*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Produktgestalter - Textil

Datenbasis: 313 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.976 € 2.899 € 4.658 €
Baden-Württemberg 1.998 € 2.962 € 5.128 € Jobs Produktgestalter - Textil
Bayern 1.952 € 2.955 € 5.409 € Jobs Produktgestalter - Textil
Berlin 1.625 € 2.527 € 6.261 € Jobs Produktgestalter - Textil
Brandenburg 1.483 € 2.177 € 3.498 € Jobs Produktgestalter - Textil
Bremen 1.822 € 2.674 € 4.296 € Jobs Produktgestalter - Textil
Hamburg 2.318 € 2.928 € 3.432 € Jobs Produktgestalter - Textil
Hessen 2.287 € 3.356 € 5.393 € Jobs Produktgestalter - Textil
Mecklenburg-Vorpommern 1.521 € 2.233 € 3.589 € Jobs Produktgestalter - Textil
Niedersachsen 1.746 € 2.830 € 5.000 € Jobs Produktgestalter - Textil
Nordrhein-Westfalen 2.267 € 3.272 € 4.530 € Jobs Produktgestalter - Textil
Rheinland-Pfalz 1.942 € 2.850 € 4.580 € Jobs Produktgestalter - Textil
Saarland 1.879 € 2.756 € 4.429 € Jobs Produktgestalter - Textil
Sachsen 1.451 € 2.129 € 3.421 € Jobs Produktgestalter - Textil
Sachsen-Anhalt 1.488 € 2.185 € 3.511 € Jobs Produktgestalter - Textil
Schleswig-Holstein 1.734 € 2.546 € 4.090 € Jobs Produktgestalter - Textil
Thüringen 1.543 € 2.265 € 3.640 € Jobs Produktgestalter - Textil

Produktgestalter - Textil:

1. Gehalt

Als Produktgestalter - Textil liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.899 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 313 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.976 € beginnen, Produktgestalter - Textil in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.658 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.546 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.962 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Produktgestalter - Textil in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.358 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.713 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.064 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.617 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.411 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.520 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.570 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.035 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.197 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Meist ist die Ausbildung zum/zur Produktgestalter /-in im Textilbereich dual aufgebaut. Das bedeutet, dass die Teilnehmer sowohl im Betrieb ausgebildet werden als auch eine Berufsschule besuchen. Generell ist kein bestimmter Schulabschluss als Voraussetzung für die Aufnahme der Ausbildung vorgeschrieben. Allerdings müssen die Bewerber eine gewisse inhaltliche Vorbildung mitbringen.

Da es sich um eine schöpferische bzw. gestalterische Tätigkeit handelt, ist ein ausgeprägtes Geschick im künstlerischen Bereich auf jeden Fall erforderlich. Es geht nicht nur darum, die eigene Kreativität auszuleben sondern auch entsprechende Konzepte manuell auszuführen. Eng mit dem Fach Kunst verbunden ist daher auch ein angemessenes Verständnis für Werken und Technik. Dieses wird zum Beispiel im Umgang mit Maschinen benötigt. Hinzu kommt, dass Produktgestalter von Textilien häufig Farben mischen und bestimmte Drucktechniken anwenden müssen. Dazu ist Grundwissen in Chemie erforderlich. Damit Stoffe maßgerecht zugeschnitten und der Materialverbrach korrekt berechnet werden kann, sollten die Auszubildenden außerdem über einige grundlegende mathematische Kenntnisse verfügen.

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Während dieser Zeit eignen sich die Auszubildenden diverse Fertigkeiten an:

  • Sie sammeln Ideen und fertigen erste Entwürfe und Skizzen an, anschließend gestalten sie Vorlagen und Dessins und variieren diese nach Bedarf.
  • Sie lernen verschiedene Grundtechniken des Zeichnens und Malens sowie die zugehörigen Geräte und Materialien kennen.
  • Außerdem bekommen sie eine Vorstellung davon, wie Bilddaten am Computer bearbeitet, korrigiert und verändert werden können.
  • Die Auszubildenden müssen sich damit beschäftigen, Vorgaben inhaltlicher und gestalterischer Art abzustimmen und einzuhalten. Sie müssen am Ende der Ausbildung zudem in der Lage sein, im Team zu arbeiten und Arbeitsabläufe zu dokumentieren.
  • Es gehört zudem zu den notwendigen Kompetenzen, Qualitätsabweichungen festzustellen und zu beheben. Dazu stehen ihnen verschiedene Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen zur Verfügung.

Eine mögliche beruflich Alternative stellt die Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider /-in dar. Darüber hinaus kann der Beruf des/der Textilgestalters /-in mit diversen Schwerpunktsetzungen wie zum Beispiel Filzen oder Weben erlernt werden.

3. Studium

Es bestehen ebenso einige Möglichkeiten, sich in Form eines Hochschulstudiums für eine Tätigkeit in der Textilbranche zu qualifizieren. Eine davon ist die Aufnahme eines Studiums im Fach Textildesign. Der Studiengang umfasst wiederum die Teilbereiche Entwurf, Gestaltung und Marketing.
Wer über eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, hat zunächst einmal grundsätzlich eine Chance auf einen Studienplatz. Liegt eine besondere künstlerische Begabung vor, wird unter Umständen auch auf diese Zugangsvoraussetzung verzichtet.

Jedoch sind neben der formalen Eignung noch einige inhaltliche Bedingungen zu berücksichtigen. Das Studium erfordert in hohem Maße künstlerisches Geschick beispielsweise beim Freihandzeichnen. Außerdem nehmen die Kunstgeschichte sowie Aspekte wie die Wirkung von Farben eine besondere Rolle ein. Darüber hinaus müssen die Studenten versiert sein im Umgang mit Computerprogrammen und Techniken der digitalen Präsentation. Ebenfalls wichtig sind Fremdsprachenkenntnisse. Neben der englischen Sprache, die vorausgesetzt wird, sind insbesondere Fertigkeiten in Italienisch oder Französisch hilfreich. Des Weiteren umfasst der Studiengang betriebswirtschaftliche Inhalte wie Produktmanagement oder Modemarketing. Grundwissen in den Bereichen Wirtschaft und Recht ist daher ebenfalls von Bedeutung.

Auf dem Stundenplan eines Textildesign-Studenten sind unter anderem die folgenden Pflichtmodule vorzufinden:

  • Gestaltung,
  • Produktgestaltung Gewebe,
  • Digitale Bildbearbeitung,
  • Konfektionstechnik,
  • Textile Produktionsverfahren,
  • Kollektionsgestaltung und Schnitttechnik,
  • Digitale Präsentationstechniken,
  • Experimentelles dreidimensionales Gestalten,
  • Textile Grafik und Illustration,
  • Qualitätsmanagement,
  • Firmenkooperation,
  • Englisch für Textil und Design.

Das grundständige Studium nimmt im Schnitt sieben bis acht Semester in Anspruch. Dann ist mit dem Bachelor ein Abschluss erreicht, der einen direkten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht. Alternativ kann der/die Absolvent /-in jedoch auch ein weiterführendes Studium aufnehmen mit dem Ziel, den Master abzulegen. Möchte er/sie dies nicht erneut im Fach Textildesign tun, steht zum Beispiel der verwandte Studiengang Modedesign zur Auswahl.
Werden hingegen schon im Rahmen des Bachelors andere Schwerpunkte gewünscht, können die Studienfächer Schmuckdesign oder Bühnen- und Kostümbild sinnvolle Option sein.

4. Tätigkeit

Im Fokus der Arbeit eines/einer Textilgestalters /-in steht das Entwerfen von Mustern für Textilien aller Art. Die Produktpallete reicht von Kleidungsstücken, über Vorhänge, Kissen und Sitzbezüge bis hin zu Teppichen. Handelt es sich um einen direkten Kundenauftrag, ist es die Aufgabe des/der Textilgestalters /-in, auf individuelle Wünsche einzugehen. Grundsätzlich beurteilen die Fachleute die Umsetzbarkeit eines Konzeptes aus zweierleich Sicht: aus der technischen und aus der wirtschaftlichen Perspektive.

Die ersten Skizzen, die die Gestalter zu Beginn der Produktentwicklung anfertigen, werden meist von Hand gezeichnet. Im weiteren Verlauf greifen die Experten dann auf computergestützte Grafikprogramme zurück. Bevor ein Produkt maschinell erzeugt werden kann, müssen die Textilgestalter entsprechende Musterdatenträger anfertigen. Außerdem wird zunächst ein Prototyp hergestellt und dieser im Detail überprüft. Bei Bedarf kann der/die Fachmann/-frau Korrekturen zum Beispiel bezüglich der Farbgestaltung vornehmen bevor das Stück in Serie produziert wird.

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