Gesundheit Pflege

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Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter, nicht zuletzt dank den Fortschritten der Medizintechnik. Allerdings hat dies auch seinen Preis: Die Anzahl zu pflegender Menschen steigt von Jahr zu Jahr und nicht alle Menschen fühlen sich dazu berufen, diese Tätigkeit auszuüben. Hinzu kommt leider noch, dass die Tätigkeit noch immer nicht ausreichend bezahlt wird. Zudem sind die Arbeitsbedingungen in Gesundheitsberufen oft hart. Ein Teufelskreis: Weil berufliche Tätigkeiten in der Pflege für viele Menschen unattraktiv sind, bleiben viele Stellen unbesetzt. Für die verbleibenden Beschäftigten im Gesundheitswesen wird der Arbeitsalltag durch den Personalmangel noch härter, denn die Menge an Arbeit verringert sich nicht. Leidtragende sind nicht nur das Pflegepersonal, sondern natürlich auch die Patienten.

Versuche, das Berufsfeld Pflege und Gesundheit aufzuwerten, sind erkennbar - auch wenn sie noch keinen durchschlagenden Erfolg zeigen. Zum einen werden neue Ausbildungsberufe wie die Pflegefachman/-frau eingeführt, zum anderen kommen Studiengänge in der Pflege hinzu. Mittlerweile gibt es beispielsweise den Master-Studiengang "Berufspädagogik Pflege und Gesundheit". Der Studiengang, der mit dem akademischen Grad Master of Arts abgeschlossen wird, schließt damit die Ausbildung zur Berufspädagogin bzw. zum Berufspädagogen für Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in den Pflege- und Gesundheitsberufen ab. Natürlich gibt es neben der Altenpflege auch noch andere Bereiche des Gesundheitswesen, in denen gepflegt wird, so etwa in der Kinderkrankenpflege oder der Transplantationspflege.

Übrigens werden nicht nur die anfangs erwähnten Patienten immer älter, sondern auch das Pflegepersonal. Mittlerweile sind wohl schon knapp 25 % aller Beschäftigten in Altenheimen über 50 Jahre alt und eine Besserung dieser Situation scheint nicht in Sicht zu sein.

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