*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen

Datenbasis: 43 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.947 € 2.903 € 4.555 €
Baden-Württemberg 2.142 € 3.194 € 5.012 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Bayern 2.072 € 3.089 € 4.847 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Berlin 1.822 € 2.716 € 4.262 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Brandenburg 1.356 € 2.022 € 3.173 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Bremen 1.871 € 2.790 € 4.378 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Hamburg 2.065 € 3.079 € 4.831 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Hessen 1.871 € 3.028 € 3.815 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Mecklenburg-Vorpommern 1.431 € 2.134 € 3.348 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Niedersachsen 1.777 € 2.649 € 4.156 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Nordrhein-Westfalen 1.706 € 2.903 € 4.845 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Rheinland-Pfalz 1.915 € 2.855 € 4.480 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Saarland 1.852 € 2.761 € 4.332 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Sachsen 1.498 € 2.233 € 3.504 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Sachsen-Anhalt 1.467 € 2.188 € 3.433 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Schleswig-Holstein 1.710 € 2.549 € 4.000 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen
Thüringen 1.522 € 2.269 € 3.560 € Jobs Servicetechniker - Sicherheits- u. Alarmanlagen

Servicetechniker für Sicherheits und Alarmanlagen:

1. Gehalt

Als Servicetechniker für Sicherheits- und Alarmanlagen liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.903 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 43 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.947 € beginnen, Servicetechniker für Sicherheits-|Alarmanlagen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.555 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.549 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.194 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Servicetechniker für Sicherheits- und Alarmanlagen in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.923 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.068 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.068 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.539 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.567 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.766 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.619 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.243 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.822 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Servicetechniker /-in für Sicherheits– und Alarmanlagen ist ein technischer Beruf, der über eine Ausbildung im Bereich Elektronik der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik ausgeübt werden kann.
Die Ausbildung findet abwechselnd in der Berufsschule und in einem Handwerksbetrieb statt. Sie dauert dreieinhalb Jahre. Akzeptiert werden Bewerber mit mittlerer Reife und Abitur. Schulabgänger mit Hauptschulabschluss können sich bewerben, wenn sie gute Schulkenntnisse in Mathematik, Physik und Werken vorweisen können.

In der Ausbildung lernen die Azubis, wie sie Sicherheits- und Alarmanlagen sowie Blitzschutzanlagen planen, montieren, installieren und warten. Die Azubis beschäftigen sich mit Stromkreisen und Schutzmaßnahmen, bauen Schaltgeräte, Einschübe und Gehäuse zusammen, konfigurieren Betriebssysteme und stellen Baugruppen ein. Sie erhalten Kenntnisse über die Instandhaltung und Qualitätssicherung von Geräten und lernen, Energie- und Hochfrequenzleitungen zu verlegen. Die Ausbildung vermittelt ihnen, was sie bei der Installation von Beleuchtungssystemen und Kompensationsanlagen beachten müssen. Auf dem Stundenplan stehen berufsspezifische Fächer sowie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Englisch, Umweltschutz und Ausbildungsorganisation. Im letzten Ausbildungsjahr spezialisieren sich die Azubis auf die Energie und Gebäudetechnik.

Im zweiten Lehrjahr erfolgt die Zwischenprüfung. Die Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Das Ergebnis der Zwischenprüfung geht zu 40 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Die Gesellenprüfung fragt Bereiche der Funktions- und Systemanalyse, der Kundenberatung und der Wirtschafts- und Sozialkunde ab.

Die Servicetechniker für Büromaschinen müssen bereit sein, sich regelmäßig fortzubilden, da sich die Technik im Bereich der Software und Hardware weiterentwickelt. Damit der/die Servicetechniker für Büromaschinen seinen Beruf gut ausüben kann, sollte er/sie Seminare und Lehrgänge in den folgenden Bereichen absolvieren:

  • Gebäudesystemtechnik,
  • Informations- und Kommunikationstechnik,
  • Messtechnik,
  • Elektronik und Elektrotechnik,
  • Normen,
  • Sicherheits- und Prüfbestimmungen,
  • Störfallvorsorge,
  • Anlagensicherheit,
  • Wartung und Instandhaltung,
  • Qualitätsprüfung,
  • Lichtwellenleiter-Technologie,
  • Vernetztes Wohnen,
  • Elektromobilität,
  • Organische Leuchtdioden.

Der/die Servicetechniker /-in für Sicherheits- und Alarmanlagen arbeitet bei einer Installationsfirma von Alarm- und Brandschutzanlagen, im Wachgewerbe oder bei einem Hersteller von Sicherheitsanlagen.

3. Studium

Servicetechniker für Alarmanlagen können sich mit einem Studium der Sicherheitstechnik weiterbilden. Der Bachelorstudiengang geht in der Regel über 6 Semester. Bewerber benötigen eine fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife. Der Studiengang ist zulassungsfrei.

Den Studiengang Sicherheitstechnik gibt es seit Anfang der Siebziger Jahre. Steigende Anforderungen an die moderne Technik haben dazu geführt, dass die traditionellen Sicherheitsmethoden an ihre Grenzen gestoßen sind. Mit der Sicherheitstechnik besitzen Flugzeuge, Fertigungsanlagen, Fahrzeuge, Computer und Roboter eine höhere Funktionalität. Sie ermöglicht den Menschen, die Umwelt sicher und zuverlässig zu gestalten. Kein Bedürfnis ist der Gesellschaft wichtiger, als die Sicherheit.

Sicherheitsingenieure haben deshalb gute Berufsaussichten. Die Studierenden erhalten Kenntnisse, die über eine allgemeine Ingenieursausbildung hinausgehen. Das Studium vermittelt sicherheitstechnisches Fachwissen in verschiedenartigsten Bereichen des Arbeitsschutzes, Bevölkerungsschutzes, Brandschutzes, Umweltschutzes und Qualitätsingenieurwesens.

In den ersten Semestern lernen die Studierenden Grundlagenfächer der Informationstechnik, der Sicherheitstechnik und der Ingenieurswissenschaften und befassen sich in Vorlesungen, Praktika und Labor- und Seminararbeiten mit der funktionalen Sicherheit und der Zuverlässigkeitstechnik. Sie bearbeiten umfassende Fallbeispiele und lernen betriebsspezifische Bedingungen im Arbeitsleben kennen. Das Studium vertieft die grundlegenden Kompetenzen der Studenten. Sie können sich in Hauptstudium unter anderem einen Schwerpunkt in Sicherheitsmanagement oder Brandschutz setzen.

Neben der Sicherheit ist die Gefahrenabwehr ein Thema im Studium. Die Studierenden befassen sich mit Methoden, um Katastrophen zu verhindern oder wirkungsvoll zu bekämpfen. Auf dem Stundenplan stehen auch Fächer, wie Notfallplanung, Psychologie, Recht und Risikoanalyse

.

Die wichtigsten Fächer des Studiengangs Sicherheitstechnik sind:

➤ Physik, Mathematik, Chemie, Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Qualitätsingenieurwesen, Sicherheitstechnik, Brand- und Explosionsschutz, Bevölkerungsschutz, Zuverlässigkeitstechnik, Sicherheit im Luftverkehr, Mechanik, Thermo- und Strömungsdynamik, Verfahrenstechnik, Messtechnik, Brandbekämpfung, Umweltschutz, Gefahrstoffmanagement, Gefährliche Stoffe, Management und Projektsteuerung, Risikoanalytik, Betriebliche Notfallplanung, Systemtechnik, Kommunikationstechnik, Sozialkompetenzen.

4. Tätigkeit

Servicetechniker für Sicherheits- und Alarmanlagen montieren, installieren, warten und reparieren Hard- und Softwarekomponenten für mechanische und elektronische Sicherheitseinlagen. Dazu gehören neben Kamerasystemen auch Bewegungsmelder, Einbruchsmeldeanlagen oder codierte Zugangssysteme. Sie bringen Rauchmelder, Alarmsirenen, Überwachungsmonitore und Bestandteile von Zugangskontrollsystemen an, stellt diese ein, testen die Funktionsfähigkeit und nehmen sie in Betrieb. Anschließend weisen die Servicetechniker das Bedienungspersonal in die Handhabung ein. Darüber hinaus führen sie Inspektionen durch, diagnostizieren Störungen und beheben Fehlerursachen. Sie organisieren und betreuen den Benutzerservice, koordinieren Wartungstermine und beraten Kunden.

Die Servicetechniker für Sicherheits-und Alarmanlagen müssen bei der Installation von Sicherheitsanlagen sorgfältig vorgehen, damit ein reibungsloser Betrieb der Anlagen gewährleistet ist. Die Berufsangehörigen haben ihr Arbeitsumfeld bei Herstellern elektronischer Sicherheitseinrichtungen, bei einschlägigen Servicebetrieben oder direkt bei Firmen für die Umsetzung komplexer Sicherheitsstrategien. Sie benötigen Serviceorientiertheit, Freundlichkeit und ein gepflegtes Äußeres, da sie mit vielen verschiedenen Kunden zu tun haben. Bestandtteil der Zugangsbedingungen für diesen Beruf ist oft ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis. Die Berufsangehörigen arbeiten dann an wechselnden Orten, bei Firmen oder Privatkunden. Sie führen die Montage sowie die Reparaturarbeiten häufig alleine aus. Bei einer Fehler- und Störungssuche arbeiten sie unter Zeitdruck, denn das Museum, Bürohaus oder Ladengeschäft soll über Nacht wieder sicher sein.