*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)

Datenbasis: 1.045 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.848 € 2.564 € 3.536 €
Baden-Württemberg 1.962 € 2.786 € 3.748 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Bayern 1.973 € 2.654 € 3.783 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Berlin 1.907 € 2.465 € 3.249 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Brandenburg 1.690 € 2.476 € 2.959 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Bremen 2.386 € 2.496 € 2.759 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Hamburg 2.244 € 2.879 € 4.275 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Hessen 1.850 € 2.816 € 3.838 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Mecklenburg-Vorpommern 1.578 € 1.868 € 2.394 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Niedersachsen 1.834 € 2.529 € 3.355 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Nordrhein-Westfalen 1.883 € 2.730 € 3.690 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Rheinland-Pfalz 1.803 € 2.769 € 3.184 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Saarland 1.757 € 2.438 € 3.362 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Sachsen 1.695 € 2.094 € 2.708 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Sachsen-Anhalt 1.786 € 2.275 € 3.184 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Schleswig-Holstein 1.850 € 2.367 € 3.548 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)
Thüringen 1.515 € 2.170 € 3.799 € Jobs Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV)

Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz (ZMV):

1. Gehalt

Als Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.564 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.045 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.848 € beginnen, Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.536 € und mehr verdienen können.

Was den Lohn betrifft, so können zahnmedizinische Verwaltungsassistenten nach einer abgeschlossenen, erfolgreichen Fortbildung auf eine Steigerung von bis zu 25 Prozent hoffen. In Deutschland aber gibt es keine gesetzliche Regelung in Bezug auf den Verdienst, denn jeder Zahnarzt ist dazu berechtigt, die Höhe selbst zu bestimmen. Davon abgesehen gilt natürlich der gesetzliche Mindestlohn. Alles darüber hinaus ist reine Verhandlungssache und sollte demnach auf jeden Fall vor Vertragsunterschrift individuell abgesprochen werden.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.367 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.786 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.122 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.377 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.474 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.500 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.711 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.910 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.564 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.925 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten (ZMV) erfordert zunächst eine grundlegende Berufsausbildung. Interessierte Personen beginnen ihren beruflichen Werdegang mit einer Lehre zum zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). Die früher als Zahnarzthelfer (ZAH) bekannte Tätigkeit benötigt eine dreijährige Berufsausbildung.

Nach einer mindestens einjährigen Tätigkeit als ZFA besteht die Option, die Aufstiegs-Weiterbildung zum zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten zu beginnen. Zusätzlich zur geforderten Erstausbildung und der Berufspraxis steht bei manchen Einrichtungen eine Aufnahmeprüfung an. Allerdings gibt es keine bundesweit einheitliche Regelung über die Notwendigkeit und die Inhalte einer vorherigen Prüfung. Deswegen variieren die Voraussetzungen. Einige Bundesländer schreiben darüber hinaus die Teilnahme an einem aufbauenden Lehrgang vor, ehe die eigentliche Weiterbildung zur zahnmedizinischen Verwaltungsassistenz beginnt.

Die Fortbildung zum zahnmedizinischen Fachangestellten erfolgt durch die Zahnärztekammer. Es existieren unterschiedliche zeitliche Modelle der Weiterbildung. Interessenten entscheiden sich wahlweise für die Fortbildung:

  • in Vollzeit,
  • in Teilzeit,
  • als Fernlehrgang.

Bei der erstgenannten Option nimmt die Fortbildung rund vier Monate in Anspruch. Das berufsbegleitende Teilzeit-Modell geht mit einer Dauer von ungefähr 1,5 Jahren einher.

Im Rahmen der Weiterbildung lernen die angehenden zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten Fachwissen aus den administrativen Abläufen einer Praxis kennen. Deswegen stehen Themen wie Praxis-Management und Organisation, Datenverarbeitung, Abrechnung oder das Ausbildungswesen auf dem Lehrplan. Ferner befassen sich die Teilnehmer mit dem Wirtschafts- und Rechtswesen sowie pädagogischen Inhalten. Aufgrund der erworbenen Fähigkeiten besitzen die zahnmedizinischen Verwaltungsangestellten die erforderlichen Kompetenzen, um die Inhaber von Zahnarzt-Praxen zu entlasten.

3. Studium

Zahnmedizinische Verwaltungsassistenten lernen ihren Beruf durch eine Aus- und Weiterbildung.
Allerdings steht ausgebildeten ZMVs die Option eines Studiums für den beruflichen Aufstieg offen, wenn sie die Voraussetzungen für ein Hochschulstudium erfüllen.

Als mögliche Studiengänge bieten sich für zahnmedizinische Verwaltungsassistenten an:

  • Zahnmedizin,
  • Dental-Hygiene,
  • sowie Gesundheits- und Sozialökonomie.

Von diesen Studiengängen nimmt das Zahnmedizin-Studium am meisten Zeit in Anspruch. Die universitäre Ausbildung endet erst nach (regulären) zehn Semestern mit der zahnärztlichen Prüfung (Staatsexamen). Zuvor besuchen die Studierenden zu ihrem Fach gehörende Vorlesungen, nehmen an Kursen sowie Praktika teil und absolvieren nach dem fünften Semester eine als Physikum bekannte Vorprüfung.

Die Hochschul-Ausbildung der Dental-Hygiene richtet sich an sämtliche im Bereich der in Zahnmedizin ausgebildeten Personen. Das sechs Semester andauernde Bachelor-Studium befasst sich mit Themen wie der Kiefer-Orthopädie, der Prophylaxe, der Praxis-Hygiene, der Dienstleistungs- und Patienten-Orientierung sowie der zahnärztlichen Chirurgie.
Der Studiengang Gesundheits- und Sozial-Ökonomie vermittelt betriebswirtschaftliches Know-how, um Zahnarzt-Praxen wirtschaftlich erfolgreich zu organisieren. Einige Einrichtungen bieten die zugehörigen Studiengänge speziell für Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens einem Jahr Berufsefahrung an.

4. Tätigkeit

Zahnmedizinische Verwaltungsassistenten (ZMV) werden auch als zahnmedizinische Verwaltungshelfer oder zahnmedizinische Verwaltungsangestellte bezeichnet.

Die Berufsangehörigen sind hauptsäschlich für die Bereiche Abrechnung, Rezeption und Verwaltung zuständig, also für den administrativen Bereich. Dieser kann sehr vielseitig sein: Das gesamte Abrechnungswesen sowie die Praxisorganisation und das Praxismanagement stehen dabei an oberster Stelle. Vieles wird über die EDV geregelt, dessen Programme die ZMV kennen müssen.

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