Jobangebote für Arbeitsvermittler / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Arbeitsvermittler / in

Datenbasis: 333 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.238 € 3.179 € 4.446 €
Baden-Württemberg 2.011 € 3.186 € 4.308 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Bayern 1.643 € 3.370 € 4.336 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Berlin 2.150 € 3.005 € 4.424 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Brandenburg 1.683 € 2.537 € 4.184 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Bremen 2.292 € 3.255 € 4.552 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Hamburg 1.551 € 3.005 € 4.356 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Hessen 2.416 € 2.995 € 4.474 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.645 € 2.337 € 3.268 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Niedersachsen 2.613 € 3.950 € 5.054 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Nordrhein-Westfalen 2.411 € 3.313 € 4.744 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Rheinland-Pfalz 2.371 € 3.487 € 4.564 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Saarland 2.412 € 2.627 € 4.119 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Sachsen 1.721 € 2.564 € 4.514 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Sachsen-Anhalt 1.687 € 2.396 € 3.351 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Schleswig-Holstein 2.149 € 3.179 € 3.656 € Jobs Arbeitsvermittler / in
Thüringen 1.749 € 2.484 € 3.474 € Jobs Arbeitsvermittler / in

Arbeitsvermittler / Arbeitsvermittlerin:

1. Gehalt

Als Arbeitsvermittler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.179 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 333 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.238 € beginnen, Arbeitsvermittler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.446 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.179 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.186 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Arbeitsvermittler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.157 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.202 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.255 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.287 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.645 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.005 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.539 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.255 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.674 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um als Arbeitsvermittler /- in tätig zu werden, braucht es eine Weiterbildung oder ein Studium. Für Interessenten, die für die Bundesagentur für Arbeit arbeiten möchten, ist ein Studium an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit nötig. Wer in der freien Wirtschaft tätig werden will, sattelt im Anschluss an eine kaufmännische Ausbildung eine Weiterbildung im Bereich Personalwesen auf.

Ein passender Zugangsberuf für eine Weiterbildung ist zum Beispiel der des/der Personaldienstleistungskaufmanns /-frau. Um eine Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann /-frau zu absolvieren, ist keine bestimmte Schulbildung nötig. Fest steht, dass die meisten Arbeitgeber Kandidaten mit Hochschulreife bevorzugen. Danach folgen Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss. Die Inhalte der 3-jährigen Ausbildung erstrecken sich auf ganz unterschiedliche Bereiche.

  • Erlernen von grundlegenden Möglichkeiten, Arbeitnehmer zu werben,
  • Kontaktaufnahme, Einstellungsgespräche Mitbewerbern,
  • zusammenstellen von Unterlagen für die Einstellung (Verträge, Fragebögen etc.),
  • Führen von Personalakten, sammeln von Arbeitsnachweisen, Urlaubsplanung, Entgeltabrechnung,
  • Datensicherheit,
  • Auflösung von Arbeitsverhältnissen,
  • Marketing und Kundenbindung,
  • Rechtsvorschriften,
  • Statistik,
  • Personalentwicklung.

Im Rahmen der Ausbildung erlernt der Auszubildende die rechtlichen Rahmenbedingungen, muss sich mit Rechten und Pflichten auseinandersetzen sowie Administration und Organisation leisten. Die Berufsschule vermittelt zusätzlich Kenntnisse in den speziellen Lerngebieten Personalsachbearbeitung, Vermarktung von Personaldienstleistungen, Personalführung und allgemeine Fächer mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Deutsch und Mathematik gehören ebenfalls dazu.

Der Beruf des Personaldienstleistungskaufmanns ist ein sogenannter Monoberuf. Das bedeutet, dass die Auszubildenden keine spezielle Fachrichtung vertiefen, denn es gibt keine Schwerpunktsetzung. Die Ausbildung ist in der Industrie genauso wie im Handel. Nach einer Zwischenprüfung im 2. Lehrjahr findet am Ende der Ausbildung die Abschlussprüfung statt. Die Abschlussprüfung fordert Kenntnisse aus 4 speziellen Prüfungsbereichen. Dabei handelt es sich um

  • Prozesse in der Personalwirtschaft,
  • Gewinnung von Aufträgen, Auftragsbearbeitung und Auftragssteuerung,
  • Beratung von Kunden und Arbeitgebern,
  • Wirtschaft-und Sozialkunde.

Die Prüfung wird vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt und erfolgt in schriftlicher und in mündlicher Form. Im Anschluss an diese Ausbildung steht dann eine Weiterbildung zum Betriebswirt oder zur Betriebswirtin für Personalwirtschaft an. Man kann auch Personalfach Kaufmann /-kauffrau werden oder geprüfter/geprüfte Personaldienstleistungsfachwirt /-in. Mit einer dieser Weiterbildungen hat man dann Zugang, um bei privaten Arbeitsvermittler tätig zu werden.

3. Studium

Um als Arbeitsvermittler /-in bei der Arbeitsagentur arbeiten zu können, ist das Studium von Arbeitsmarktmanagement oder Personalmanagement möglich. Das grundständige Studium des Personalmanagements umfasst folgende Fächer:

  • Betriebswirtschaft,
  • Personalwirtschaft,
  • Demographie Management,
  • Personaldienstleistungen,
  • Internationales Personalmanagement und Organisation,
  • Personalwesen,
  • Personalmanagement.

Das Studium ist dual aufgebaut. Das bedeutet dass die theoretischen Studienphasen mit einer Praxisphase in einem Betrieb verknüpft sind. Besonders wichtig für ein erfolgreiches Studium sind Mathematik, Wirtschaft, Englisch und Informatik. Mathematik ist deshalb wichtig, weil das Studium sich mit Statistik, Wirtschaftsmathematik sowie Kosten- und Leistungsrechnung beschäftigt. Für die betriebswirtschaftliche Seite des Studiums sind Grundkenntnisse aus dem Bereich Wirtschaft und Recht unerlässlich. Da der Arbeitsmarkt sich immer weiter internationalisiert, sind Englischkenntnisse das Minimum. Besser ist, wenn Bewerber zum Beispiel zusätzlich Spanisch oder Französisch sprechen. Das bereitet sie für den späteren internationalen Einsatz vor. Grundlegende Kenntnisse im Fach Informatik unterstützen beim Studium dabei, Datenstrukturen, Programmiersprachen und Algorithmen besser zu verstehen. Wer Wirtschaftsinformatik auf seinem Stundenplan stehen hat, wird davon profitieren.

Nach einer Studiendauer von 6-8 Semestern steht die Abschlussprüfung an. Zunächst sind während des Studiums mindestens 180 Punkte zu sammeln, um dann Klausuren und die Bachelor Arbeit schreiben zu können. Für Kandidaten, die auf der Kippe stehen, gibt es ein Kolloquium.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums stehen Interessenten nicht nur Wege als Arbeitsvermittler /-in offen, sondern sie können auch in den Tätigkeitsfeldern Betriebsorganisation, Betriebsplanung, Controlling, Personaldienstleistungen und Personalwesen tätig werden. Weiterführende Studiengänge, die mit einem Master abschließen, befähigen zu Führungspositionen. Hierzu empfiehlt sich ein Masterstudiengang in Betriebswirtschaftslehre, Bildungsmanagement oder im weiterführenden Personalmanagement.

4. Tätigkeit

Arbeitsvermittler arbeiten eng mit Menschen zusammen, die eine Arbeit suchen oder eine Ausbildung absolvieren wollen. Sie informieren sie über die Trends auf dem Arbeitsmarkt, geben Hinweise auf Berufsperspektive und helfen dabei, eine geeignete Branche zu finden. Dabei haben sie die speziellen Anforderungen im Auge, die der Arbeitsmarkt für den Bewerber bzw. Arbeitssuchenden hinsichtlich seiner Vermittelbarkeit bietet. Arbeitsvermittler /-innen erarbeiten mit den Arbeitssuchenden und angehenden Auszubildenden ein Profil ihrer Qualifikationen. Auf Basis dieses Qualifikationsprofil wird einer passende Stelle gesucht.

Während der Arbeit ist es an der Tagesordnung, in umfangreichen Datenbanken zu recherchieren, Jobbörsen zu durchforsten und auch Zeitungen zu lesen. Arbeitsvermittler /-innen nehmen Kontakt zu Betrieben auf und fragen nach offenen Stellen. Gleichzeitig stellen Sie telefonisch oder persönlich Arbeitssuchende vor und bemühen sich, dass eine Beschäftigung zustande kommt. Arbeitssuchende bekommen Hilfestellung bei der Anfertigung von Bewerbungsunterlagen und sie werden dabei unterstützt, sich adäquat auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Arbeitsvermittler /-innen in der freien Wirtschaft begleiten ihre Kunden auch darüber hinaus. Sie sind daran interessiert, dauerhafte Arbeitsverhältnisse zu begründen und das Profil der Kunden nachhaltig zu schärfen

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