*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Pathologe / Pathologin

Datenbasis: 1.627 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 3.537 € 5.499 € 8.593 €
Baden-Württemberg 3.385 € 5.585 € 8.213 € Jobs Pathologe / Pathologin
Bayern 4.171 € 5.697 € 9.226 € Jobs Pathologe / Pathologin
Berlin 3.458 € 5.220 € 7.623 € Jobs Pathologe / Pathologin
Brandenburg 4.159 € 5.530 € 7.421 € Jobs Pathologe / Pathologin
Bremen 4.296 € 6.014 € 7.142 € Jobs Pathologe / Pathologin
Hamburg 3.545 € 5.683 € 9.809 € Jobs Pathologe / Pathologin
Hessen 3.679 € 5.728 € 8.750 € Jobs Pathologe / Pathologin
Mecklenburg-Vorpommern 3.365 € 5.081 € 6.061 € Jobs Pathologe / Pathologin
Niedersachsen 3.601 € 5.572 € 8.593 € Jobs Pathologe / Pathologin
Nordrhein-Westfalen 3.761 € 5.805 € 9.022 € Jobs Pathologe / Pathologin
Rheinland-Pfalz 4.173 € 5.727 € 11.265 € Jobs Pathologe / Pathologin
Saarland 5.133 € 6.031 € 9.817 € Jobs Pathologe / Pathologin
Sachsen 2.604 € 4.468 € 6.446 € Jobs Pathologe / Pathologin
Sachsen-Anhalt 3.264 € 5.303 € 12.151 € Jobs Pathologe / Pathologin
Schleswig-Holstein 3.219 € 5.174 € 8.485 € Jobs Pathologe / Pathologin
Thüringen 3.029 € 5.433 € 7.986 € Jobs Pathologe / Pathologin

Pathologe / Pathologin:

1. Gehalt

Als Pathologe liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.499 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.627 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.537 € beginnen, Pathologen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 8.593 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 5.174 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.585 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Pathologe in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.394 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.296 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.096 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.474 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.843 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.014 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.218 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.874 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.768 Euro brutto
4. Tätigkeit
Der Tätigkeitsbereich eines Pathologen oder einer Pathologin umfasst weit mehr als den rechtsmedizinischen Bereich. Pathologen sind für die Untersuchung von entnommenem Gewebe zuständig und stehen damit im Hintergrund der Diagnostik. Mit ihren Auswertungen erstellen behandelnde Ärzte oder Pharmaunternehmen Therapiemöglichkeiten zusammen. In dem überwiegenden Teil der Fälle sind die entnommenen Gewebestücke Teil von lebenden Körpern. Beispielsweise untersuchen Pathologen krankhaft verändertes Gewebe und stellen so einen wichtigen Teil der Krebsforschung und -therapie dar. Bei einer OP entnehmen Ärzte dem Patienten erst ein Stück des Gewebes, um durch den Pathologen testen zu lassen, ob es sich dabei um bösartige Wucherungen handelt, die sie dann operativ entfernen müssen.

Tätigkeitsfeld:

Bei der Beurteilung von Gewebeentnahmen bedient sich der Pathologe oder die Pathologin makroskopischer und mikroskopischer Methoden. In der Makroskopie ist das Auge das Hauptinstrument. Pathologen sind darauf geschult, mit dem bloßen Auge schon viel erkennen und über die Art der Veränderung eines Gewebes aussagen zu können. Über die lichtgestützte Mikroskopie gibt es auch noch die elektronenmikroskopische Untersuchung einer Biopsieprobe. Immunhistochemisch behandelt der Pathologe beziehungsweise die Pathologin die Gewebeprobe, um ganz gezielt einzelne Moleküle nachweisen zu können. Pathologen arbeiten in der medizinischen Forschung, in pathologischen Abteilungen von Krankenhäusern oder in kriminologischen Instituten, beispielsweise als Rechtsmediziner.

Ausbildung:

Für den Beruf des Pathologen benötigt der geeignete Anwärter eine Hochschulzugangsberechtigung, ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie eine Facharztausbildung zum Pathologen beziehungsweise zur Pathologin. Das Medizinstudium dauert etwa 5 bis 6 Jahre. Daran schließt sich eine zweijährige praktische Ausbildung im Krankenhaus an. Ist diese mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen, ist der Pathologe vorläufig nur Arzt. Die Facharztausbildung zum Pathologen erfolgt in pathologischen Abteilungen in Krankenhäusern oder an pathologischen Instituten. Schon während des Studiums erhalten Medizinstudierende fundamentale Einblicke in den Bereich der Pathologie. In einem Studienpraktikum, der sogenannten Famulatur testen Medizinstudierende, ob dieser Bereich ein geeignetes Schaffensfeld für sie ist.

Eigenschaften:

Als Pathologe oder Pathologin hat der Arzt oder die Ärztin mehr mit den Einzelteilen des menschlichen Körpers als mit dem gesamten Organismus zu tun. Anhand der Einzelteile, die er oder sie untersucht, ist es ihm oder ihr dennoch möglich, Diagnosen über die Strukturen insgesamt zu stellen. Pathologen haben nur indirekt unter dem Mikroskop mit Patienten zu tun. Sie befassen sich vielmehr mit den chemischen, biologischen und physikalischen Hintergründen der Humanmedizin. Als Pathologe ist eine gute bildliche Vorstellungsgabe sehr hilfreich. Darüber hinaus ist auch ein optisches Gedächtnis vorteilhaft. Medizinstudierende, die an der Arbeit mit Patienten interessiert sind, eignen sich nur beschränkt für die Arbeit eines Pathologen im Labor. Der Pathologe oder die Pathologin arbeitet im Hintergrund. Er hat daher eine hohe Affinität zur Forschung.

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