Jobangebote für Arzthelfer / Arzthelferin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Arzthelfer / Arzthelferin

Datenbasis: 2.227 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.698 € 2.264 € 3.069 €
Baden-Württemberg 1.757 € 2.424 € 3.176 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Bayern 1.804 € 2.463 € 3.368 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Berlin 1.692 € 2.145 € 2.843 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Brandenburg 1.588 € 1.892 € 2.339 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Bremen 1.836 € 2.288 € 3.455 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Hamburg 1.856 € 2.591 € 3.406 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Hessen 1.785 € 2.363 € 3.117 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Mecklenburg-Vorpommern 1.569 € 1.874 € 2.330 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Niedersachsen 1.674 € 2.197 € 2.922 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Nordrhein-Westfalen 1.779 € 2.415 € 3.184 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Rheinland-Pfalz 1.672 € 2.402 € 3.057 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Saarland 1.973 € 2.495 € 3.186 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Sachsen 1.598 € 1.896 € 2.197 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Sachsen-Anhalt 1.516 € 1.855 € 2.460 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Schleswig-Holstein 1.686 € 2.308 € 2.978 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin
Thüringen 1.570 € 1.817 € 2.299 € Jobs Arzthelfer / Arzthelferin

Arzthelfer / Arzthelferin:

1. Gehalt

Das durchschnittliche Monatsgehalt als Arzthelfer bzw. Arzthelferin beträgt rund 2.264 € brutto im Monat. Das bedeutet einen Stundenlohn von ungefähr 15,72 €. Der Verdienst schwankt aber:

  • 25% der Arzthelfer verdienen 1.698 € und weniger im Monat
  • und 25% verdienen 3.069 € und mehr.

Diese Angaben basieren auf 2.227 Gehaltsdatensätzen der letzten zwei Jahre. Abhängig ist das einzelne Gehalt vor allem vom Standort in Deutschland, aber auch die Berufserfahrung eine wichtige Rolle beim Einkommen.

Höchstes Gehalt in Hamburg, niedrige Gehälter in neuen Bundesländern

Die höchsten Gehälter beziehen Arzthelfer /-innen im Süden Deutschlands sowie in vereinzelten nördlichen Bundesländern. Spitzenverdiener sind Angestellte in Hamburg (2.591 €). Baden-Württemberg liegt mit 2.424 € weit vorn, genau wie Bayern mit einem Monatseinkommen von 2.463 €. Die unteren Gehälter liegen bei 1.896 € monatlich in Sachsen und 1.855 € in Sachsen-Anhalt.

Lohn als Arzthelfer und Arzthelferin je nach Alter und Berufserfahrung

Das Arzthelfer Einstiegsgehalt liegt durchschnittlich bei 1.918 € im Monat. Im Laufe des Berufelebens sieht es im Allgemeinen so aus:

  • 25 Jahre = 2.026 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.107 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.161 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.255 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.345 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.344 Euro brutto

Bezahlung nach Tarif

Arbeiten Arzthelfer bei einem tarifgebunden Arzt, werden sie nach einem allgemeingültigen Tarifvertrag bezahlt. Der Stundenlohn ist dann von Qualifikation und Berufserfahrung abhängig. Wie hoch das Tarifgehalt ausfallen kann, erfahren Sie in dieser Gehaltstabelle für Medizinische Fachangestellte / Arzthelferinnen.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Arzthelfer bzw. Arzthelferin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des medizinischen Fachangestellten ist staatlich anerkannt. Die entsprechende Ausbildung dauert generell drei Jahre. Es ist kein bestimmter Schulabschluss gefordert, jedoch nimmt der mittlere Bildungsabschluss eine bevorzugte Rolle ein.

Erreicht der Auszubildende voraussichtlich das Ausbildungs-Ziel früher, verkürzt sich auf gemeinsamen Antrag des Ausbilders und Lehrlings die Ausbildungszeit. Regulär handelt es sich hierbei um sechs Monate. Die zuständige Stelle verlängert die Ausbildungszeit, wenn sie dies als erforderlich ansieht.

Die Lehre erfolgt dual im Betrieb und in der Berufsschule oder ausschließlich in schulischen Bildungsstätten. In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden die Patienten richtig zu betreuen und zu beraten sowie die elektronische Verarbeitung der Patienten-Daten. Sie sind ebenfalls dafür zuständig, die Arztpraxis in Ordnung zu halten. Während der Behandlung assistieren sie, indem sie beispielsweise Impfungen und Patientenakten bereitstellen und Verbände wickeln.

Im zweiten Teil der Ausbildung lernen die Arzthelfer, Labor-Untersuchungen selbstständig durchzuführen. Sie üben sich im Blutabnehmen. Des Weiteren machen sie Abstriche und Injektionen. Sie eignen sich das Wissen an, wie sie mit Beschwerden von Patienten und Konflikten umgehen. Weitere Themen sind:

  • Rechte und Pflichten des Ausbildungs-Vertrags,
  • die Organisation des Betriebes,
  • sowie die Vorschriften zur Unfallverhütung und Arbeitsschutz.

Arzthelfer und Arzthelferinnen verbessern ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Zusatzqualifikationen. Betriebe, Berufsschulen und Kammern bieten entsprechende Lehrgänge an. Ebenso sind Aufstiegs-Weiterbildungen, zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung der Karriere dienlich. Förderlich wirkt sich zudem eine Fortbildung zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen oder zum geprüften Fachwirt im Gesundheitswesen aus.

Angehende Arzthelfer bringen ein Interesse an sozialen und beratenden Tätigkeiten mit, da der Patientenkontakt an der Tagesordnung steht. Außerdem ist eine gewisse Begabung in organisatorischen und verwaltenden Tätigkeiten von Vorteil. Theoretische und abstrakte Tätigkeiten sind beispielsweise bei Labor-Untersuchungen gefragt.

3. Studium

Nach erfolgreicher Ausbildung und passenden Voraussetzungen steht dem medizinischen Fachangestellten ein Studium in Humanmedizin offen. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Jahre und drei Monate. Die Ausbildung hat dabei einen vorbereitenden Aspekt. Nach dem Studium ist es möglich, sofort ins Berufsleben im Bereich ärztliche Diagnostik und Therapie einsteigen. Andere denkbare Studienfächer sind:

  • Pharmazie (Bachelor oder Staats-Examen),
  • Gesundheits-Management und -Ökologie (Bachelor),
  • und Gesundheits-Wissenschaft, Public Health (Bachelor).

Das Studium Gesundheits-Management und -ökologie beinhaltet Gesundheits- und Wirtschafts-Wissenschaften, sowie Medizin-Management. Es dauert sechs bis acht Semester. Nach dem erfolgreichen Abschluss ist der direkte Einstieg in Tätigkeiten wie Marketing, Werbung, Einkauf und Beschaffung möglich.

Neben Grundlagen in medizinischen Bereichen lernen die Studenten in Gesundheits-Wissenschaft, Public Health Inhalte der Psychologie, Ökonomie und Sozial-Wissenschaften. Auch dieses Studium dauert gewöhnlich sechs bis acht Semester. Es eröffnet den Weg in die Selbstständigkeit, beispielsweise als Gesundheits-Berater.

Im Studienfach Pharmazie erwirbt der Student die Grundlagen der pharmazeutischen Pharmakologie, Biologie, Chemie und Technologie. Die Dauer ist auf sechs bis acht Semester angesetzt. Das Studium bildet die Basis für eine selbstständige Tätigkeit als Pharmareferent.

4. Tätigkeit

Der Arzthelfer und die Arzthelferin finden ihr Arbeitsumfeld vorwiegend in Facharztpraxen und Krankenhäusern sowie in medizinischen Forschungseinrichtungen und Gesundheitsämtern aber auch in Alten- und Pflegeheimen. Ihre Hauptaufgaben finden sich in der Unterstützung von Ärzten und Ärztinnen. Dabei übernehmen sie alle nicht ärztlichen Tätigkeiten einer Praxis. Beispielsweise kann das der Empfang und die Betreuung von Patienten sein, die Organisation der Praxisabläufe und die Erledigung von verwaltenden Aufgaben. Für die Abrechnungs- und Patientendokumentation sind sie ebenfalls zuständig. Abhängig vom Arbeitgeber kann das Einkommen stark variieren. Durch die starken Schwankungen der Gehälter in diesem Beruf ist es schwer möglich, ein Durchschnittsgehalt zu ermitteln.