Jobangebote für Nautischer Schiffsoffizier (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Nautischer Schiffsoffizier

Datenbasis: 76 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.338 € 5.102 € 9.540 €
Baden-Württemberg 2.573 € 5.614 € 10.497 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Bayern 2.488 € 5.430 € 10.153 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Berlin 2.188 € 4.774 € 8.927 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Brandenburg 1.781 € 3.886 € 7.266 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Bremen 2.338 € 5.103 € 9.542 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Hamburg 3.784 € 4.794 € 7.128 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Hessen 2.706 € 5.905 € 11.041 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Mecklenburg-Vorpommern 1.719 € 3.751 € 7.014 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Niedersachsen 2.170 € 6.337 € 8.146 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Nordrhein-Westfalen 2.365 € 5.162 € 9.652 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Rheinland-Pfalz 2.300 € 5.018 € 9.383 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Saarland 2.223 € 4.852 € 9.073 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Sachsen 1.531 € 3.342 € 6.249 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Sachsen-Anhalt 1.762 € 3.846 € 7.191 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Schleswig-Holstein 2.053 € 4.480 € 8.377 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier
Thüringen 1.827 € 3.987 € 7.455 € Jobs Nautischer Schiffsoffizier

Nautische Schiffsoffiziere:

1. Gehalt

Als Nautischer Schiffsoffizier liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.102 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 76 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.338 € beginnen, Nautische Schiffsoffiziere in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 9.540 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.480 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.614 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Nautischer Schiffsoffizier in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.401 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.433 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.717 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.717 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.471 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.426 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.553 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.576 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.640 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um als nautische /-r Schiffsoffizier /-in tätig werden zu können, ist in der Regel eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung erforderlich. Je nach Größe und Vielfalt des späteren Einsatzfeldes wird zwischen der großen und der kleinen Hochseefischerei unterschieden. Speziellen Fachschulen für Seefahrt bieten Kurse an, die alle für eine Tätigkeit als nautische /-r Schiffsoffizier /-in notwendigen Qualifikationen vermitteln. Der Unterricht findet in Vollzeit statt und erstreckt sich insgesamt über einen Zeitraum von fünf bis acht Jahren.

Als Zugangsvoraussetzung für Weiterbildungsmaßnahmen dieser Art gilt eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker /-in, Fischwirt /-in oder schiffsbetriebstechnischen Assistenten /-in. Zudem wird eine Seefahrtzeit von mindestens zwölf Monaten empfohlen. Bei Vorlage anderer Qualifikationen sind Sonderregelungen möglich. Das Lernprogramm der angehenden Schiffsoffiziere beinhaltet unter anderem die folgenden Aspekte:

  • Terrestrische, astronomische und technische Navigation,
  • Schiffskonstruktion und -steuerung, Stabilität, Fang- und Ladungstechnik, Sicherheitstechnik,
  • Meteorologie und Ozeanografie das Aufbauen und Ablesen meteorologischer Instrumente, Wetterlagen und -entwicklung, meteorologische Navigation,
  • Schifffahrtsrecht (öffentliches und privates Schifffahrtsrecht, Seearbeitsrecht),
  • Schiffbetriebstechnik (Kraft- und Arbeitsmaschinen, Schiffsautomation, Propeller und Ruderanlagen, Apparate und Behälter),
  • Biologie der Seefische und die Pflege des Fanges (Nutzfischarten, hygienische Bestimmungen),
  • Nachrichtenwesen (internationales Signalbuch, Funkmorsezeichen, Lichtmorsen),
  • Medizinische Erstversorgung von Verletzungen und Erkrankungen (Diagnose, funkärztliche Betreuung, Schiffsmedizin),
  • Personalführung,
  • Englische Fachsprache, Standardvokabular der Schifffahrt, Berichte,
  • Betriebswirtschaft, nationale und internationale Fischereipolitik, Kosten für Vermarktung und Transport, Reedereibetriebe.

Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht werden zu können, sollten Bewerber einige Grundkenntnisse mitbringen. Wichtig ist zum einen Wissen im Fach Physik. Dieses wird vor allem bei den terrestrischen und astronomischen Navigationsverfahren benötigt. Ebenso bedeutend ist ein gewisses Maß an biologischer Vorbildung. Allgemeine Kenntnisse aus der Biologie gilt es dann auf den maritimen Lebensraum und dessen Bewohner zu übertragen. In der Seefahrt werden sowohl territoriale sondern auch zahlreiche sprachliche Grenzen überschritten. Aus diesem Grund müssen die angehenden Offiziere über gute Englischkenntnisse verfügen.

3. Studium

Besteht ein ausgeprägtes Interesse an Dingen, die die Schifffahrt betreffen und liegt außerdem eine Hochschulzugangsberechtigung vor, kann ein Studium im Fach Nautik eine sinnvolle Option sein. Der Studiengang vereint wissenschaftliche Inhalte mit praktischen Aspekten. Dabei nehmen neben der Ingenieurwissenschaft auch Bereiche wie Logistik, Betriebswirtschaft, Navigation und Schiffsbetrieb eine zentrale Rolle ein.
An manchen Universitäten bzw. Fachhochschulen ist über die allgemeine Hochschulzulassung hinaus ein Auswahlverfahren zu durchlaufen oder sogar ein Vorpraktikum zu absolvieren.

Wer sich für ein Studium der Nautik entscheidet, sollte sich einiger inhaltlicher Anforderungen bewusst sein. Als Grundlage gilt wie so oft die Mathematik. Besonders zu betonen sind hier vor allem die Themengebiete der Linearen Algebra wie die Vektorenrechnung oder lineare Gleichungssysteme. Ebenso wichtig ist Grundwissen in Physik. Nur so ist ein Zugang zu Gebieten wie der Mechanik, der Hydrodynamik oder der Wellenlehre möglich. Jedoch beinhaltet das Studium auch Aspekte der Betriebswirtschaft. Entsprechendes Wissen aus den Bereichen Wirtschaft und Recht ist daher von Vorteil. Nicht zuletzt sollten die Studenten in der Lage sein, englische Texte sowohl zu verstehen als auch zu verfassen und in englischer Sprache mündlich zu kommunizieren.

Im Schnitt dauert das grundständige Studium acht Semester. Während dieser Zeit haben die Studenten folgenden Pflichtmodule zu belegen:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Mathematik,
  • Physik,
  • Elektrotechnik/Elektronik,
  • Technische Mechanik,
  • Navigation und Schiffsführung,
  • Maritime Verkehrstechnik,
  • Maritime Ladungstechnik,
  • Maritime Kommunikation,
  • Verkehrswirtschaft,
  • Schiffsmaschinenbetrieb/Systemüberwachung,
  • Manövrieren/Schiffstheorie,
  • Mess- und Regelungstechnik,
  • Seehandelsrecht.

Über diese theoretischen Inhalte hinaus veranstalten die Hochschulen häufig Praxismodule auf See. Neben der Nautik bestehen noch einige weitere Studiengänge, die auf eine Tätigkeit in der Schifffahrt vorbereiten. Dazu zählt zunächst das Fach Schiffs- und Reedereimanagement bzw. Hafenwirtschaft. Soll hingegen der Schwerpunkt nicht auf den betriebswirtschaftlichen sondern eher auf den technischen Aspekten liegen, bieten sich Schiffsbetriebstechnik und Schiffbau/Meerestechnik an. Deutlich allgemeiner ausgerichtet ist hingegen der Studiengang Verkehrsingenieurwesen.

4. Tätigkeit

Ein Tätigkeitsfeld, in dem Schiffsoffiziere vielfach eingesetzt werden, ist der Brückenwachdienst bzw. die Seewache, wie dieser Dienst auch genannt wird. Dabei überwachen sie sowohl Kompass als auch Navigationscomputer und überprüfen den Kurs des Schiffes. Beim Lenken und Manövrieren stehen die Fachleute dem/r Kapitän /-in zur Seite. Ist der/die Kapitän /-in gerade nicht anwesend, übernehmen sie stellvertretend die Navigation und Steuerung des Schiffes. Sie sind dann nicht nur für die Sicherheit des Schiffes, sondern ebenso für das Wohl der Passagiere und der gesamten Besatzung verantwortlich.

Des Weiteren kümmern sich nautische Offiziere häufig um das Transportieren, Stauen und Löschen der Ladegüter. So gilt es zum Beispiel Ladezeiten zu koordinieren und die zur Verfügung stehenden Laderäume sinnvoll aufzuteilen. Beim Verstauen der Waren müssen die Experten sowohl deren Stabilität und Belastbarkeit als auch die Gleichlastigkeit des Schiffes berücksichtigen. Besondere Achtsamkeit ist geboten, wenn es sich um leicht verderbliche oder gefährliche Güter handelt. Außerdem betreuen die Offiziere die technischen Anlagen an Bord und halten diese gewissenhaft instand.

Nautische Schiffsoffiziere für Schiffe aller Größen weltweit findet ein Arbeitsumfeld bei Reedereien, Hafenämtern oder Seefahrtsbehörden. In Behörden tätig, sind sie meist mit Aufgaben der Verwaltung betraut. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.