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Karriere: So verbessert man sein Englisch im Erwachsenenalter

Karriere: So verbessert man sein Englisch im Erwachsenenalter

Wer die Karriereleiter höher steigen möchte, sollte über gute, wenn nicht sogar sehr gute Englischkenntnisse verfügen. In der Regel reicht für die berufliche Karriere das einst erlernte Englisch aus Schulzeiten nicht aus. Es gibt jedoch verschiedene Weiterbildungsoptionen, um seine Englischkenntnisse aufzufrischen und aufzubessern.

Als Erwachsener noch einmal die Schulbank drücken

Viele Erwachsene scheuen sich, noch einmal die Schulbank zu drücken und Englisch zu lernen. Allerdings kommt man nicht um Weiterbildung herum, wenn man sich beruflich weiterentwickeln möchte. Spätestens wenn die erste Präsentation in Englisch gehalten werden muss oder der erste englische Brief geschrieben werden muss, wird die Entscheidung für eine Weiterbildung fällig.
Erwachsenen sei jedoch gesagt, dass vieles vom damaligen Englischunterricht noch vorhanden ist. Das Wissen muss lediglich hervorgeholt werden. Für den Beruf werden die Kenntnisse zudem verfeinert und erweitert, sodass ein Brief oder eine Präsentation keine wirkliche Herausforderung mehr darstellen muss. Ein weiterer Vorteil der Erwachsenen ist: Sie wissen, auf welchem Kanal sie am besten lernen können. Sie wissen, welcher Lerntyp sie sind.

Die vier verschiedenen Lerntypen

Es wird nach vier Lerntypen unterschieden, wobei jeder Lerntyp ein Sinnesorgan vorwiegend gebraucht:

Auditiver Lerntyp

Dieser Lerntyp lernt am leichtesten, wenn er die Informationen hören kann. So sind für ihn Gespräche, Lernkassetten und Vorträge von Bedeutung, um das Gehörte verinnerlichen zu können. Er kann sich beispielsweise die neuen Vokabeln oder einen englischen Text selbst laut vorlesen. Typisch für diesen Lerntypen ist es, dass er in ruhiger Umgebung lernen muss, da er Nebengeräusche als störend empfindet.

Visueller Lerntyp

Der visuelle Lerntyp muss einen Text lesen können, um neue Informationen aufzunehmen. Auch Bilder oder Grafiken helfen ihm dabei, Neues zu lernen. Für diesen Typen sind Bücher, Lernkarteien und Videos hilfreich. Außerdem braucht er ein ordentliches Umfeld, um lernen zu können.

Kommunikativer Lerntyp

Wie die Bezeichnung schon aussagt, braucht dieser Lerntyp Diskussionen und Dialoge zum Lernen. Er ist also nicht der Typ, der alleine im stillen Kämmerlein lernt, sondern er benötigt Lerngruppen und Lernpartner, mit denen er sich austauschen kann.

Motorischer Lerntyp

Der motorische Lerntyp lernt am besten, wenn er theoretisches Wissen direkt praktisch anwenden kann. Für ihn gilt: Learning by doing. Dies kann in Rollenspielen geschehen oder in Bezug auf Englischkurse die direkte Anwendung der Sprache in einem entsprechenden Land.

Verschiedene Möglichkeiten von Fremdsprachen-Weiterbildungen

Für jeden Lerntypen und für jede individuelle Lebenssituation stehen genug Optionen zur Verfügung, um seine Englischkenntnisse zu verbessern:

Volkshochschulkurs

Kurse der Volkshochschulen erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2013 rund 50.000 Angebote für Englischkurse. An diesen Kursen nahmen etwa 487.000 Personen teil. Diese Kurse sind meistens in Kompetenzstufen gegliedert. Oder es werden Kurse nach Schwerpunkt angeboten, beispielsweise Businessenglisch, Konservation oder Grammatik. Außerdem gibt es Kursangebote, bei denen man Zertifikate erhält.

Online Englisch lernen

Im Internetzeitalter stehen natürlich auch unterschiedliche Online-Möglichkeiten bereit. Beispiele sind die Englischkurse von Langenscheidt, Pons oder Klett-Verlag. Auch Babble ist bekannt für die gute Option, online eine Sprache lernen zu können. Wer seine Lektionen lieber via E-Mail bekommen möchte, ist eventuell mit gymglish.com gut beraten.
Möchte man zwar online lernen, aber dennoch nicht auf Austausch mit anderen Sprachschülern verzichten, bieten sich Lernportale an.

Sprachreisen

Eine Sprache lässt sich am besten lernen, indem sie direkt praktisch angewendet wird. Dafür sind Sprachreisen geeignet. Einige Anbieter kombinieren Sprachkurse mit Freizeitangeboten. Oft wird sich nach den Kursen noch mit den anderen Kursteilnehmern getroffen und man vereinbart, während der Treffen nur in Englisch zu reden. Idealerweise fährt man in ein Land, in dem es sehr unwahrscheinlich ist, dass dort Deutsch gesprochen wird. So ist man gezwungen, seine neuen Englischkenntnisse anzuwenden.

Sprachreise in Deutschland

Die Firma „Englischhausen“ bietet Sprachreisen auf etwas andere Art an: Für diese Sprachreisen muss Deutschland nicht verlassen werden. Es handelt sich um Intensivkurse, die in der Regel sechs Tage dauern und in einem Hotel in Sachsen-Anhalt, Bayern, Hessen oder Baden Württemberg stattfinden. Unter den Teilnehmern befinden sich auch Muttersprachler, die Englisch mit unterschiedlichen Akzenten sprechen. Während des Intensivkurses wird nur Englisch geredet, egal ob im Unterricht, beim Ausflug oder am Mittagstisch.

Lernen als Tandem

Mit einem Tandem-Partner lässt sich besonders gut lernen, zumal es sich bei diesem Partner um einen Muttersprachler handeln sollte. Ideal ist es, wenn beide auf einer Wellenlänge liegen, sodass regelmäßige Treffen Spaß machen. Tandem-Partner findet man über die sozialen Netzwerke, bei erstnachhilfe.de, tandempartners.org oder auf ähnlichen Seiten.

Lernen über englische Bücher, Filme und Radiosender

Wer autodidaktisch lernen kann, muss sich nicht unbedingt in Kursen anmelden. Hier gibt es andere Möglichkeiten: Englische Sachbücher und Romane lesen, englische Zeitschriften lesen, Filme in englischer Sprache anschauen oder einen englischen Radiosender hören.

Zusätzlich kann man die Vokabeln lernen, die für den Beruf wichtig sind. Oder man spricht die Gedanken Zuhause laut aus und das in englischer Sprache. Eine weitere Möglichkeit sind englische Songtexte, die laut mitgesungen und anschließend ins Deutsche übersetzt werden können.

Weiterführende Infos zum Thema:

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