Jobangebote für Bekleidungstechniker / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Bekleidungstechniker / in

Datenbasis: 226 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.142 € 3.116 € 4.866 €
Baden-Württemberg 2.468 € 3.424 € 4.609 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Bayern 2.296 € 3.139 € 5.214 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Berlin 2.159 € 2.750 € 2.955 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Brandenburg 1.739 € 2.530 € 3.951 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Bremen 2.058 € 2.994 € 4.675 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Hamburg 2.685 € 2.900 € 4.615 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Hessen 2.005 € 3.407 € 4.231 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.575 € 2.291 € 3.578 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Niedersachsen 2.047 € 2.714 € 3.391 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Nordrhein-Westfalen 2.246 € 3.352 € 5.568 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Rheinland-Pfalz 1.956 € 2.846 € 4.444 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Saarland 2.037 € 2.963 € 4.627 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Sachsen 1.461 € 2.126 € 3.320 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Sachsen-Anhalt 1.615 € 2.349 € 3.668 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Schleswig-Holstein 1.980 € 2.881 € 4.499 € Jobs Bekleidungstechniker / in
Thüringen 1.674 € 2.435 € 3.803 € Jobs Bekleidungstechniker / in

Bekleidungstechniker / Bekleidungstechnikerin:

1. Gehalt

Als Bekleidungstechniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.116 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 226 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.142 € beginnen, Bekleidungstechniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.866 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.881 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.424 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Bekleidungstechniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.614 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.015 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.200 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.390 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.385 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.332 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.903 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.163 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.431 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Bekleidungstechnikers /-in beschäftigt sich mit der Planung und Steuerung von Produktionsabläufen bei der Herstellung von Bekleidung. Um als Bekleidungstechniker /-in arbeiten zu können, müssen Interessenten eine Weiterbildung an einer Fachschule absolvieren. Diese findet in Vollzeit oder Teilzeit statt. Die Vollzeit-Weiterbildung umfasst 2 Jahre, die Teilzeit-Weiterbildung läuft berufsbegleitend über 3-4 Jahre. Als Zugangsvoraussetzungen ist ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf (idealerweise aus dem Bereich Textilien oder Mode) und nachgewiesene Berufspraxis erforderlich.

Die schulische Qualifikation ist in Abhängigkeit vom Bundesland entweder der Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Manche Bundesländer bieten die Weiterbildung mit einem der drei Schwerpunkten an:

Der Abschluss dieser Schwerpunkt-Weiterbildungen lautet dann offiziell Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bekleidungstechnik Schwerpunkt Bekleidungsfertigung (bzw. Bekleidungsgestaltung oder Produktmanagement). Die offizielle Bezeichnung der Bekleidungstechniker, die ohne Schwerpunkt studieren, lautet schlicht Staatlich geprüfte /-r Techniker/-in der Fachrichtung Bekleidungstechnik. Wer sich als Techniker für Bekleidungstechnik ausbilden lassen will, muss theoretischen und praktischen Unterricht nehmen. Im Rahmen der schulischen Ausbildung erwarten angehende Bekleidungstechniker /-innen fachrichtungsübergreifende Fächer wie

  • Deutsch,
  • Englisch,
  • Wirtschaft- und Sozialkunde,
  • Betriebspsychologie.

Neben dem fachrichtungsübergreifenden Lernbereich gibt es auch fachrichtungsbezogene Fächer. Diese erstrecken sich auf

  • Mathematik,
  • Chemie,
  • Werkstoffkunde,
  • Maschinenkunde,
  • Fertigungstechnik,
  • Betriebsorganisation,
  • Betriebswirtschaft,
  • Entwurf und Gestaltung,
  • Schnitttechnik,
  • Datenverarbeitung.

Der Abschluss erfolgt im Rahmen einer schriftlichen Abschlussprüfung, die im Kern in den Fächern Maschinenkunde, Fertigungstechnik, Betriebsorganisation, Schnitttechnik, Entwurf und Gestaltung abzulegen sind. Um die eigene Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu sichern, sollten sich Bekleidungstechniker /-innen fortbilden. Es ist wichtig, die persönlichen Fachkenntnisse aktuell auf den neuesten Stand zu bringen und diese zu erweitern. Weiterbildungen und Anpassungsweiterbildungen beschäftigen sich dabei mit der Herstellung von Bekleidung und dem Qualitätsmanagement. Auch eine anschließende Prüfung zum technischen Betriebswirt ist ratsam.

Haben Bekleidungstechniker /-innen ihren Weiterbildungsabschluss erfolgreich erworben, können Sie selbst ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung studieren. Naheliegend ist das Studium der Textil-Bekleidungstechnik oder des Modedesigns. Auf der technischen Ebene bieten sich Produktionstechnik oder Maschinenbau an.

3. Studium

Das grundständige Studium der Produktionstechnik vermittelt den Studenten wissenschaftliche und praktische Grundlagen zur Produktion, zur Fertigung und zur Automatisierungstechnik. Der Studiengang läuft auch unter den Bezeichnungen

  • Fertigungstechnik,
  • Industrial Manufacturing
  • International Productions Engineering and Management,
  • Maschinenbau – Produktion
  • Produktionstechnik,
  • Produktions-Automatisierungstechnik,
  • Produktion und Prozessmanagement,
  • Prozessingenieurwesen,
  • Technik (industrielle Produktion).

Wichtige Studieninhalte, die in Abhängigkeit von der Hochschule auch mit einem Praktikum, mit ganzen Praxismodulen oder Praxissemestern verbunden sind, erstrecken sich auf die Bereiche

  • Automatisierungstechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Energieverfahren und Energielehre,
  • Planung von Fabriken und Betrieben,
  • Fertigung,
  • Informatik,
  • Unternehmenskommunikation,
  • Mathematik,
  • Messtechnik, Steuer-und Regeltechnik,
  • Physik,
  • Projektmanagement,
  • Werkstoffkunde,
  • Werkzeugmaschinen.

Es ist möglich, Produktionstechnik als duales Studium zu durchlaufen. Das bedeutet, dass es praxisintegrierend verläuft. Studenten können beispielsweise, wenn sie im Bereich Automatisierungstechnik studieren, eine Ausbildung zum anerkannten Industriemechaniker oder Zerspanungsmechaniker kombinieren.

Die Regelstudienzeit beträgt 6-8 Semester und schließt mit dem 1. berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, dem Bachelor ab. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, benötigen die Studenten nach 6 Semestern mindestens 180 Punkte. Für jedes weitere Semester werden weitere 30 Punkte fällig, so dass nach 7 Semestern 210 und nach 8 Semestern 240 Punkte nachgewiesen werden müssen. Die Prüfungen laufen klassisch im Rahmen von Klausuren, mündlichen Prüfungen, Hausarbeiten und Referaten ab. Auch Projektbearbeitung stehen auf dem Programm. Die Krönung des Studiums stellt die Bachelorarbeit dar, die im Zweifel durch ein Kolloquium abgesichert werden muss.

Studenten mit internationalen Interessen können beispielsweise einen binationalen grundständigen deutsch-französischen Studiengang namens „Produktion und Automatisierung“ belegen. Dieser wird an der Hochschule in München in Zusammenarbeit mit der École d´ingenieurs in Paris angeboten. Der Abschluss des Internationalen Studiengangs wird mit dem Bachelor auf Engineering (B.Eng.) besiegelt.

4. Tätigkeit

Die Aufgaben von Bekleidungstechnikern /-innen erstrecken sich auf die Entwicklung von Modellen. Sie sind in der Gestaltung von Kollektionen tätig, entwickeln Modellschnitte am Computer und kombinieren dazu Stoffe und Accessoires. Techniker /-innen der Fachrichtung Bekleidungstechnik bereiten Arbeitsabläufe vor und führen dabei unter anderem die Beschaffungs-Marktanalysen durch. Sie sind im Einkauf tätig und planen Betriebsmittel und Mitarbeiterressourcen. Arbeits-Endzeitstudien dienen ihnen, um die Arbeitsabläufe der jeweiligen Bereiche zu kontrollieren.

Neben diesen Tätigkeiten in der Produktentwicklung und in der Vorbereitung, kontrollieren und organisieren sie die Fertigung. Sie leiten und überwachen Arbeitsgruppen, werden in Fertigungsbetrieben als Abteilungsleiter eingesetzt und sorgen durch ihre Fachkompetenz für optimale Produktionsergebnisse. Bei Mängeln wissen Sie die erforderlichen Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Übernehmen Bekleidungstechniker /-innen Tätigkeiten im Produktmanagement, ist das Marketing ein wichtiger Bestandteil ihres Arbeitsalltags. Außerdem sind sie in der Kundenberatung-und Betreuung tätig. Sie stimmen Kollektions-Rahmenpläne ab und passen die vorhandenen Produktionsmöglichkeiten an. Dabei kommen sie mit Kosten- und Leistungsrechnung in Berührung, übernehmen die Qualitätsplanung und -sicherung und zeichnen für das Controlling verantwortlich.

Das Einstiegsgehalt eines Bekleidungstechniker bzw. einer Bekleidungstechnikerin - alle Fachrichtungen beträgt im ersten Berufsjahr in der Regel 1500 Euro. Für ein Durchschnittsgehalt von etwa 2700 Euro müssen diese Bekleidungstechnikerin die Probleme in der handwerklichen und industriellen Bekleidungsherstellung lösen, wobei sie hier möglichst wirtschaftliches, gestalterisches und technisches Geschick zeigen müssen. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden erhält somit eine Bekleidungstechnikerin einen Stundenlohn von etwa 17 Euro. Der höchste Stundensatz in diesem Beruf dagegen liegt bei über 31 Euro, was einem monatlichen Einkommen von über 5000 entspricht, die für diese Tätigkeit bezahlt werden.