Reinigung

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Alle wollen wir sauber sein, egal, ob unsere Kleidung, unsere Straßen oder unsere Häuser, Reinigung tut not. Wer seine Berufsausbildung bei einer Stadtreinigung beginnen möchte, der findet dort beispielsweise folgende Berufsbilder: Bürokaufmann, Industriemechaniker (Einsatzgebiet Instandhaltung), Kfz.-Mechatroniker – Nutzfahrzeugtechnik, Berufskraftfahrer, Mechatroniker aber auch Koch, Fachinformatiker, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (Schwerpunkt Logistik, Sammlung und Vertrieb). Also zum großen Teil Berufe, die man nicht immer sofort mit dem Thema Reinigung assoziiert. Natürlich gibt es auch die Müllmänner, aber die heissen heute nicht mehr so, sondern Fachkräfte für Ver- und Entsorgung.

Weitere Berufe rund um das Thema Reinigung findet man in der Gebäudereinigung, der Glasreinigung, der Unterhaltsreinigung. Wer eine Ausbildung in der Reinigungsbranche besitzt, hat die Möglichkeit, sich durch eine Weiterbildungsmaßnahme beruflich zu verbessern. Dazu zählt ganz sicher die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik. Apropos Hygiene – auch dafür gibt es Reinigungsspezialisten, die sich im besondern Maße mit der Hygiene auseinandersetzen. Zumindest gibt es Fachärzte für Hygiene und Umweltmedizin. Die Weiterbildung zum Facharzt dauert übrigens satte 60 Monate, innerhalb derer der Arzt in der Krankenaus- und Praxishygiene, aber auch in der Umwelthygiene, also Wasser, Boden und Luft, aber auch Lebensmittelhygiene und der Individualhygiene umfassenden Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben soll. Diese Fachärzte arbeiten später im Bereich der Arbeitshygiene.