*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter

Datenbasis: 512 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.813 € 2.841 € 4.801 €
Baden-Württemberg 1.923 € 3.054 € 5.025 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Bayern 1.931 € 2.613 € 4.801 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Berlin 1.556 € 2.967 € 4.638 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Brandenburg 1.301 € 2.392 € 3.295 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Bremen 1.669 € 2.616 € 4.421 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Hamburg 1.709 € 2.769 € 6.221 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Hessen 1.626 € 3.448 € 4.801 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Mecklenburg-Vorpommern 1.413 € 2.214 € 3.741 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Niedersachsen 1.900 € 2.842 € 5.401 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Nordrhein-Westfalen 1.965 € 3.387 € 5.856 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Rheinland-Pfalz 1.924 € 2.947 € 5.424 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Saarland 1.724 € 2.702 € 4.566 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Sachsen 1.394 € 2.185 € 3.692 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Sachsen-Anhalt 1.366 € 2.141 € 3.618 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Schleswig-Holstein 1.592 € 2.495 € 4.216 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter
Thüringen 1.246 € 2.017 € 4.938 € Jobs Produktionsarbeiter / Produktionsmitarbeiter

Produktionsarbeiter / Prdouktionsmitarbeiter:

1. Gehalt

Ein Produktionsarbeiter verdient in Deutschland durchschnittlich 2.841 €, basierend auf 512 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.813 € und können teilweise bis zu 4.801 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Produktionsarbeiter bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.495 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.054 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Produktionsarbeiter Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.470 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.739 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.683 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.862 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.965 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.054 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.466 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.050 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.013 Euro brutto

Für Produktionsmitarbeiter kann sich durch Schichtarbeit ein verbessertes Gehalt durch diverse Zulagen zum Stundensatz ergeben.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufsbezeichnung Produktionsarbeiter/-in sagt nichts über die Branche aus, in der die Person tätig ist, sondern deutet lediglich darauf hin, dass der/die Mitarbeiter/-in in der Produktion eines Betriebs arbeitet. Auch impliziert die Berufsbezeichnung, dass es sich um eine Arbeiterstelle handelt, die eine Berufsausbildung voraussetzt, jedoch keine Weiterbildung und kein Studium nötig macht.

Um die Vielfalt der Zugangsmöglichkeiten und auch der Branchen zu zeigen, seien die folgenden Ausbildungen kurz vorgestellt, die zur Tätigkeit als Produktionsarbeiter/-in führen können:

  • die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in der Automatisierungstechnik in der Industrie,
  • die zweijährige Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/-in,
  • die dreijährige Ausbildung zum/zur Packmitteltechnologen/-in,
  • die zweijährige Ausbildung zum/zur Produktionsfachkraft Chemie,
  • die dreijährige Ausbildung zum/zur Produktionsmechaniker/-in Textil,
  • die dreijährige Ausbildung zum/zur Produktionstechnologen/-in.

Insbesondere die kurzen Ausbildungen zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/-in und zum/zur Produktionsfachkraft Chemie, ebnen oft den Weg zu einer Tätigkeit als Produktionsarbeiter/-in.

Die Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/-in ist branchenunspezifisch und wird in vielen Industriebereichen angeboten. Grundsätzlich steht dabei die Kontrolle und Wartung von Anlagen, Maschinen und Werkzeugen auf dem Ausbildungsplan. Auch maschinelle und manuelle Fertigungstechniken werden vermittelt. In einem Betrieb der Metall- und Kunststofftechnik werden Fähigkeiten zur Herstellung von Bauteilen ausgebildet. Neben Spanen, Umformen und Fügen müssen Auszubildende auch die Montage und Demontage erlernen. An den Maschinen werden Regelungs- und Steuerungseinrichtungen bedient. In der Textiltechnik erarbeiten sich die Lerhlinge Fachwissen zu Techniken der Faden- und Flächenerzeugung. Auch wird gelehrt, wie Produkteigenschaften und Oberflächen verändert oder veredelt werden können. In Betrieben der Lebensmitteltechnik steht die korrekte Bedienung der Anlagen zum Kochen, Mischen, Zerkleinern, Trennen, Sortieren und Abfüllen sowie das Etikettieren und Palettieren im Fokus. Produkte der Druckweiter- und Papierverarbeitung stehen im Fokus der gleichnamigen Industriezweige.

Während der zweijährigen Ausbildung zum/zur Produktionsfachkraft Chemie steht der Umgang mit chemischen Stoffen im Fokus. Der Umgang mit Salzen, Lösungen und Säuren wird dabei ebenso vermittelt wie die Verarbeitung und Herstellung von chemischen Produkten oder die Bearbeitung mittels Filtrieren, Zentrifugieren und Sedimentieren. Auch hier steht die Bedienung und Wartung der Anlagen im Fokus. Das ist im Übrigen eine grundsätzliche Eigenschaft der Tätigkeiten im produzierenden Gewerbe: Es geht nicht darum, händisch etwas zu fertigen, sondern darum, die Maschinen korrekt bedienen zu können, die etwas maschinell fertigen.

3. Studium

Um als Produktionsarbeiter/-in eine Anstellung zu finden, ist eine Ausbildung nötig. In manchen Betrieben werden auch Mitarbeiter angelernt, die keine Ausbildung haben. Ein Studium ist dabei in keinem Fall nötig. Wer sich verstärkt für die industrielle Produktion interessiert, hat eine ganze Reihe an Möglichkeiten, ein branchenspezifisches Technikstudium zu absolvieren, wie beispielsweise diese Studiengänge:

  • Automatisierungstechnik,
  • Chemieingenieurwesen,
  • Druck- und Medientechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Fahrzeugtechnik,
  • Konstruktionstechnik,
  • Kunststofftechnik,
  • Maschinenbau,
  • Mikrotechnik,
  • Produktentwicklung,
  • Produktionstechnik,
  • Systems Engineering,
  • Verfahrenstechnik,
  • Verpackungstechnik.

Obgleich viele der genannten Studiengänge recht branchenspezifisch sind, so gibt es insbesondere zwei Studienrichtungen, die die breiteste, inhaltliche Bandbreite abdecken: das Studium der Produktentwicklung und der Produktionstechnik. Beim Studium der Produktentwicklung stehen diese Themen auf dem Studienplan:

  • Grundlagen der Elektrotechnik und der Ingenieurwissenschaften,
  • Entwicklung und Herstellung von Bauteilen, Maschinen und Einzelelementen,
  • Konstruktion, Mathematik, Informatik, Mechatronik, Feinwerktechnik, Design,
  • Regelungs- und Versuchstechnik, Produktentwicklung, Programmieren und Messen,
  • Fluidmechanik, Wärmelehre.

Das Studium der Produktionstechnik setzt sich aus ähnlichen Fächern zusammen. Dazu gehören im Kern:

  • Konstruktion, Automatisierung, Elektrotechnik, Energielehre,
  • Fabrikbetrieb, Fabrikplanung, Fertigung,
  • Mathematik, Physik, Steuern, Regeln, Messen,
  • Mechanik, Werkzeugmaschinen, Werkstoffkunde.

Das Studium ist noch einen Schritt weiter entfernt von der industriellen Produktion, denn dabei geht es in erster Linie um die theoretische Konstruktion von Maschinen und Anlagen, die der Produktion dienen können. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die vorgestellten Studienfächer branchenunabhängig. Wer sich konkret für eine bestimmte Branche spezialisieren möchte, schlägt in der Regel eine Ingenieurslaufbahn im jeweiligen Fach ein.

4. Tätigkeit

Produktionsarbeiter sind in der Industrie tätig und arbeiten oft in großen Hallen. Dort bedienen sie die Maschinen. Je nach Grad der Ausbildung dürfen sie die Maschinen selbst einrichten und so einstellen, dass das gewünschte Produkt vom Band läuft. Auch gibt es Produktionsarbeiter, die in erster Linie für die Beschaffung von Rohstoffen verantwortlich sind, die für die Produktion benötigt werden. Ein dritter Bereich, in dem Produktionsarbeiter tätig sein können, ist die Qualitätsprüfung, in der darauf geachtet werden muss, ob das Produkt auch den gewünschten Standards entspricht. Ist dies nicht der Fall, muss die Produktionsanlage entsprechend nachjustiert werden. Das übernehmen dann meist Facharbeiter, die auch regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben bewerkstelligen.

Die Tätigkeit von Produktionsarbeitern ist durch immer ähnliche Produktions- und Tätigkeitsabläufe gekennzeichnet. Das zeichnet die maschinelle Produktion aus. Die manuelle Produktion wird nur noch in Randbereichen durchgeführt. Hauptanforderungen sind: Verantwortungsbereitschaft für den eigenen Arbeitsbereich, das Erledigen von Detailarbeiten, aber auch vorausschauendes Handeln, gerade wenn es um Maschinen oder Anlagenbedienung geht. Abweichungen oder Störungen bei der Produktion müssen erkannt und weitergemeldet werden. Persönlich sollte der Produktionsmitarbeiter, die Produktionsmitarbeiterin Kollegialität und Teamfähigkeit mitbringen, meist arbeitet man in einer Gruppe unterschiedlichster Menschen. Sauberkeit, den Arbeitsplatz in Ordnung halten, Pünktlichkeit können, so banal sie auch klingen, Bausteine für weitere Qualifizierungen, wie zum Beispiel zum Facharbeiter oder Schichtleiter, sein, die das Einkommen wiederum verbessern würden.

Voraussetzung für die Arbeit als Produktionsarbeiter ist zudem die Bereitschaft zur Schichtarbeit. In Rotation kann das sein: Frühschicht, Nachmittagsschicht und Nachtschicht, gegebenenfalls auch an den Wochenenden.

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