*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Personaldienstleistungskaufmann /-frau

Datenbasis: 164 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.651 € 2.621 € 4.545 €
Baden-Württemberg 2.216 € 3.131 € 6.265 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Bayern 1.759 € 2.937 € 4.550 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Berlin 1.545 € 2.452 € 4.252 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Brandenburg 1.258 € 1.997 € 3.463 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Bremen 1.587 € 2.519 € 4.368 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Hamburg 1.713 € 2.621 € 3.358 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Hessen 1.839 € 3.415 € 5.514 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Mecklenburg-Vorpommern 1.038 € 1.648 € 2.858 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Niedersachsen 1.571 € 2.674 € 10.540 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Nordrhein-Westfalen 1.591 € 1.927 € 3.065 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Rheinland-Pfalz 1.842 € 2.274 € 3.270 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Saarland 1.570 € 2.492 € 4.321 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Sachsen 1.616 € 2.120 € 3.119 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Sachsen-Anhalt 1.230 € 1.953 € 3.387 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Schleswig-Holstein 1.450 € 2.302 € 3.992 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau
Thüringen 1.290 € 2.048 € 3.551 € Jobs Personaldienstleistungskaufmann /-frau

Personaldienstleistungskaufmann / Personaldienstleistungskauffrau:

1. Gehalt

Als Personaldienstleistungskaufmann liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.621 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 164 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.651 € beginnen, Personaldienstleistungskaufleute in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.545 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.302 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.131 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Personaldienstleistungskaufmann in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.158 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.726 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.779 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.824 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.626 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.848 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.302 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.710 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.117 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um als Personaldienstleistungskaufmann /-frau beruflich Fuß zu fassen, absolvieren Schüler eine konventionelle Ausbildung im dualen System. Unternehmen aus Wirtschaft und Handel bieten die dreijährige Lehre an. Theoretisches Wissen erhalten die Auszubildenden im Berufsschulunterricht. Die praktische Umsetzung erfolgt in der Personalabteilung der Firma.

Viele Betriebe erwarten eine Hochschulreife als Zugangsvoraussetzung für die Lehre. Während der Ausbildung gibt es keine konkreten Spezialisierungen. Der Schwerpunkt liegt im Personalwesen der jeweiligen Branche.

Detaillierte Inhalte des Lehrberufes Personaldienstleistungskaufmann /-frau behandeln folgendes:

  • Verschiedene Anwerbeoptionen für Personal,
  • Auswahlinstrumente,
  • Prüfung von Einstellungs- und Vermittlungsvoraussetzungen,
  • Erstellung von Verträgen und anderen Einstellungsdokumenten,
  • Führung von Personalakten,
  • Erstellung von Entgeltabrechnungen,
  • Marketingstrategien,
  • Planung von Aufstiegs- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Im Unterricht lernen die Interessenten wie Arbeitsbelege inklusive Fehl- und Urlaubszeiten ermittelt, dokumentiert und abgelegt werden. Dabei beachten sie die entsprechenden Schritte, die im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit gelten. Die Auszubildenden zum/zur Personaldienstkaufmann /-frau erfahren, wie Anforderungs- und Bewerberprofile abzugleichen sind. Sie eignen sich an, Auswahlentscheidungen zu treffen und zu begründen. Methoden für die Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen stehen ebenfalls auf dem Lehrplan.

Anschließend kann sich der/die Personaldienstleistungskaufmann /-frau weiterbilden und eine Führungsposition erreichen, indem er eine Prüfung als Fachwirt ablegt. Weiterhin können die Kaufleute ihre Einstellungschancen erhöhen, wenn sie Zusatzqualifikationen in einer oder mehreren Fremdsprachen erwerben oder sich im Bereich der Personaldienstleistungen weiterbilden.

Der/die Personaldienstleistungskaufmann /-frau kann in verschiedenen Seminaren und Lehrgängen sein Fachwissen aktuell halten und seine Kenntnisse im Bereich des Personalwesens erweitern. Mögliche Weiterbildungsthemen sind Personalbedarfsermittlung, Personalauswahl, Personaleinsatz, Arbeitszeitmodelle, Personalvergütungssysteme, Tarifwesen, Personalmarketing, betriebliche Aus- und Fortbildung, Lohn und Gehaltsbuchführung. Dem Personaldienstleistungskaufmann stehen vielfältige Tätigkeitsbereiche offen. Die Ausbildung qualifiziert für den Beruf des Künstlervermittlers, des Personaldisponenten, des Researchers oder des Recruiters.

Hier finden Sie weitere Details zur Ausbildung als Personaldienstleistungskaufmann /-frau.

3. Studium

Mit einem abgeschlossenen Studium starten Interessenten als Personaldienstleistungskaufmann /-frau ins Berufsleben. Ein passender Studiengang endet mit dem Bachelor Personalmanagement. Das Studium gehört zum Bereich Wirtschaftswissenschaft. Diese Wissenschaft erforscht alle Gesichtspunkte der Wirtschaft. Die Größe dieses Forschungsgebietes bedingt die Unterteilung in zahlreiche Fachgebiete. Enge Zusammenhänge bestehen zu Psychologie, Soziologie und Mathematik.

Als Teil der Betriebswirtschaft beschäftigt sich Personalmanagement mit der bestmöglichen Nutzung der Kenntnisse und Fähigkeiten von Mitarbeitern in Betrieben. Das Studium gliedert sich in die Themenschwerpunkte

  • Wirtschaftskompetenz,
  • Fachkompetenz Personalmanagement,
  • Soziale und personale Kompetenz und
  • Aktivitäts- und Handlungskompetenz

Einige Hochschulen kombinieren den Studiengang Personalmanagement zusätzlich mit Wissensmanagement. Ebenso haben Studenten /-innen bei manchen Universitäten die Gelegenheit, sich zu unternehmensinternen Trainern /-innen fortzubilden. Das Studium beinhaltet zudem Informationen über den Gehalt und die Nutzung neuer Technologien wie Social Media.

Die Studierenden beschäftigen sich im Studium Personalmanagement mit:

  • effizienter Kundenbindung und -betreuung,
  • der Analyse von Konfliktsituationen inklusive Findung und Anwendung von Lösungsstrategien,
  • der korrekten Einschätzung eigener Handlungskompetenzen,
  • Rechtsvorschriften betreffend Arbeitsvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung,
  • der Erstellung von Berichten und Statistiken,
  • Controlling,
  • der Entwicklung von Zielvereinbarungen,
  • der Umsetzung von Mitarbeiterbeurteilungen.

Strebsame Studierende, die einen Masterabschluss bevorzugen, wählen alternativ das Studium Human Resources Management. Dieser Studiengang legt das Hauptaugenmerk auf die Erschaffung und Erhaltung eines flexiblen und motivierenden Arbeitsumfeldes in Unternehmen. Dieses bedingt ein Personalmanagement, das über den Tellerrand schaut und mehr als verwaltend tätig ist. Die personelle Strukturierung einer Firma hängt von technischem Wandel und grenzüberschreitenden Kooperationen ab.

Das Masterstudium verbessert die Kompetenzen in den Feldern Mitarbeitermotivation und Lebenslanges Lernen. Personalpolitik und Employer Branding werden veranschaulicht. Evaluierung und Arbeitsrecht erweitern das umfangreiche Verständnis für Personalmanagement.

Der Masterstudiengang Human Resources Management dauert regulär zwei Jahre. Wenn Studenten /-innen ihn berufsbegleitend erledigen, verlängert sich die Studienzeit.

4. Tätigkeit

Personaldienstleistungskaufmänner und -frauen managen die Personalsachbearbeitung und vermarkten Personaldienstleistungen. Sie stellen Personal ein und stimmen den Einsatz von Mitarbeitern ab. In persönlichen Gesprächen suchen Personaldienstleistungskaufleute neue Kunden (Firmen) und potentielle Mitarbeiter (Einzelpersonen). Sie handeln kundenorientiert, sind redegewandt und verhandeln geschickt. Personaldienstleistungskaufleute sind Experten für Arbeitsbedingungen und Vergütungen.

Ein großer Bereich ist dabei die Anschaffung, die Auswahl und die Entscheidung über das Personal betreffende Formalien. Daneben sind Arbeitsplatz- und Personalbedarfsanalysen übliche Aufgaben, ebenso wie die Entwicklung kundengerechter Angebote. Personaldienstleistungskaufleute schreiben Arbeitsverträge und verwalten diese. Sie veröffentlichen Stellenausschreibungen, die sie vorher mit dem Auftraggeber detailliert besprochen haben. Die Nutzung moderner Bürohilfsmittel ist dabei selbstverständlich.

Personaldienstleistungskaufleute finden Arbeit bei Zeitarbeitsfirmen und in Personalabteilungen kleiner oder mittelständischer Unternehmen. Fremdsprachenkenntnisse sind für einen Werdegang bei internationalen Großkonzernen vorteilhaft. Eine Anstellung im öffentlichen Dienst ist ebenfalls vorstellbar. Freiberuflich sind Personaldienstkaufleute als Trainer für Arbeitgeber, Angestellte oder Arbeitssuchende aktiv. Verschwiegenheit besonders im Umgang mit personenbezogenen Daten ist für sie selbstverständlich.

Teilweise arbeiten sie selbst als Ausbilder. Außerdem übernehmen sie beispielsweise durch Mitarbeit in einem Consultingbüro die Beratung von Firmen.

Das Gehalt eines/r Personaldienstleistungskaufmanns /-frau ist qualifikationsspezifisch. Auch der Erfahrungsgrad entscheidet über die Höhe des Verdienstes. Die Höhe des Lohns unterliegt außerdem örtlichen Schwankungen und ist vom Tätigkeitsbereich abhängig.

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