern 1.876 € 2.479 € 3.444 € Jobs Tapezierer
Berlin 1.655 € 2.201 € 3.087 € Jobs Tapezierer
Brandenburg 1.581 € 2.019 € 2.370 € Jobs Tapezierer
Bremen 1.623 € 2.720 € 5.021 € Jobs Tapezierer
Hamburg 1.736 € 2.350 € 4.347 € Jobs Tapezierer
Hessen 1.855 € 2.342 € 3.251 € Jobs Tapezierer
Mecklenburg-Vorpommern 1.534 € 1.932 € 3.030 € Jobs Tapezierer
Niedersachsen 1.785 € 2.453 € 3.411 € Jobs Tapezierer
Nordrhein-Westfalen 1.863 € 2.428 € 3.194 € Jobs Tapezierer
Rheinland-Pfalz 1.701 € 2.200 € 4.134 € Jobs Tapezierer
Saarland 2.212 € 2.392 € 2.540 € Jobs Tapezierer
Sachsen 1.597 € 1.896 € 2.847 € Jobs Tapezierer
Sachsen-Anhalt 1.460 € 1.867 € 3.108 € Jobs Tapezierer
Schleswig-Holstein 1.725 € 2.508 € 3.629 € Jobs Tapezierer
Thüringen 1.777 € 2.124 € 3.779 € Jobs Tapezierer

Tapezierer:

1. Gehalt

Als Tapezierer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.380 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.080 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.769 € beginnen, Tapezierer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.333 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.508 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.578 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Tapezierer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.238 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.339 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.390 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.492 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.488 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.515 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.352 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.661 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.825 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Beim Maler und Tapezierer handelt es sich um keine geschützte Berufs-Kombination. Die Tätigkeit im vorgestellten Berufsfeld erfordert entweder eine Ausbildung aus dem Maler- und Lackier-Gewerbe oder aus dem Raumausstatter-Handwerk. Diesbezüglich bietet sich beispielsweise die Lehre zum Maler und Lackierer an. In Deutschland existieren drei unterschiedliche Fachrichtungen der genannten Ausbildung. Dazu gehören die "Gestaltung und Instandhaltung", die "Kirchenmalerei und die Denkmalpflege" sowie der "Bauten- und Korrosions-Schutz". Der erstgenannte Schwerpunkt trägt inoffiziell den Beinamen "Maler und Tapezierer".

Trotz der unterschiedlichen Fachrichtungen beginnt die Ausbildung für alle angehenden Maler und Lackierer gleich. In den ersten beiden Jahren der Lehre stehen identische Inhalte auf dem Lehrplan:

  • Einsatz von Informations- und Kommunikations-Technologie,
  • Annahme, Planung, Vorbereitung und Organisation von Aufträgen,
  • Teamarbeit,
  • Gestaltung der Arbeitsplätze,
  • Instandhaltung der zum Beruf gehörenden Maschinen und Werkzeuge,
  • Prüfung und Bewertung von Untergründen,
  • Bearbeitung von Oberflächen,
  • Qualitäts-Sicherung,
  • rechtliche Grundlagen,
  • Montage-, Putz- und Dämm-Arbeiten,
  • spezielle Beschichtungen.

Die fachliche Differenzierung folgt erst im dritten und letzten Ausbildungsjahr.

Unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und dem Erhalt des Gesellenbriefs besitzen ausgebildete Maler und Lackierer das Recht, sich für die Meister-Prüfung anzumelden. Allerdings raten Experten, im Vorfeld der Prüfung vorbereitende Lehrgänge zu untersuchen. In der Regel fehlen den Gesellen jedoch die notwendigen finanziellen Mittel, um die Vorbereitungs-Kurse zu bezahlen. Eine Lösung stellt der Antrag auf Meister-BAFÖG dar. Die Prüfung zum Meister umfasst Fragen aus den Themengebieten "Fachpraxis", "Fachtheorie", "Betriebswirtschaft" sowie "Berufspädagogik".

Eine Alternative zum Meister stellt der staatlich geprüfte Techniker in der Fachrichtung der Farb- und Lackiertechnik dar. Die durch das Landesrecht geregelte Weiterbildung findet an Fachschulen statt. In Vollzeit nimmt die Fortbildung zwei Jahre in Anspruch. Bei Teilzeit-Modellen erhöht sich die Dauer der Lehrgänge auf bis zu vier Jahre.

3. Studium

Der Einstieg in den Beruf des Malers und Tapezierers erfolgt über die erwähnte Ausbildung. Anschließend besteht die Option, an diversen Weiterbildungen teilzunehmen. Hiermit erweitern die Maler und Tapezierer ihre fachlichen Qualifikationen und eignen sich für besser bezahlte Positionen. Darüber hinaus steht ausgebildeten Malern mit Hochschul-Zugangsberechtigung die Chance offen, sich an einer Universität oder Fachhochschule einzuschreiben. Das Studium gilt als weiterer Weg der Weiterbildung für ambitionierte Maler und Tapezierer.

Es liegt nahe, einen inhaltlich zum Maler- und Tapezierer-Beruf verwandten Studiengang zu wählen. Aus diesem Grund bietet sich beispielsweise das an mehreren Universitäten und Fachhochschulen angebotene Studium der Innenarchitektur an, das sich mit der Gestaltung von Räumen widmet. Einige Hochschulen setzen von ihren Bewerbern ein mehrwöchiges Vorpraktikum voraus. Außerdem führen die Verantwortlichen gerne Eignungsfeststellungs-Prüfungen durch. Hierbei untersuchen sie, ob die Interessenten das geforderte technische Verständnis für räumliche Zusammenhänge besitzen.

In den ersten Semestern befassen sich die zugelassenen Studierenden mit den grundlegenden Erkenntnissen der Baukunst. Daneben stehen ingenieur-wissenschaftliche Themen aus dem Bauwesen auf dem Lehrplan. Später folgen Vorlesungen zur Konstruktion von Bauwerken und zur Tragwerks-Lehre. Ferner widmen sich die Studierenden intensiv dem Entwerfen von Ideen für die Innenarchitektur. Außerdem behandeln diverse Module die folgenden Punkte:

  • Einsatz von CAD-Tools,
  • Farbenlehre,
  • Zeichnen,
  • Kunst- und Architektur-Geschichte.
4. Tätigkeit

Der Maler und Tapezierer oder die Malerin und Tapeziererin finden ihr Arbeitsumfeld in Betrieben und Unternehmen, welche sich mit der Gestaltung von Innenräumen beschäftigen. Sie führen Kundenwünsche entsprechend nach Art und Umfang aus. Die Beherrschung von verschiedenen Arbeitstechniken mit unterschiedlichen Materialien ist Grundvoraussetzung für die Ausübung dieses Berufes. Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Realisierung eines Auftrages. dabei sind sie für die Decken- und Wandbekleidung sowie gegebenenfalls dessen Anstrich zuständig. Ihr Arbeitsort ist direkt beim Kunden zu finden. Das Gehalt kann dadurch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn und Durchschnittsgehalt passen sich den Anforderungen an.

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