Jobangebote für Analytiker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Analytiker

Datenbasis: 814 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.907 € 4.066 € 5.969 €
Baden-Württemberg 3.141 € 4.279 € 6.421 € Jobs Analytiker
Bayern 2.921 € 4.157 € 6.257 € Jobs Analytiker
Berlin 2.956 € 3.989 € 6.025 € Jobs Analytiker
Brandenburg 1.719 € 4.093 € 6.204 € Jobs Analytiker
Bremen 2.793 € 3.908 € 5.737 € Jobs Analytiker
Hamburg 2.978 € 4.330 € 6.074 € Jobs Analytiker
Hessen 3.148 € 4.036 € 6.037 € Jobs Analytiker
Mecklenburg-Vorpommern 2.305 € 3.356 € 6.197 € Jobs Analytiker
Niedersachsen 2.914 € 4.097 € 6.003 € Jobs Analytiker
Nordrhein-Westfalen 2.903 € 4.112 € 5.696 € Jobs Analytiker
Rheinland-Pfalz 3.043 € 4.274 € 6.523 € Jobs Analytiker
Saarland 2.764 € 3.867 € 5.677 € Jobs Analytiker
Sachsen 2.320 € 3.933 € 5.485 € Jobs Analytiker
Sachsen-Anhalt 2.032 € 3.784 € 4.778 € Jobs Analytiker
Schleswig-Holstein 2.920 € 4.694 € 7.421 € Jobs Analytiker
Thüringen 2.505 € 3.345 € 4.931 € Jobs Analytiker

Analytiker:

1. Gehalt

Als Analytiker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.066 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 814 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.907 € beginnen, Analytiker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.969 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.694 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.279 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Analytiker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.613 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.987 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.311 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.685 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.438 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.712 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.782 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.083 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.296 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um Analytiker/-in werden zu können, müssen Interessierte in der Regel ein abgeschlossenes Studium der Chemie vorweisen. Da Analytiker vorwiegend in der Forschung, der Entwicklung oder im Qualitätsmanagement tätig sind, kann als Alternative ein Ausbildungsberuf zum/zur Industriemeister /-in für Chemie abgeschlossen und danach ein berufsbegleitendes Studium absolviert werden.

Zulassungsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich. Die Ausbildung dauert vier bis sechs Monate und kann in Voll- oder Teilzeit sowie im Fernstudium absolviert werden. Neben handlungsspezifischen Qualifikationen, die mit Chemie und der Produktion von Chemieprozessen und Chemikalien zu tun haben, erhält der Azubi rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen und Managementkenntnisse. Abgeschlossen wird der Industriemeister mit einer Prüfung. Diese findet bei der entsprechenden Industrie- und Handelskammer statt und gliedert sich in zwei Teile, die aus mehreren Klausuren und schriftlichen Aufgaben sowie einem Fachgespräch bestehen. Die Prüfung kann zwei Mal im Jahr abgelegt werden.

Eine andere Einstiegsmöglichkeit bietet sich Interessenten mit einer Ausbildung zum chemisch-technischen Assistenten. Diese landesrechtlich geregelte Ausbildung dauert zwei Jahre. Die Azubis werden in schulischer Form ausgebildet. Sie lernen chemisch-analytische Verfahren kennen, führen Messverfahren durch, untersuchen und analysieren Stoffe und befassen sich mit anorganischer und organischer Chemie.

Wer bereits als Analytiker /-in arbeitet, sollte regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen, die helfen, im Beruf technisch auf dem Laufenden zu bleiben. Auch ein weiterführendes Studium kommt als beruflicher Aufstieg infrage. Wirtschaftliche Zusatzqualifikationen eröffnen zusätzliche Berufschancen.

Die Weiterbildungen werden von Universitäten, Verbänden und privaten Bildungsinstitutionen angeboten.

Mögliche Lehrgänge für Analytiker /-innen:

  • Analytische Chemie,
  • Organische Chemie,
  • Labormanagement,
  • Naturwissenschaftliches Labor,
  • Forschung und Entwicklung,
  • Verfahrenstechnik,
  • Anlagensicherheit,
  • Qualitätsmanagement,
  • Qualitätssicherheit,
  • Biologie,
  • Biotechnologie,
  • Mitarbeiterführung,
  • Kommunikationskompetenz.

Analytiker /-innen können sich nach einer entsprechenden Spezialisierung und Weiterbildung selbstständig machen und ein chemisches Analyselabor für Lebensmittelchemie, Medizinchemie, Produkt- und Materialprüfung oder Umweltanalytik gründen. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte beim Dachverband der Technologen und Analytiker. Dort werden regelmäßig spezielle Fortbildungen angeboten.

3. Studium

Wer Analytiker /-in werden möchte, kommt um ein Chemiestudium nicht herum. Es vermittelt dem Studenten das nötige Grundlagenwissen in einer chemischen Teildisziplin sowie Fachkenntnisse der anorganischen, der organischen, der analytischen, der physikalischen und der technischen Chemie sowie der Physik und der Mathematik. Das Studium wird in der Regel als Kombinationsstudiengang oder als dualer Studiengang angeboten. Nach dem Grundstudium kann sich der Studierende in biotechnischer Chemie, Umwelttechnik oder analytischer Chemie spezialisieren. Zugangsvoraussetzungen sind eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie gute Kenntnisse in Physik, Chemie, Mathematik und Biologie.

In der Regel sind die Chemiestudiengänge zulassungsfrei. Sollte ein NC verlangt werden, so liegt dieser aber bei über 2.0. Das Studium vermittelt theoretische und praktische Inhalte. Der Student lernt hauptsächlich im Labor. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis acht Semester. Wird Chemie mit anderen Studienfächern kombiniert, bietet sich als Zweitfach Biologie oder Physik an. Das Studium ist sehr zeitaufwendig, da der Student nach den Vorlesungen häufig Versuchsprotokolle und Übungsaufgaben durchführen muss. Ein normaler Studientag geht von 08 Uhr – 18 Uhr.

Die wichtigsten Studienfächer im Chemiestudiengang sind:

  • Allgemeine und anorganische Chemie,
  • Organische Chemie,
  • Analytische Chemie,
  • Bioorganische Chemie,
  • Mathematik,
  • Physikalische Chemie,
  • Physik,
  • Technische Chemie,
  • Toxikologie,
  • Rechtskunde.

Abgeschlossen wird das Studium, wenn der Studierende mindestens 180 Leistungspunkte gesammelt und eine Bachelorarbeit erfolgreich erstellt hat. Anschließend erhält der Absolvent eine Urkunde mit dem Titel Bachelor of Science.

Wer in der Forschung oder Entwicklung arbeiten möchte, sollte nach dem Bachelor einen Masterabschluss anstreben. Dieser Studiengang baut auf dem Bachelorstudium auf. Der Student hat die Möglichkeit, sich einen individuellen Schwerpunkt zu setzen und selbstständig experimentelle und wissenschaftliche Arbeiten durchzuführen, die ihn auf die spätere Tätigkeit in der Forschung vorbereiten.

4. Tätigkeit

Analytiker /-innen sind in der chemischen Forschung oder bei einer staatlichen Institution tätig, untersuchen verschiedene chemische Stoffe und erforschen chemische Zusammensetzungen. Sie testen auch neue Materialien oder Verfahren für die Qualitätssteigerung, Produktionsüberwachung oder für die Umweltverbesserung. Das kann die Analyse von Baustoffen, Kleidungsstücken und Textilien, Nahrungs- und Genussmitteln oder Kosmetika sein. Bei Behörden angestellt, untersuchen sie Produkte aller Art auf Schadstoffe, zudem messen sie die Schadstoffe der Luft oder in Autoabgasen. In der Industrie beschäftigt, suchen sie nach Möglichkeiten, die chemischen Strukturen von Stoffen aller Art so zu verändern, dass dies gewinnbringend genutzt werden kann. Analytiker /-innen sind auch in der Forensik, zur Verbrechensaufklärung tätig. Ja nach Untersuchungszweck bestimmen sie die Analysemethoden und kümmern sich um die Laborausstattung. Alle Ergebnisse werden dabei interpretiert und dokumentiert.

Weiterhin übernehmen die Analytiker Leitungs- und Organisationsaufgaben und überwachen das Budget sowie die jeweilige Zielerreichung. Neue Mitarbeiter schulen und leiten sie an. Nach einer abgeschlossenen Untersuchung präsentieren sie die Ergebnisse, erstellen Gutachten, halten Lehrvorträge und diskutieren diese. Da die Berufsangehörigen hauptsächlich Messungen vornehmen, müssen sie sehr sorgfältig und umsichtig arbeiten. Die Tätigkeit findet im Labor stehend oder sitzend statt. Analytiker haben viel mit ätzenden chemischen Substanzen zu tun und müssen bei der Arbeit eine spezielle Schutzkleidung tragen.

Im öffentlichen Dienst ist das Gehalt durch Besoldungstabellen geregelt, während in der freien Wirtschaft Stundenlohn und Verdienst meist individuell ausgehandelt werden.

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